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| Hagebutte: Also wenn ich Dich richtig verstanden hab, geht es Dir darum nachzuweisen oder vielmehr Beweise zu suchen/finden. Was denn nun stimmt, Genesis oder Evolution? |
Das stimmt so nicht: Meiner Ansicht nach bedarf es keines Beweises dafür, dass die Regeln der Evolutionslehre richtig sind und funktionieren.
Die Beobachtungen mit den Antibiotika sind ein weiterer Beleg dafür.
Aber ich denke dass es ein Unsinn ist beim gegenwärtigen Stand des Wissens zu verlangen, dass man die Genesis wörtich nehme und ein weiser Gott mit Erde einen Adam gebastelt hat und dem dann Leben einhauchte.
Mit solchen Bildern würde ich vielleicht an Grimms Märchen anschliessen und die Kinder besänftigen wenn ihre bohrenden Fragen nach dem Ursprung allen Seins zu schwierig zu beantworten scheinen.
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| Hagebutte: In der Umfrage habe ich nichts angekreuzt weil man die Bibel, meiner Meinung nach, nie wörtlich nehmen darf. Sie ist so voller Symbolik. Und "nur" die Evolution wäre auch nur die halbe Wahrheit. |
Die Evolutionslehre sagt nichts darüber aus, wer diese Vorgänge mit beeinflusst und wie ein Gott daran beteiligt ist.
Sie sagt lediglich dieses: Was sich im Leben bewährt und arterhaltend genug vermehrt besteht weiter, bis es sich verändert durch Variation und Mutation.
Was nicht zahlreich genug sich vermehrt wird eben nicht mehr da sein, weil keine Nachkommen davon mehr vorhanden sind.
Gerade die Bibel sagt ja auch aus: Seid fruchtbar und mehret Euch. Eigentlich ein Auftrag, den man sonst niemandem geben muss.
Die Hominiden haben sich von den Pongiden recht bald in einer eigenen Linie weiter entwickelt.
Man kann das hier schön nachlesen: http://www.willighp.de/evo/index1024.php
Aber da ich die Bequemlichkeit der User zu kennen meine, will ich nicht säumen das Essentielle daraus her zu kopieren:
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aus: http://www.willighp.de/evo/
Die ersten Primaten, Vorläufer der heutigen Affen, traten gegen Ende der Kreidezeit vor ca. 70 Millionen Jahren auf. Somit lebten die Vorläufer der Primaten noch zur gleichen Zeit wie die letzten Dinosaurier.....
....Es gibt zwischen den fossilen Funden und den auch noch heute lebenden Arten der Alt- und Neuweltaffen so viele übereinstimmende anatomische, biochemische und genetische Merkmale, dass ein gemeinsamer Ursprung kaum angezweifelt werden kann....
Von dem afrikanischen Stamm spaltete sich vor ca. 30 Millionen Jahren eine Gruppe ab, die unter dem Namen Cercopithecidae firmiert: Zu deren Vertretern gehören auf zwei Zweigen des Lebensbaumes einerseits u.a. die Makaken, Paviane, Mandrills, andererseits die Nasenaffen, Kleideraffen und Stummelaffen.
„Die Menschenähnlichen“, die Hominoiden
Es gibt eine große Anzahl fossiler Funde von höheren Primaten (Anthropoiden) aus der Zeit zwischen 35 und 6 Millionen Jahren, die Evolutionsvarianten zwischen den kleinen Affen (Cercopithecoiden), den kleinen asiatischen Menschenaffen (Hylobatiden), den großen Menschenaffen (Pongiden) und den Menschen (Hominiden) darstellen.
Der Stammbaum des Menschen ist wohl eher ein Stammbusch
Ein sehr bunter Haufen unterschiedlicher Urmenschen tummelte sich in den vergangenen vier bis fünf Millionen Jahren zunächst ausschließlich in Afrika. Lange galt der 1974 in Ostafrika entdeckte Australopithecus afarensis (der "Südaffe aus Afar", Spitzname "Lucy" ) mit rund 3,7 Millionen Jahren als unser ältester Ahne. Zwei Jahrzehnte später, im Sommer 1995, wurde "Lucy" entthront: Mit dem 3,9 bis 4,2 Millionen Jahre alten Australopithecus anamensis (dem südlichen Affen vom See"= war am Turkanasee in Nordkenia ein noch älterer, bereits aufrecht gehender Hominide gefunden worden, der in der direkten Vorfahrenlinie sämtlicher Frühmenschen steht.
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Schrenks Lieblingsgedanke ist: Der rund 2,5 bis 1,9 Millionen Jahre alte Homo rudolfensis , von dem sein Team 1991 am Malawi-See eine Unterkiefer entdeckte, nimmt eine zentrale Stelle im Stammbaum ein. Mit diesem ältesten Vertreter der Gattung Homo wären unsere Ahnen in Ostafrika zu "echten" Menschen geworden. Möglicherweise begann bereits mit Homo rudolfensis - vor über zwei Millionen Jahren - die Kette mehrerer Auswanderungen aus Afrika.
Dieses Szenario würde die jüngste Neudatierung von javanischen Homo-erectus-Funden auf ein Alter von 1,8 Millionen Jahren plausibel machen - sie könnten "Rudolfensis" -Nachfahren sein. Die Grafik gibt noch das konservative Szenario wider, wonach der Erectus erst vor etwa einer Million Jahre Afrika verließ und von Homo ergaster abstammt |
Fortsetzung gleich (schon geschrieben, aber zu lange Posts sind ätzend ggg )
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