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Ethik und Moral












Guten Tag miteinander,
guten Tag Renascor.

Ich glaube, dir fehlt es etwas an Ethik und Moral. Was bist Du nur für ein Mensch?
Nein wir sollten sicherlich kein Fleisch rüber nach Afrika schicken. Menschen hungern nicht in den Tod weil ich gemütlich meine Nudel oder einen Salat esse.
Menschen hungern und sterben an Unterernährung weil Menschen wie Du Fleisch oder genauer gesagt Leichenteile essen müsst.

Wenn die Menschen nur schon zehn Prozent weniger Fleisch essen würden , könnten über eine Milliarde mehr Menschen ernährt werden. Masttiere verzehren fast 50% der jährlichen Getreideernte in der Welt.

Fast die gesamte Sojabohnenernte, etwa 90 Prozent, ist Tierfutter. Um ein Kilo Rind- oder Schweinefleisch, Geflügel oder Eier zu erzeugen, werden viele Kilo Getreide und Sojabohnen verfüttert. Um ein Kilo Rindfleisch zu erzeugen, benötigt der Viehzüchter 16 Kilo Sojabohnen. Zudem benötigt ein Kilogramm Kartoffeln 500 Liter Wasser, für ein Kilogramm Rindfleisch werden bis100 000 Liter verschwendet.

Hier eine kleine Aufstellung:

Der Bauer kann ein Hektar Land folgend nutzen:

4’000kg. Äpfel
8’000kg. Kartoffeln
10’000kg. Tomaten
12’000kg. Sellerie

Nutzt er hingegen den Boden für die Viehzucht, kann er auf einem Hektar Land lediglich 50 Kilo Rindfleisch erzeugen.

Zudem ist tierisches Eiweiß artfremd. Es führt im Übermaß zu Eiweißspeicherkrankheiten, ist Mitverursacher von Arteriosklerose, rheumatischen Krankheiten, Hauptursache von Allergien, Neurodermitis, Lymphatismus. Du siehst, die Vermeidung von tierischem Eiweiß bringt nur Vorteile.

Andererseits kann man Gemüse, Früchte und Getreide länger lagern und besser verteilen.

Du siehst, dass die Menschen nicht mehr Hungern müssten, wenn wir nicht so egoistisch auf unseren Fleischverzehr bestehen würden.

Klar würden weniger Tiere auf dieser Welt existieren und so auch weniger Methangas aus dem Hinterteil entlassen, was erwiesener maßen auch unsere Atmosphäre belastet, weil wir diese dann auch nicht mehr Quälen müssten.

Morden im Zeichen des Glaubens, - was ist das nur für ein Glaube, und das soll noch wertvoll sein? Ich opfere Gott ein Lamm und meine Familie muss deswegen hungern. Warum nicht einen Apfel oder eine Tomate?

Die Begriffe „gut“ und „schlecht“ sind nicht schwammig! Entweder ist etwas „gut“ oder etwas „schlecht“ für das hast Du ja dein Gewissen. Oder musst Du deinen Gott fragen was „gut“ oder „schlecht“ ist, von dem Du so oder so keine Antwort erhältst?

In erster Linie sind Tiere wie auch der Mensch Lebewesen und nicht einfach nur eine Sache. Auch Tiere haben Gefühle, haben Freude, haben Angst. Und das hat mit Vermenschlichung nichts zu tun. Ich vermenschliche die Tiere nicht, habe aber genug Respekt vor ihnen, dass ich sie nicht ermorde.

Es muss ja nach deiner Sicht ein schlechter Gott sein, dem die von ihm erschaffenen Lebewesen egal sind. Vielleicht ist Gott auch ein Tier? Wenn nicht, beweise mir das Gegenteil.

Ich hoffe dir etwas Sand aus deinen Augen genommen zu haben und Du meine Argumente etwas besser verstehst. Daher auch mein Titel: „Wahre Christen sind Vegetarier!“ Wenigstens diejenigen die noch genug Verstand, Moral und Ethik besitzen.

So nun gehe ich mit meiner Freundin etwas in die Natur spazieren, um mich an den dort frei lebenden Tieren zu erfreuen, die so hoffe ich, nicht schon morgen auf irgend einem Teller zum verzehr landen.

Mit vegetarischen Grüssen Sputnik96
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum III


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