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| Nicht nur die urchristlichen Kirchenväter der ersten Jahrhunderte nahmen strikte kein Fleisch zu sich, sondern auch viele jüdische Mönchsorden vor und während Jesu Lebzeit (z.B. Essener, Nazaräer). Für sie alle war Vegetarismus die Grundlage eines Gottbewussten Lebens. |
Es tut mir Leid, aber das stimmt so nicht.
Es ist richtig, dass es Vegetarier bei den Urchristen gab, das will keiner abstreiten, aber das "Urchristentum" an sich ist nicht vegetarisch gewesen und auch nicht die Kirchenväter. Dabei muss man anmerken, dass das Urchristentum kein einheitliches Gebilde war. Soetwas wie die Kirche gab es nicht. Es gab viele verschiedene Strömungen und Richtungen, manchmal sogar in der selben Gemeinde, darunter auch garantiert vegetarische, wie z.B. die Nazaräer. Wobei die sich jedoch mehr als jüdische Gruppe ansahen.
Vegetarismus war nie ein Bestandteil der Lehre Jesu. In den ersten Jahren wurde zwar viel über die Speisevorschriften gestritten, da viele Heidenchristen dazu kamen, jedoch ging dieser Streit immer um die Einhaltung der jüdischen Speisegebote, also vielmehr um die Art des Fleischverzehrs, aber nicht um ihn an sich. Jedoch waren Vegetarier ein Bestandteil des Christentums, was man bei Paulus im Römerbrief sieht.
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Römer 14, 21
21 Es ist besser, du essest kein Fleisch und trinkest keinen Wein und tuest nichts, daran sich dein Bruder stößt oder ärgert oder schwach wird. |
Hier geht es um die Rücksichtnahme auf die Vegetarier in der Gemeinde. Der Fleischverzerr wird bei Paulus nicht angeprangert.
Um auf Thema zurückzukommen.
Wenn man es genau nimmt, hat das Tier in der Bibel keine wichtige Rolle. Die Beziehung Tier Mensch findet kaum Erwähnung und wenn im AT und NT als Opfertiere oder im als Nahrungsmittel, wenn auch nur sehr begrenzt.
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