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Das sagst Du wohl richtig:
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Hagebutte: Ich denke es stimmt beides.... die Wissenschaft wie die Genesis.
Um es mal etwas auszuführen:
a) Urknall |
Und Gott schied das Licht (Materie) vom Dunkel (Antimaterie)! Das ist vielleicht der Urknall
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| Hagebutte:b) weitere Beschreibung durch die Genesis, natürlich hat sich das nicht in 7 Tagen abgespielt. Man muss umdenken beim Lesen der Genesis. |
Diese sehr bildhafte Beschreibung ist von der ganzen Bibel ein so winziger Teil, dass bereits dies auf eine Verlegenheitserklärung weist, denn wenn man die Schöpfung durchschaut hätte, würde man sie auch darlegen.
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| Hagebutte: c) Vertreibung aus dem Paradies: Was gab Gott den Menschen als Bekleidung? Fell..... ---->Affen---->Menschen |
Die Behaarung oder unbehaarte Haut als auffälliges aber eher unwesentliches Merkmal müsste ja auf eine Verwandtschaft mit Amphibien hin weisen.
Säugetiere und Amphibien haben zwar gemeinsame Vorfahren, allerdings wohl noch kaum unter den als Wirbeltiere zu bezeichnenden Lebewesen.
Was mit dem Paradies gemeint ist, dürfte sich hauptsächlich um den Bewusstseinszustand handeln.
So bald Schuldbewusstsein hinzukommt wird mit Schuld und Sühne die ganze religiös-pädagogische kulturelle Maschinerie in Gang gesetzt, von Körperstrafe <--> Belohnung durch Privilegien bis zu Todesstrafe <--> Ernennung zu Fürsten oder oberen Rängen <--> Freiheitsentzug bis Verstoßung aus dem Stamm, Abgaben, Buße... <--> Sonderrechte für jene, die sich besonders gefällig verhalten haben.
Die paradiesische Bewusstseinsform ist überhaupt nicht in der Lage, Schuld und Verantwortung wahr zu nehmen, sondern dümpelt in einer traumhaften Abhängigkeit von einer Macht, der sie eben irgend eine Form zu geben sucht.
Im Paradies war noch nicht einmal nötig eine Sprache zu entwickeln, denn wozu sollte man sch am anderen rum ärgern?
Man lebte ohne zu sterben und es bedurfte keiner Nahrung, oder diese war ausreichend vorhanden.
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| Hagebutte: Die natürliche Auslese hat man sich durch gut und böse erklärt, vermute ich mal. Wer gottgefällig lebt... überlebt, wer nicht "wird ausgelöscht". |
Das ist denn nun doch recht weit ab von dem, was sich in Natur und Wirtschaft beobachten lässt. Gottgefällig ist dazu noch sehr willkürlich: Wenn es ihm gefallen hat dann lebe ich noch, wenn nicht bin ich gestorben: Ohne Reinkarnation komme ich nicht mal in die Lage, meine frisch gelernte Weisheit auszüben und zu verbreiten.
Überleben kann, was eben in seinem Ökosystem die richtige Nische an Bedarf und Aufgaben findet, die zu erfüllen es in der Lage ist.
Wir können die Erde als Ganzes als ein Lebewesen auffassen, genausogut wie man die Haut eines Individuums als Ökosystem ansehen kann.
Aber nicht einmal die Erde als Ganzes ist unabhängig, ist sie doch einem dauernden Beschuss von Strahlen vor allem der Sonne aber auch aus anderen kosmischen Quellen ausgesetzt und dazu noch einem gelegentlichen "Regen" von Meteoriten, welche unter anderem auch organisches Material enthalten.
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| Hagebutte: Die Wissenschaft ist ein Beweis für Gott, so will ich das mal kurz und knapp zusammenfassen weil es sonst den Rahmen sprengen würde. |
Nach dem was Wissenschaftlich als Beweis gelten kann ist das eine rein theoretische Unmöglichkeit. Dazu kann man ein wenig Erkenntnistheorie angucken wenn man will, oder aber sich einmal ansehen, was genau als "Beweis" definiert ist:
http://de.wikipedia.org/wiki/Beweis
http://de.wikipedia.org/wiki/Beweis_%28Naturwissenschaft%29
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daraus: Beweise in der Naturwissenschaft sind auf dem Weg empirischer Induktion gewonnene Überzeugungen. Sie beruhen auf unwiderlegbaren Experimenten oder Beobachtungen (Meyer 1888: Erhebung des Bewiesenen zur Gewißheit, indem die Annahme des Gegenteils Wahnwitz wäre). Das bedeutet, dass Beweise selten sind. Nur im allgemeinen Sprachgebrauch werden auch Indizien und andere Belege als "Beweis" für oder gegen naturwissenschaftliche Aussagen bezeichnet, welche die erforderliche endgültige Gewissheit nicht erreichen.
Tatsächlich sind Beweise in der Naturwissenschaft eine Rarität, da wir keine unangreifbaren Axiome besitzen, von denen aus deduktive Nachweise geführt werden könnten. Naturwissenschaftler können nur von Prämissen (Erfahrungssätzen) ausgehen, die sich ebenso wie daraus abgeleitete Gesetzmäßigkeiten als falsch herausstellen können. |
Und nun noch unbedingt notwendig: http://de.wikipedia.org/wiki/Beweis_%28Logik%29
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Ein Beweis ist die gültige Herleitung der Richtigkeit (Verifikation) oder Unrichtigkeit (Falsifikation) einer Aussage oder eines Urteils aus wahren Prämissen.
In der formalen Logik ist ein Beweis, auch als Schluss bezeichnet, eine nach festgelegten Regeln durchgeführte Ableitung (Herleitung), in der eine zu beweisende Behauptung mit Hilfe von Schlussregeln aus Axiomen gewonnen wird. Eine auf diese Weise bewiesene Aussage wird auch Satz oder Theorem genannt, man sagt: Die Aussage ist syntaktisch gültig. Axiome und Schlussregeln werden üblicherweise formal durch einen Kalkül festgelegt.
Technisch ist es zulässig, in einer logischen Herleitung auch Annahmen zu verwenden. Der hergeleitete Satz ist dann kein Theorem, sondern folgt aus den verwendeten Annahmen. Man nennt die Annahmen in einer solchen Herleitung Prämissen, die hergeleitete Aussage Konklusion. Eine Ableitung, bei der ein Satz aus Annahmen hergeleitet wird, wird oftmals im strengen Sinn zwar nicht Beweis, sondern einfach nur Herleitung genannt; es hat sich aber eingebürgert, die Begriffe Beweis und Herleitung austauschbar zu verwenden. Man sagt dann, man habe bewiesen, dass aus den Prämissen die Konklusion folgt.
In der traditionellen Logik und in der Wissenschaftstheorie kennt man zur Beweisführung drei Schlussfolgerungsweisen: Deduktion, Induktion und Abduktion. Die Schlussfolgerungsweisen unterliegen bestimmten Regeln. Werden sie nicht eingehalten, können Fehlschlüsse entstehen. |
Eigentlich hätte ich die Hagebutte-Zitate rot einfärben sollen, das wäre ihrer Natur gerechter geworden.
Aber wo ich mit Dir einig bin: Gott wird durch die Wissenschaften nicht wirklich in Frage gestellt, aber die Wunder, welche die Religionen benutzen, um ihre Richtigkeit zu "beweisen" und damit vor allem ihren Machtanspruch zu untermauern erweisen sich bei näherer Betrachtung (was oft verboten ist, aus verdächtigen Gründen) oftmals als vollkommen einfache natürliche Erscheinungen, an denen das einzig wunderbare ist, dass unerwartete Ursachen unerwartete Wirkungen zeigen.
Alle Religionen sind von mir aus OK bis zu dem heiklen Punkt, da sie allein recht haben wollen und anfangen andere Meinungen und deren Träger zu bekämpfen.
Letzteres ist aber genau evolutionär richtiges Verhalten: Lebewesen mit demselben Speisezettel (in den Religionen ist der Speisezettel die Bewusstseine, welche sich diese Religion als eigenes Gedankengut aneignen) bekämpfen einander gegenseitig und versuchen ihre Feinde auszuschalten.
Es besteht überhaupt kein Grund dazu, dass alle Gott mit demselben Namen ansprechen und dass alle die Bibel als Verfassungsgrundlage ansehen. Sie ist dazu noch nicht einmal besonders tauglich, was man gut daran erkennen kann. dass die Verfassungen der Staaten den 10 Geboten einiges hinzufügen müssen, damit das Ganze funktioniert.
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| Hagebutte: Liebe Grüsse Hagebutte |
lieb zurückgrüss
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