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Erziehung zum Mitmenschen












http://www.alfredadler.ch/artikel_erziehung_mitmensch.htm

Erziehung zum Mitmenschen - Gedanken aus individualpsychologischer Sicht
Von Dr. Jürg Rüedi, Zürich


"Wenn sie sagen, dass man nicht aus jedem Holz einen Löffel schnitzen könne, so antworte ich : Aber aus jedem Mensch kann ein Mensch werden..." Diese Worte stammen vom tschechischen Theologen und Erzieher Johann Amos Comenius (zitiert nach März 1980, S.3). Er fügte hinzu, dass man keine noch so unglückliche Geistesanlage finde, die nicht durch Pflege verbessert werden könne. Adler war also keineswegs der erste, der davon ausging, dass der Mensch zum Mitmenschen werden muss. Zum klassischen Bildungsverständnis gehörte die Entfaltung aller menschlichen "Kräfte" - so drückte es zum Beispiel Humboldt aus. Damit war auch die Entfaltung moralischer, sittlicher Kräfte gemeint. Pestalozzi sprach darum von der Bildung des Herzens, sie sei das wichtigste Ziel der Menschenbildung. Adler zitiert Pestalozzi in der "Menschenkenntnis" folgendermassen: "Schon Pestalozzi hat gezeigt, wie die Mutter dem Kind für seine Beziehungen zu den anderen Menschen den Leitstern abgibt, dass überhaupt die Beziehungen zur Mutter den Rahmen für alle seine Aeusserungen bilden. In der Funktion der Mutter ist die Möglichkeit gegeben, im Kind Gemeinschaftsgefühl zu entwickeln." (Adler 1927/1972, S.245f.)
Indem sich Adler auf Pestalozzi bezog, verdeutlichte er, dass er nicht der erste war, der sich mit der Erziehung zum Mitmenschen befasste. Worin liegt dann das Typische von Adlers Beitrag zur Erziehung zum Mitmenschen ? Als Tiefenpsychologe erkannte er die zahlreichen Voraussetzungen, die in den ersten Lebensjahren erfüllt sein müssen, damit Mitmenschlichkeit erst entstehen kann. Als grundlegende Bedingung einer Erziehung zum Mitmenschen bezeichnete er die Entwicklung des kindlichen Gemeinschaftsgefühls.


http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de

Übrigens, scheint Kennedey auch Alfred Adler gelesen zu haben, denn seine Zitate sind aus diesen Schriften.

"Frage nicht, was der Staat für dich tut, frage dich, was du für den Staat tust."

Auf der einen Seite ganz gut, aber auf der anderen Seite gibt der Staat auch Verantworung ab und siehe USA, wenn nicht Hilfs-Organisationen den Menschen helfen, der Staat möchte nicht in die Verantwortung genommen werden. Die Reichen bleiben gerne unter sich und möchten die Verantworung, die sie gegenüber dem Bürger haben, nicht wahrnehmen. Dadurch nehmen die Probleme zu und erst, wenn es auffällt, wie viele Menschen auf der Straße liegen, erst dann beginnt es im Gewissen derer zu arbeiten, die sich daran auch mitschuldig fühlen. Nicht jeder Mensch hat immer Glück im Leben und denen zu helfen, mit denen es das Schicksal nicht gut gemeint hat, ist entscheidund für unser Menschsein - Hilfe geben und der Not Einhalt gebieten.
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