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Na Du stehst aber früh auf! oder hast Du auch so einen komichen Wach-Schlaf-Rhythmus?
Also, nichts gegen meine Körperzellen, denen bin ich loyal ergeben! Wenn sie ihrem Unmut über die Plackerei des Alltags mal Luft machen ist das nichts als Psychohygiene. Sonst krebsen sie noch in ihre Arbeitswut zurück, und dann hab ich den Salat, nene, sollen sie ruhig.
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Naja Mythos, es ist durchaus üblich Wissen per Geschichten zu vermitteln, denke nur an die Fabeln.
Logisch hatten die Menschen im Paradies kein Nahrungsproblem, ohne Körper. |
Da hast Du erstens recht und zweitens ist absolut nichts dagegen ein zu wenden. Allerdings mutet es einfach etwas sonderbar an, wenn Erwachsene Menschen mit eigenen Kindern tatsächlich immer noch vom Storch reden, dass der die Kinder brächte und das nachdem die Bienchen die Blümchen besucht hätten.
Mythologie und Märchen sind annähernd mein Spezialgebiet, wenn ich denn in einem Studium wäre, doch auch wenn ich die Fabel vom Fuchs und dem Raben herrlich finde, glaube ich mit keiner einzgen Hirnzelle daran, dass Fuchs und Rabe sich einer Sprache bedienten, welche die Fabel inhaltlich möglich machte.
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| Vergiss nicht in welchem Gebiet die Genesis entstand. Ziemlich trockenes Land, dass Leben muss sehr hart gewesen sein. Da ist es doch durchaus logisch das die Menschen, das Leben als Strafe empfanden. Ergo muss ja was schlimmes passiert sein, dass sie auf der Erde sind. |
Da bin ich gar nicht so ganz sicher, wo denn die Genesis entstanden wäre, denn die kann durchaus mesopotamischen Ursprungs sein.
In der Bibel selber heißt es, sie wurde Moses auf dem Berge Sinai diktiert, bzw. hatte er daselbst eine Art Erleuchtung. Es ist durchaus interessant, einmal verschiedene Schöpfungsgeschichten neben einander zu stellen. Davon gibt es nämlich auch mehrere.
Dass die Lebensumstände hart sind und als Strafe aufgefasst werden, ist eine Möglichkeit welche nahe liegt, insbesondere bei einem Volk, welches seit geraumer zeit in Sklaverei lebt unter einem diktatorischen und rassistischen Herrscher, dessen einzige Wohlhabende in der Gottkaiserlichen Großfamilie leben.
Religionen sind zwar nicht notwendigerweise politisch agitative Gruppen, doch zeigt die Geschichte, dass sie dies immer mal wieder werden, sobald Bevölkerungsgruppen aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit unterdrückt werden.
So kann der Auftrag: "Macht Euch die Erde untertan" durchaus auch politisch verstanden werden.
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| Und natürlich muss die Frau dran schuld gewesen sein..... Weil die Leute in diesem Gebiet und zu dieser Zeit diese Einstellung vertraten, woher auch immer diese kommen mag. Vielleicht sogar ein Hinweis darauf, dass sie die Göttin "stürzten". Denn es ist bekannt, dass auch in Israel eine Göttin verehrt wurde als Gattin von Jahwe, Astarte. |
In verschiedenen Kulturen gibt es Hinweise darauf, dass das Patriarchat das Matriarchat abgelöst hat. Ich möchte dazu gern auf folgenden Thread hinweisen, Lesen bedarf so weit ich weiss nicht einmal der Mitgliedschaft im Geo und wenn doch ist die gratis und unverpflichtend wie hier:
http://www.geo.de/forum/showthread.html?t=22092
Vermutlich versteht man, dass ich mit dem Thema hier nicht unbedingt eine vergleichbare Diskussion lostreten möchte. Interessant ist die Lektüre allemal, aber etwas zeitaufwendig.
Daran, dass bei jedem Machtwechsel auch an der Geschichte herum geflikt wrd ist sicher nichts Neues und in erschütterndem Maße versuchen die Kreationisten dasselbe, indem sie am Verständnis vorhandener Schriften einfach eine Radikalwende vollziehen, die zum Belächeln geeignet wäre, mehr als manche andere lebendige Mythologie.
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| Ich würde sagen die Schlangenphobie ist heutzutage anerzogen. |
Ganz bestimmt nicht nur anerzogen, das lässt sich auch daran erkennen, wie die Therapien dagegen durchaus nicht ein Erfolgsrezept haben.
Ein Primate, der in Gefangenschaft aufgewachsen ist, begegnet allem Unbekannten mit spielerischer Neugier, sei es ein Roboterspiezeug (als bewegtes nicht-Lebewesen) oder ein Kinderspielzeug unbewegter Art.
Gibt man demselben verspielten Tier einen länglichen bewegten Gegenstand in den Käfig, z.B. einen sich windenden Plastikschlauch oder ein StückSeil, das man von außen bewegen kann, ohne dass der Affe den Zusammenhang erkennen kann, dann flieht sich das gute Tier erst mal in die hinterste Ecke seines Reviers.
Später, wenn sich das Ding nicht mehr bewegt, wird es wieder hervorkommen und mit einer vorsichtigen Untersuchung anfangen.
http://www.geo.de/forum/showthread.html?t=21907
und http://www.geo.de/forum/showthread.html?t=13341
Wenn man die Wirkung von Schlangenbissen insbesondere im Mittelmeerraum mit da natürlicherweise vorkommenden Kobras beachtet, wird sofort verständlch, warum es genetisch sinnvoll ist, eine Schlangefurcht zu ererben.
Daran dass bereits Primaten dieses Verhalten zeigen kann man auch erkennen, dass sie beiweitem älter sein dürfte als die Bibel.
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In heidnischen Mythen ist die Schlange ein Symbol der Fruchtbarkeit.(Vielleicht ein Hinweis darauf, dass sie das Leben buchstäblich verteufelten, weil es so hart war?) Sie wurde verehrt. Seit sich das Christentum bei uns ausgebreitet hat, wurde die Schlange im wahrsten Sinne des Wortes "verteufelt".
Was wohl den Effekt haben sollte, die Leute zum Christentum zu bekehren und ihre alten Götter als Dämonen zu verunglimpfen. |
Zur Verehrung der Schlange möchte ich einen Post zitiern, den ich mal in einer etwas weniger zahlreich besuchten Minicom gemacht habe, aber es ist wohl angebracht, dazu einen neuen Post zu öffnen.
Man findet sie aber in der Kultur in allen Drachen wieder, von Asien bis zum Quetzalcoatl, der gefiederten Schlange in Südamerika mit durchaus unterschiedlichen Wurzeln.
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