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http://www.gegenstandpunkt.com/gs/03/4/alla.htm
Spiegel special: "Allahs blutiges Land. Der Islam und der Nahe Osten”
Das neue Feindbild der Freien Welt im Glaubwürdigkeitstest
Beweis Nr. 4: Fundamentalisten sagen offen heraus, was sie umtreibt!
Islamische Fundamentalisten sind bekanntlich nicht nur nicht pro-westlich, sie sind auch noch anti-westlich und bekennen sich sogar dazu. Hinter der Maske des biederen Gottesdieners lauert das durch und durch unmoralische Streben nach islamischer Unterjochung der Welt, und das sagt nicht der Spiegel, das sagen sie auch noch selbst: "Ausgerechnet Ajatollah Ruhollah Chomeini, einer der im Westen bekanntesten Bannerträger des Islam seit Mohammed, dem Gesandten Gottes, wird neuerdings eine Äußerung zugeschrieben, das eher von einem Ungläubigen und Apologeten der Skrupellosigkeit wie Nicolo Machiavelli stammen könnte: ‚Unser Streit geht nicht um Gott. Schlagt euch das aus dem Kopf. Es geht auch nicht um den Islam. Das ist Unsinn. Jeder von uns will die Macht, die ganze Macht'.” Klar: Wenn einem ‚Bannerträger des Islam' eine ‚Äußerung zugeschrieben wird', welche uns endlich zeigt, was er eigentlich im Schilde führt, wird er sie schon auch getätigt haben, die Äußerung, die wir ihm ‚neuerdings' zuschreiben. Da gebietet es die kritische journalistische Recherchepflicht nachgerade, aus dem, was uns so gut in den Kram passt, den fälligen Schluss zu ziehen: Ein Hoher Geistlicher Würdenträger, der ‚die Macht' will - endgültig entlarvt er sich, der Islam! Freilich: Einem Kirchenfürsten, der sich gegen die Entmachtung der Religion durch den Staat auflehnt und seiner Gemeinde Einfluss und Würde zurück geben will, nachzuweisen, dass es ihm um Macht geht, ist einerseits nicht sensationell - worum sonst sollte es ihm denn gehen, wenn er z. B. den Schah stürzen will? Um ‚Toleranz'? Andererseits aber steht der Staat der Mullahs seit seiner Gründung auf der Liste jener geächteten ‚Problem'-Staaten, die in Washington geführt wird - und deshalb fällt das Zitieren des bloßen Wortes "Macht” aus dem Munde des obersten Staatenlenkers unmittelbar mit der Enttarnung seiner feststehenden unlauteren Absichten zusammen.. Und nicht etwa nur den Griff nach ein bisschen, nein, den nach der ganzen Macht lässt der Spiegel als Ajatollahs verkleideten Machiavellis ‚zuschreiben' - um damit auszudrücken, dass diesen Herren weder die Staatsmacht noch das Mandat des Glaubens zusteht: Dazu taugt das bürgerliche Schreckbild von den "Verbrechern”, die bloß auf Macht aus sind und in ihrer inhaltsleeren Gier nach "der totalen Macht” stets "die Weltherrschaft” anstreben, in diesem Fall. Die Mullahs, die eigentlich bloß die Staatsmacht wollen, missbrauchen hohe religiöse Werte, was dann andersherum gewendet auch schon den "Gottesstaat”, um den islamische Nationalisten oder arabische Terroristen bisweilen kämpfen, als eine einzige Perversion diskreditiert: So dogmatisch gilt für die Leute vom Spiegel das rechte Verhältnis von Gott und Welt als Argument, dass allein schon der Wortteil "Gottes-” den Staat denunziert, den diese Frommen unbedingt wollen. Denen jedenfalls steht die Instrumentalisierung von Gott, Kirche und Gemeinde für ihre weltliche Herrschaft und politischen Ambitionen nicht zu.
Wer will eigentlich nicht die Macht ? Wollen nicht alle die Macht ? Geht das nicht reihrum ? Und wird der Glaube nicht auch mißbraucht ? Und wie schafft man sich die, die die eigenen Machtwünsche durchsetzen ? Gehorsame Untertanen, die nichts hinterfragen. Hat Hitler die Macht nicht auch gewollt und die Massen darauf eingerichtet bzw. sie manipuliert, so daß sie alle "hurra" schrien ? Braucht die "Macht" denkende Menschen oder braucht sie eine Masse, die zu allem "ja" sagt und nicht den Hintergrund politischer Geschehen erkennt ? Ist das Muster weltweit nicht überall das Gleiche ? Egal wo und egal wie ?
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