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Dies ist ein theoretisches Konstrukt, wenn morgen alle Vegetarier wären, ich behaupte nicht, dass es so sein wird.
Aber theoretische Konstrukte sind wichtig, um eine Sache zu erkennen: sie muss erst mal in Gedanken durchgespielt werden.
Also nochmals:
7 bis 20 kg Getreide werden zu einem Kilogramm Fleisch „veredelt“.
Ein Kilogramm Kartoffeln benötigt 500 Liter Wasser, ein Kilogramm Rindfleisch 100 000 Liter (SPEKTRUM DER WISSENSCHAFT, Juni 2004)
Wenn man statt Tiere zu mästen, Menschen ernähren würde, wäre viel mehr Nahrung da.
Die Viehzucht produziert weltweit mehr Treibhausgase als das Transportwesen. Vor allem der Dünger ist für die Freisetzung der Klima schädigenden Gase verantwortlich. Zusammen mit ihrer energieaufwendigen Produktion verursacht die Viehzucht 65% aller vom Menschen erzeugten Stickoxide. Der Treibhauseffekt dieser Stickoxide ist 296 Mal höher als der von Kohlendioxyd. Der Grund sei vor allem der Fleischkonsum und der Konsum von Milchprodukten (Welternährungsorganisation FAO, veröffentlichte Studie im November 2006)
Mehr Vegetarier bedeutet Klimaschutz und weniger Austrocknung in zweierlei Hinsicht.
Gesicherte Ernährung und genug Trinkwasser hebt den Lebensstandard.
Gehobener Lebensstandard bedeutet weniger Bevölkerungswachstum.
Weinger Bevölkerungswachstum bedeutet stabile Weltbevölkerung.
Siehst Du da einen Denkfehler? Ich nicht!
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