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Religiöser Fanatismus und Haß sind ein weltverzehrendes Feuer
aus: Baha'u'llah, Ährenlese - Eine Auswahl aus den Schriften Baha'u'llahs
Rüste dich, o Volk Bahás, in dem Bemühen, den Sturm religiösen Haders, der die Völker der Erde erregt, zum Schweigen zu bringen und jede Spur davon zu tilgen. Erhebe dich aus Liebe zu Gott und zu denen, die Ihm dienen, um dieser höchst erhabenen und bedeutungsvollen Offenbarung beizustehen.
Religiöser Fanatismus und Haß sind ein weltverzehrendes Feuer, dessen Gewalt niemand löschen kann. Nur die Hand göttlicher Macht kann die Menschen von dieser verheerenden Plage erlösen. ...
Das Wort Gottes ist eine Lampe, deren Licht der Satz ist: Ihr seid die Früchte eines Baumes und die Blätter eines Zweiges. Verkehrt miteinander in inniger Liebe und Eintracht, in Freundschaft und Verbundenheit. Er, die Sonne der Wahrheit, bezeugt Mir: So machtvoll ist das Licht der Einheit, daß es die ganze Erde erleuchten kann. Der eine, wahre Gott, der alle Dinge kennt, bezeugt die Wahrheit dieser Worte.
Bemüht euch, daß ihr diese überragende, diese höchst erhabene Stufe erreicht, die Stufe, welche der ganzen Menschheit die Gewähr für Schutz, und Sicherheit bieten kann. Dieses Ziel überragt jedes andere Ziel, dieses Streben ist der Fürst allen Strebens. Solange jedoch die dichten Wolken der Unterdrückung, die die Sonne der Gerechtigkeit verdunkeln, nicht vertrieben sind, kann man die Herrlichkeit dieser Stufe schwerlich vor den Augen der Menschen enthüllen. ...
O Volk Bahás! Verkehrt mit allen Menschen im Geiste der Freundlichkeit und Verbundenheit. Wenn ihr um eine bestimmte Wahrheit wißt, wenn ihr ein Juwel besitzt, das anderen versagt ist, so teilt es ihnen mit in einer Sprache höchster Liebenswürdigkeit und besten Willens. Wenn es angenommen wird und seinen Zweck erfüllt, ist euer Ziel erreicht. Wenn jemand es zurückweist, überlaßt ihn sich selbst und bittet Gott, ihn zu führen. Hütet euch, daß ihr ihn nicht unfreundlich behandelt. Eine freundliche Zunge ist ein Magnet für die Menschenherzen. Sie ist das Brot des Geistes, sie kleidet die Worte in Bedeutung, sie ist der Lichtquell der Weisheit und des Verstehens. ... |
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Sakina für alle.
| Zitat: |
"Verkehrt mit den Anhängern aller Religionen in Freude und Eintracht..."
Baha'u'llah (1817-1892) |
Verkehrt mit den (Anhängern aller Religionen) in Freude und Eintracht...
1892
2007 ?
mfg gnostik
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Vielleicht auch passend dazu:
http://www.aivanhov.de/theory/1_schoepfung.htm
"Unter den hartnäckigsten Instinkten, die der Mensch besitzt, befindet sich das Bedürfnis ein Schöpfer zu sein und somit Gott ähnlich zu werden. Wenn man nicht 'Schöpfer' von Kindern sein möchte, so wenigstens von Skulpturen, Denkmälern, Tänzen, Liedern, Gedichten oder Musik. Die Existenz der Kunst ist der Beweis dafür, dass dieser Wunsch, Schöpfer zu sein, den jeder Mensch durchlebt, sich nicht nur auf die 'Schöpfung' von Kindern, auf eine einfache Fortpflanzung beschränkt, um die Art zu erhalten, sondern sich auch als das Bedürfnis äußert, weiter zu gehen, ein bisschen mehr zu tun und die alte Form durch eine neue, schönere und vollkommenere zu ersetzen. Die schöpferische Fähigkeit des Menschen ist noch höher einzustufen als seine gewöhnliche Bewusstseinsebene. Sie befindet sich in einem Teil seiner Seele, der in sich die Vorstellungskraft, die Fähigkeit besitzt, die Wirklichkeiten, die uns übertreffen, zu erforschen, zu betrachten und daraus Elemente zu empfangen. Schöpfen heißt, sich selbst zu übertreffen, über sich hinauszuwachsen.
Wir können auf der Erde gar nichts verbessern, wenn wir nicht höher oben andere Bilder, andere Daseinsformen sehen, die uns als Beispiel und als Vorbild dienen. Man kann überhaupt nichts Schöneres und Besseres schaffen, wenn man nicht irgendwo eine Wirklichkeit kontempliert hat, die uns übertrifft. Und dies ist eben die Arbeit der Eingeweihten. In ihren Meditationen, ihren Kontemplationen, ihren Ekstasen schaffen sie es, diese oben vorhandene Vollkommenheit zu empfangen. Und danach bemühen sie sich, dies alles hier auf Erden wiederzugeben. Die meisten Menschen verstehen es nicht, sich zu erheben, um eine höhere Welt aufmerksam zu betrachten und machen keine Fortschritte. Die Natur allein ist wahrhaft schön mit all ihren Seen, ihren Bergen, ihren Flüssen. Das hingegen, was die Menschen da mitten hineingesetzt haben, ist oft so hässlich! Doch dank der Meister und Eingeweihten, die auf die Erde herabsteigen, um trotz aller Hindernisse neue, näher dem Himmel stehende Begriffe zu bringen, schreitet die Arbeit an der Verbesserung der Menschheit fort."
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| Zitat: |
Verkehrt mit den (Anhängern aller Religionen) in Freude und Eintracht...
1892
2007 ?
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Warum nicht 2007?
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Ich finde es schlimm, dass die Intoleranz der religiösen Menschen gegenseitig zunimmt. Es kann ja jeder Gläubige seine individuelle Religion bzw. seinen Glauben leben, aber warum werden andersgläubige Menschen ausgegrenzt und verfolgt?
Jade
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