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Hallo Sputnik!
Ich sehe schon, das wird eine interessante Diskussion!
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Aber gib mir nur einen Gottesbeweis – das kannst Du nicht.
Ich kann nicht etwas beweisen was es gar nicht gibt. |
Lass mich das anders formulieren: Wie willst du etwas beweisen, was du nicht erfassen kannst und was dennoch da ist?
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Das Mineral entwickelt sich, bis es im Leben der Pflanze aufgeht. Die Pflanze wächst, bis sich ihr Leben im Tier verliert. Das Tier, das einen Bestandteil der menschlichen Nahrung bildet, geht wiederum im Leben des Menschen auf. So zeigt sich, daß der Mensch die Summe der ganzen Schöpfung ist, das höchste aller erschaffenen Wesen, das Ziel, dem zahllose Daseinszeitalter entgegendrängten. <Abdu´l-Bahá
(Compilations, Und Zu Ihm Kehren Wir Zurück)
Wenn nun in gleicher Weise die Materialisten nicht an ein Vorhandensein der Seele glauben, so beweist ihr Unglaube dennoch nicht, daß es kein Reich wie die Welt des Geistes gibt. Der Umstand, daß der Mensch Verstand besitzt, beweist seine Unsterblichkeit. Auch die Dunkelheit beweist die Anwesenheit des Lichte, denn ohne Licht würde kein Schatten sein. Armut beweist das Vorhandensein von Reichtum; wie vermöchten wir sonst die Armut zu ermessen? Unwissenheit beweist, daß Wissen vorhanden ist; denn wie könnte es Unwissenheit ohne Wissen geben?
<Abdu´l-Bahá>
(Compilations, Und Zu Ihm Kehren Wir Zurück) |
Nur um es mit Worten eines wesentlich weiseren Menschen auszudrücken.
Es ist mir schon klar, dass du die Gläubigen nicht angreifen wolltest, nur ist es schwer für uns, einem Menschen, der nicht glaubt, zu erklären, was Glaube heißt. So kann ich nicht wissen, wofür andere Gott danken- ich danke ihm zB für jeden Augenblick, den ich auf dieser WElt verbringen kann aber noch für vieles mehr.
Schau, Gläubige sehen Gott nicht als jemanden, der uns Fesseln auferlegt, eigentlich im Gegenteil- für mich ist er mein Befreier.
Vielleicht war in dem Punkt der Ausdruck "er fesselt die Menschen" nicht richtig, denn er begeistert sie, er macht sie glücklich- siehst du was ich meine?
Und die Kriege... ja, steht nicht in allen religiösen Werken (Thora, Bibel, Koran, Kitab i-Aqdas..) dass Kriege im Namen des Glaubens, oder Gewalt überhaupt nicht Mittel zur Durchsetzung von Zielen sein sollten? Verbietet nicht schon allein die religiöse- ist, für mich, friedliche- Haltung eines Menschen, dass er andere Menschen bedroht?
Ich sehe das so- all diese Kriege wurde zum Schein im Namen Gottes geführt, denn Gott ist nicht derjenige, der Verderben unter die Menschen bringt- er gab ihnen den freien Willen, doch das was sie damit tun, das macht in wahrscheinlich traurig. Auch weil er sie dazu aufruft, in Einigkeit zu leben und ist es nicht ein Widerspruch, dass er gleichzeitig zum Krieg in seinem Namen aufruft? Das sind von Menschenhand gemachte Kriege, nicht von Gott!
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