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Nahrung für alle Menschen












Hallo

Zitat:
Wenn die Menschen nur schon zehn Prozent weniger Fleisch essen würden , könnten über eine Milliarde mehr Menschen ernährt werden. Masttiere verzehren fast 50% der jährlichen Getreideernte in der Welt.

Tut mir leid, wenn ich dich aus deiner Träumerei rausholen muss, aber damit ist das Problem Hunger nicht gelöst. Wir haben bereits heute genug Nahrung für alle Menschen auf der Erde, jedefalls noch. Nur leider befindet sich der große Teil dieser Nahrung bei uns in den Läden und da liegt mehr als genug. Das was wir nicht schaffen wird meistens weggeschmissen. Warum? Es ist viel zu teuer es nach Afrika heil zu schaffen und nur hier bekommt man auch Geld dafür. Die Welt ist schlecht, wie Jesus sagte. Weil die meisten Menschen aufs Geld schauen.
Wenn wir also auf Fleisch verzichten, werden wir wohl faktisch mehr haben, aber das wird den leuten in Afrika oder sonstwo nichts nützen, da es vermutlich in unserer Konsumgesellschaft versauern wird, im wahrsten Sinne des Wortes.
Den Hunger muss man anders bekämpfen als durch den blossen Fleischverzicht. Es liegt zum Teil viel mehr an unserer Konsum- und Wohlstandsgesellschaft, als am Fleischkonsum.

Zitat:
Morden im Zeichen des Glaubens, - was ist das nur für ein Glaube, und das soll noch wertvoll sein? Ich opfere Gott ein Lamm und meine Familie muss deswegen hungern. Warum nicht einen Apfel oder eine Tomate?

Wie geschrieben, das ist keine christliche Praktik, sondern war mal oder ist noch eine jüdische, sogar muslimische, wenn ich mich nicht irre.
Sie haben keinen Apfel geopfert, weil ein Lamm einen tausendfachen Wert besitzt als soein Apfel. Durch den Wert den sie opferten zeigen sie ihren Glauben. Tiere waren in der Geschichte noch nie etwas wert. Diese Tierliebe kam erst in unserer heutigen Zeit auf. Natürlich gab es einzelne Leute wie z.B. Franziskus von Asissi, die das trotzdem waren, aber als allgemeines gesellschaftliches Phänomen gab es das ewige Zeiten nicht mehr, vielleicht bei den Naturvölkern, aber selbst die aßen Fleisch.

Zitat:
Die Begriffe „gut“ und „schlecht“ sind nicht schwammig! Entweder ist etwas „gut“ oder etwas „schlecht“ für das hast Du ja dein Gewissen. Oder musst Du deinen Gott fragen was „gut“ oder „schlecht“ ist, von dem Du so oder so keine Antwort erhältst?

Die sind sehr schwammig.
Ein Christ würde vermutlich alles als "gut" empfinden, was Jesus geboten hat. Ein Muslime wiederum nicht unbedingt. Es gibt einige Sachen, wie z.B. die Feindesliebe, die Muslime als "dumm" empfinden und nicht als "gut". Es ist alles eine Sache der Ansicht. Es gibt keinen festgeschriebene Sache die "gut" oder "schlecht" ist, da jeder Mensch etwas anderes darunter versteht. Das merkt man vor allem, wenn man in andere Kulturen schaut, wobei die heutzutage immer mehr zusammenwachsen.

Zitat:
Es muss ja nach deiner Sicht ein schlechter Gott sein, dem die von ihm erschaffenen Lebewesen egal sind. Vielleicht ist Gott auch ein Tier? Wenn nicht, beweise mir das Gegenteil.

Wie ich schrieb, du hast eine andere Vorstellung von gut.
Für mich ist Gott gut, auch wenn er anscheinend dem Tier an sich wenig wert zukommen lässt. Es sind halt nur Tiere.

Zitat:
So nun gehe ich mit meiner Freundin etwas in die Natur spazieren, um mich an den dort frei lebenden Tieren zu erfreuen, die so hoffe ich, nicht schon morgen auf irgend einem Teller zum verzehr landen.

Bitte nicht persönlich werden. Du kennst mich überhaupt nicht.
Ich bin ein Naturfreund und gehe sogar mehr als gerne in die Natur. Sie gibt mir Kraft, Entspannung und Ausgleich. Ein Leben ohne sie wäre für mich nicht vorstellbar, weshalb ich mir auch schlecht vorstellen könnte in ner Stadt zu leben.
Wie ich schonmal schrieb, ich bin mit Tieren und auch mit den Schlachten aufgewachsen. Ich habe da wenig bedenken, denn es sind Tiere. Würde ich mir um jedes empfindungsfähige Lebewesen Sorgen mache, was ich töten könnte, dann hätte ich warscheinlich schon Selbstmord begangen, denn es gibt viele Lebewesen, die man tötet, die meistens merkt man es nicht einmal, da man es unbeuwusst tut oder nur passiv. Es ist nunmal die Natur, der stärkere frisst den schwächeren. Immerhin hat Gott auch Raubtiere erschaffen, die nicht gerade zimperlich mit ihrer Beute umgehen. Natürlich kann man das nicht mit der Massentierhaltung vergleichen, aber in deinen Augen wäre ein Raubtier ebenfalls schlecht und stell dir vor es wurde auch von Gott erschaffen.

Zitat:
Zudem ist tierisches Eiweiß artfremd. Es führt im Übermaß zu Eiweißspeicherkrankheiten, ist Mitverursacher von Arteriosklerose, rheumatischen Krankheiten, Hauptursache von Allergien, Neurodermitis, Lymphatismus. Du siehst, die Vermeidung von tierischem Eiweiß bringt nur Vorteile.

Evolutionär betrachtet, würden wir ohne Fleisch noch auf den Bäumen leben. Denn erst das Fleisch hat unseren Vorfahren die nötigen Stoffe für das Gehirnwachstum gegeben. Man merkt es heute noch bei Affen. Die müssen ständig essen, damit sie ihr Gehirn mit Nähstoffen versorgen können. Wenn sie das nicht tun sterben sie. Unser Vorfahre hat Ass gegessen und musste deswegen weniger Zeit mit Essen verbringen, was ein entscheidener Vorteil war, gegenüber dem ständigen Fressen, was er ohne Fleisch hätte tun müssen.
Natürlich kann man heute locker ohne Fleisch ausreichend versorgt sein. Die Moderne macht es möglich. Jedoch ist es immer ungesund, wenn ich von bestimmten Sachen zuviel zu mir nehme, das ist kein Geheimnis.
Ich bin auch kein exzessiver Fleischesser. Es gibt Wochen da rühr ich nicht ein Stück Fleisch an. Meine Lieblingsgerichte, sind komischerweise sehr vegetarisch, na gut Paella kann man auch mit Hühnchen kaufen, hab ich letztens gesehen, aber egal. Ab und zu brauch ich aber auch ne Salamibrot, nen saftiges Steak oder nen ordentlichen Hackbraten. Ich nehm aber auf Vegetarier meistens Rücksicht, wenn ich mit welchen zusammen esse und lass das Fleisch dann weg.
Immerhin kenn ich einige.


Gruß Renascor
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum III


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