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Kirche und Tierschutz ?
http://www.schueler-fuer-tiere.de/kirche_tierschutz.htm
Tierschutz? – Wir fragen die Kirchen
Im Juli 2005 schickten wir, die SCHÜLER FÜR TIERE, an katholische und evangelische Kirchen in ganz Deutschland einen Brief (weiter unten auf der Seite zu lesen), in dem wir sie auf das Thema des Tierschutzes ansprachen. Unser Ziel war es, herauszufinden, welche Anstrengungen die einzelnen Kirchen unternehmen, um das Leid der Tiere zu vermindern und um die Menschen zu sensibilisieren.
Insgesamt stellten wir in unserem Brief zwei Fragen, auf die wir uns eine genaue Antwort erhofften. – Wir wurden bitter enttäuscht!
Nur 21 von 50 Kirchen hielten es überhaupt für nötig, uns zu antworten. Die Antwortschreiben variieren von 8 Zeilen bis hin zu 3 Seiten. Doch sie alle ähneln sich in einem Punkt sehr: Unsere Fragen werden größtenteils überhaupt nicht beachtet, geschickt umgangen oder so beantwortet, dass man sich die ganze Arbeit eigentlich hätte sparen können. Nur bei 4 Kirchen hat man das Gefühl, auf Verständnis und Eigeninitiative zu stoßen. Doch dazu später.
Unsere erste Fragen lautet: Wer gibt uns Menschen das Recht, so würdelos, tierverachtend und extrem grausam mit unseren Mitgeschöpfen umzugehen?
Hierauf antworten ausschließlich der Bischof von Essen, Dr. Felix Genn, und die Evangelisch- Lutherische Landeskirche in Braunschweig. Ansonsten wird diese Frage völlig außer Acht gelassen.
Auf unsere zweite Frage jedoch, was die Kirchen denn gegen das Tierleid zu tun gedenken, bemühen sich alle Würdenträger, ihre zahlreichen Anstrengungen für die Tiere hervorzuheben. Leider kann man nur das Wenigste wirklich als Antwort oder als Beweis der Tat bezeichnen. Die meisten verweisen auf ihre häufigen Schriften zu diesem Thema, nicht selten aus den 80er oder 90er Jahren, und erwähnen ihre Tagungen, bei denen nach genauen Nachforschungen allerdings keine Spur von Bezügen zum Tierschutz oder zu Ähnlichem zu entdecken ist. Der Bischof von Fulda zieht sich sogar sehr elegant aus der Affäre, indem er das Handeln der Kirche einfach von allen Christen abhängig macht, und die Kirche also nichts weiter tun kann, als auf Bemühungen seitens ihrer „Schäfchen“ zu hoffen. Eigentlich sollte ihm klar sein, dass wir mit unserer Frage auf seine handelnde Tätigkeit in seiner Funktion als Bischof anspielten, und (in diesem Fall) nicht auf die der Gemeinde. Natürlich ist er, wie alle anderen auch, unserer Meinung, dass die heutigen Zustände in Sachen Tierschutz verheerend sind, doch die Hubertusmessen, nein, die wolle er dann lieber doch nicht abschaffen.
Es ist die Art, wie heute mit Tieren umgegangen wird. Natürlich leben wir mit Menschen, die gern Fleisch essen, natürlich sehen viele Menschen nicht ein, warum sie sich mäßigen sollen, aber stehst du in der Kaufhalle, hörst den Gesprächen zu, dann weißt Du: es wird morgens schon Wurst auf die Schnitte gelegt, zum Mittag muß es wieder Fleisch sein, und zwischen durch der Snack ist auch mit Wurst oder Fleisch und abends natürlich muß auch Wurst auf die Schnitte oder, wie man dann hört: eine Frau zu ihrem Mann: weißt Du, abends könnten wir doch auch noch ein paar Schnitzel in die Pfanne legen. Keine Chance für Tiere, weder für das "Nutztier", das nun weiterhin durch die Gegend gekarrt wird und erst mal kräftig vor dem Tod leiden soll und den Tieren, denen man lebendig das Fell über die Ohren zieht. Sowas soll ja schmerzen wie wenn man auf glühenenden Kohlen liegt: und das Tier ist noch lebendig und schaut dich aus großen Augen, in denen die Qual zu sehen ist, noch an. Wen das nicht berührt, den berührt gar nichts. Der soll doch aber nicht sagen: lieber Jesus und lieber Gott Vater. Gottes Schöpfung ist lange nicht mehr unberührt und schon lange sind normale Zustände passe, wo der Bauer auf dem Hof sein Tier schlachtete und es vorher in vernünftigen Rahmen hält. Wo sich in der Schöpfung das Geben und Nehmen die Waage hält. Wir Menschen nehmen nur noch und züchten künstlich. Wir benutzen nur noch und denken über den Tellerrand nicht weit hinaus. In der Religion gibt es selten eine Anderwelt, außer sie ist das Jenseits, aber von einer feinstofflichen Welt liest man in manchen Heiligen Büchern nichts. Sie existiert einfach nicht. Und deshalb denkt man auch gar nicht darüber nach.
Wer, so frage ich mich manchmal, trägt eigentlich das Kreuz ?
Vielleicht sind es in der heutigen Zeit die Tiere, die täglich millionenfach geopfert werden. Ich denke mit Schaudern daran, was wir wohl essen würden, hätte Gott die Tiere nicht geschaffen. Aber das wir jetzt so, auf diese furchtbare Weise mit ihnen so umgehen, das wollte Gott sicher nicht. Unsere Strafen sind Krankheit bei übermäßigem Genuß, verseuchte Felder, die man massenhaft mit Gülle dünkt und noch vieles mehr.
Den Bumerang, den wir hinaus warfen, der kommt auf alle Fälle wieder zurück.
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
http://www.vgt.at/publikationen/zeitung/tk19-01/schlachthof.php
http://www.brennglas.com/der_folter....._bruellen_der_rinder.html
Tierrechtler decken Skandal auf:
Das Brüllen der Rinder beim Geschlachtetwerden
»Moralische Bedenken gegen Kalbsbraten?
Von seiten der Erzieher nicht. Von seiten der
Jurisprudenz nicht.
Von seiten der
Moraltheologie nicht.
Von tausend anderen
moralischen Seiten nicht.
Von der des Kalbes vielleicht?«
Karlheinz Deschner
Ein Rind hängt am Fließband, am Hinterbein aufgehängt. Es zappelt. Der Schlächter setzt das Messer an den Hals und schneidet mit einem langen Schnitt die Kehle auf. Ein Schwall von Blut strömt aus seinem Hals. Das Tier schlägt mit dem Kopf und schreit entsetzlich. Ein weiteres Rind, ebenfalls am Hinterbein aufgehängt, schlägt mit dem freien Hinterbein wild um sich. Erst wird dem Rind die Kehle aufgeschnitten. Dann wird ihm ein Vorderbein abgetrennt. Das Tier lebt aber noch! Es schlägt um sich, die Augen gehen auf und zu. Dann wird das andere Bein abgeschnitten. Erst als der Schlachter den Kopf abtrennt, ist das Rind tot. Doch schon kommt das nächste Rind am Fließband aufgehängt: Es zappelt mit dem ganzen Körper, schlägt mit Kopf, tritt mit den Füßen....
»Wenn der moderne Mensch die Tiere, deren er sich als Nahrung bedient, selbst töten müsste, würde die Anzahl der Pflanzenesser ins
Ungemessene steigen.«
Vergeßt die Mär vom gesunden Tier auf der Weide und dem sanften Schlachten mit Bolzenschlag. Nicht, wenn in Massen gemordet wird.
Doch dem Fleisch in der Theke, so lila angeleuchtet, sieht man nichts mehr an, wie sein Weg war.
Wir sind die Denkenden. Wir sind die Intelligenten. Durch uns wird gestorben, weil wir es so wollen. Und weil wir die Liebe haben, lassen wir unsere Mitmenschen weiter essen, was sie möchten. Denn es ist die Liebe und das Verstehen, daß es für viele Menschen noch so oft nicht anders geht.
http://www.google.de/search?hl=de&a.....ierpelzfarmen&spell=1
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