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Ich habe da noch ein eher kritisches Liedchen an einen Menschen, welcher seiner Sehnsucht frönt, eine Leidenschaft, der ich auf Dauer eher wenig Genuss abringen kann.
Sehnsucht:
Ich habe mich verzehrt in Jahre langem Sehnen
die Lieder meiner Sucht die bringen nur noch Gähnen
in gewohnter Einsamkeit verliert sich mein Gefühl
schon Dein Bild, mein Schatz erfüllt mich innerst kühl.
Ich habe mich wohlweislich nicht auf einen Mensch fixiert
ein Phantom habe ich als Ziel des Sehnens mir gekürt
und weiß genau wie´s aussieht, ja von weiten passen viele
doch je näher wir uns kommen umso klarer wird im Spiele:
Bist Du´s, oder etwa nicht
zeige Dich doch mal bei Licht
fühlst Dich mächtig zärtlich an
doch da ist ein Haken dran:
Innen ist vielleicht was krumm
Dein Verhalten macht mich stumm
nein, der Mensch nach dem mich sehnte
niemals schon beim Frühstück gähnte
für die Stunden die sie brachten
dank ich nach den Übernachten
sehne weiter und von dannen
erfrischt nach der Badewannen
wandere ich wieder weiter
zur nächsten Sprosse meiner Leiter.
Süchte, Süchte: flüchte, flüchte
niemals füllt sich Dein Bedarf
streuen Lügen und Gerüchte
die ein böser Geist entwarf.
Ich fühle tief im Innern gähnt ein Riesen-Schwarzes Loch
das da an meines Mutes Zinnen nagt als wie ein Joch
ich füllte es mit Alkohol und fiel in tiefes Koma
drauf dachte ich an feinre Mittel, kam zu Aura Soma
ich setzte müde mich zur Erd´ verschränkte meine Beine
mancher kam her zu mir und fragte mich: "Du ganz alleine?"
"NEIN" rief ich mitten in die Stille: "Eines mit dem All!"
verdutzt man fragt: "Was ist Dein Wille?" "FRIEDE IM WELTENALL"
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