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Sektenphänomen












http://griess.st1.at/gsk/abgrall.htm

EINLEITUNG

Das Studium des Sektenphänomens ist wesentlich polemisch. Unter den Elementen, welche zu endlosen Diskussionen führen, findet man an erster Stelle die Frage nach der Realität der "mentalen Manipulation".

Bestritten von den Sektensympathisanten, ist die mentale Manipulation dennoch das Hauptwerkzeug, um Anhänger in Abhängigkeit zu bringen.

[color=olive]Ohne "mentale Manipulation" können Sekten nicht existieren - die mentale Manipulation beraubt ihr Opfer jeden freien Willens und jeder Fähigkeit der Analyse und versetzt es gegenüber den Reden der Manipulateure in einen Zustand völliger Aufnahmebereitschaft.

Dieser Umstand hat neulich die Strafrechtskommission der Schweiz bezüglich sektiererischer Abwege bewogen, eine neue Disposition für das Strafrecht vorzuschlagen, die darauf zielt, die Manipulation zu verbieten

"Wer wiederholt und systematisch physischen oder psychischen Einfluß auf andere ausübt mit der Absicht, deren Urteilsfähigkeit zu schwächen oder sie in einen Zustand der Abhängigkeit zu versetzen, wird mit Gefängnis oder mit einer Buße bestraft."

Im Bereich der gerichtsmedizinischen Psychiatrie schlagen wir unsere eigene Definition vor:

"Die mentale Manipulation ist die Gesamtheit der Maßnahmen, die darauf zielt, die Entscheidungsprozesse eines Individuums oder einer sozialen Gruppe durch die Anwendung von individuellen oder gruppenmäßigen physischen oder psychischen Techniken zu ändern, um es oder sie unter die teilweise oder vollständige Kontrolle des Verursachers der Manipulation zu bringen.

Angesichts dieser Definition stellt sich das Problem des Grades der Manipulation - sozial akzeptabel oder moralisch zu verurteilen (Veröffentlichungen, Unterricht,...).

Im Folgenden werden wir die reale und vollständige Abhängigmachung zum Zweck der Unterwerfung des Manipulierten betrachten, wie man sie in zwanghaften sektiererischen Gruppen beobachten kann.



http://www.udo-leuschner.de/sozialismus/s373-384.htm

Lenins Irrtum



Weshalb die "Rationalität" des realsozialistischen Systems der "Rechenhaftigkeit" des kapitalistischen Geistes unterliegen mußte


Die sozialistische Theorie des 19. Jahrhunderts ging davon aus, daß die Produktivkräfte eines Tages über ihre Organisationsform - den Kapitalismus - genauso hinauswachsen würden wie dies zuvor schon in der Feudal- und Sklavenhaltergesellschaft geschehen war. Diese Annahme ist bis heute nicht widerlegt. Sie wurde durch die seitherige Entwicklung des Kapitalismus eher noch bestätigt. Ein erwiesener Irrtum der sozialistischen Theorie bestand jedoch darin, daß sie das Tempo dieses Prozesses erheblich überschätzte. Sie hielt den Kapitalismus des 19. Jahrhunderts für den voll entwickelten Kapitalismus, ja für einen überreifen Kapitalismus, der zu einer Fessel für die weitere Entfaltung der Produktivkräfte geworden sei. Sie glaubte, aus dem Zeitalter der Dampfmaschine heraus zum Sozialismus gelangen zu können.

Auch Lenin erlag diesem Irrtum. Er hat ihn nur etwas modifiziert, als er an die Stelle der Dampfkraft die Elektrizität setzte. Besonders verhängnisvoll wirkte sich aber aus, daß Lenin sein Paradigma für Entwicklung und Perspektive des Kapitalismus von Deutschland bezog. Aus der Tatsache, daß der deutsche Imperialismus unter einer halbfeudalen politischen Ordnung entstanden und zur wirtschaftlichen Weltmacht aufgerückt war, glaubte er schließen zu dürfen, daß eine Diktatur des Proletariats die Entwicklung der Produktivkräfte genausowenig behindern würde wie die junkerliche Bevormundung. Es müsse lediglich der ''junkerlich-bürgerliche Imperialismus" durch den "Sowjetstaat, d.h. einen proletarischen Staat" ersetzt werden, und man werde "die ganze Summe der Bedingungen erhalten, die den Sozialismus ergibt".


http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de

http://www.uvek.Admin.ch/dokumentat...../01245/index.html?lang=de


Soll der Staat das Glück der Menschen fördern?



Das zeigt: Wer Neues wagt, darf damit die Sicherheit anderer Menschen nicht gefährden. Damit beginnen die ersten Zielkonflikte mit dem individuellen Glück: Das Bedürfnis der Menschen nach Sicherheit und Schutz steht oft im Widerspruch zur Freiheit. Politik besteht immer in einem Abwägen von Risiko und Sicherheit, auch im Verbraucherschutz oder in der Verkehrspolitik. Auch die Wirtschaft macht diese Risikoabwägung: zunehmend versichern sich auch kleinere und mittlere Unternehmen nicht nur gegen materielle Risiken, sondern auch gegen Managementfehler. Und für beide, Politik und Wirtschaft, gilt bei dieser Abwägung: wer wenig zu verlieren hat, ist eher risikofreudig, wer schon viel besitzt, ist eher sicherungsbedürftig.
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