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Kultsprache Hebräisch












nachgefragt:

http://www-theol.kfunigraz.ac.at/static/rb/umat/einlnt.htm

3. Sprache

Jesus und seine Jünger sprachen - wie alle ihres Volkes - aramäisch. Weltsprache war damals das Koine-Griechisch, das in Palästina aber außer von den Römern nur von den gebildeten Juden verstanden wurde. Das "einfache Volk" verstand wahrscheinlich teilweise nicht einmal mehr die Kultsprache Hebräisch, weshalb es zu den hebräischen Toratexten meist aramäische Kommentare gab. So muß man davon ausgehen, daß Jesus aramäisch gesprochen und gepredigt hat und des Griechischen wahrscheinlich nicht einmal mächtig war. Dann stellt sich aber die Frage, wie beispielsweise das Gespräch Jesu mit Pontius Pilatus stattgefunden hat, wenn einerseits Jesus nicht griechisch, andererseits aber Pilatus sicherlich nicht aramäisch sprechen konnte? Überhaupt taucht diese Frage an mehreren Stellen auf.

Aber auch die Gespräche Jesu mit seinen Landsleuten kennen wir niemals im Originalwortlaut, sondern nur in Form einer Übersetzung in eine ganz andere Sprache (alle 27 neutestamentliche Schriften wurden griechisch verfaßt und überliefert; uns ist weder ein aramäisches, noch ein hebräisches Urevangelium bekannt).

Weil sie als liturgische Formeln verwendet wurden, sind im NT nur ganz wenige Worte unübersetzt geblieben, wie zum Beispiel "Amen", "Abba", "Halleluja", "Rabbi" und dergleichen. Der einzige ganze aramäische Satz, der erhalten ist, bezeugt Jesu Worte am Kreuz ("Eloi, Eloi, lema sabachtani?" in Mk 15,34), aber hier weicht die Parallelstelle (Mt 27,46) entscheidend ab (Eli statt Eloi).

Wenn die Evangelien also bestenfalls Übersetzungen der Originalworte enthalten, dann stellt sich die Frage, inwieweit sie überhaupt dem Original nahe kommen können.


7.2 Zur Geschichte




Die Abgrenzung des neutestamentlichen Kanons bereitete lange Zeit große Schwierigkeiten. Es gab nämlich in den ersten Jahrhunderten eine Vielzahl von Schriften und Büchern mit christlicher Thematik und Motivik, von denen aber etliche nichtchristliche Irrlehren vertraten, und es dauerte drei Jahrhunderte (in der Ostkirche sogar 5 Jahrhunderte), bis sich aus diesen die heute allgemein anerkannten 27 neutestamentlichen Schriften herausgefiltert hatten.

Begonnen hat die Abgrenzung damit, daß man anfing, gleiche Schriftgattungen (Paulusbriefe, Evangelien, Briefe) zusammenzufügen. So entstand zuerst das "Corpus Paulinum", zu dem die 7 echten Paulusbriefe, und 6 Briefe, die unter seinem Namen und Geist verfaßten wurden, gehören. Der Hebr zählte lange Zeit auch zu diesem Corpus, aber heute gilt er als eigenständige Schrift im NT. Geordnet wurden die 13 Briefe nach ihrem Umfang: Röm ist der längste und Phlm der kürzeste Brief. Erste Erwähnungen einer Sammlung von Paulusbriefen findet man im ersten Klemensbrief (geschrieben 96 n.Chr.) und in 2 Petr 3,15f.

Etwas später wurde aus den vier Evangelien eine Einheit. Zuvor fanden sie nur regionale Ausbreitung, also bestimmte Gemeinden kannten jeweils nur ein Evangelium (Mt im syrischen Raum; Mk in Rom; Lk im römischen und griechischen Raum; Joh in Kleinasien). Der erste, der diese vier Schriften den Namen "Evangelien" gab, war der Märtyrer Justus im Jahre 155 n. Chr.

Auch die katholischen Briefe wurden ab dem zweiten Jhdt. zu einem Corpus zusammengefügt, jedoch war man sich längere Zeit unschlüssig, ob Jak und 2 Petr wirklich alle Kriterien der Kanonizität erfüllen.

Ähnliches gilt für Offb und Hebr. Auch sie wurden erst später allgemein als kanonisch anerkannt.



Im Laufe der ersten Jahrhunderte gab es eine Menge von Irrlehren, die sich auf unterschiedliche Bücher und Kanonbildungen beriefen. Die Konturen des neutestamentlichen Kanons traten jedoch schon gegen Ende des zweiten Jahrhunderts deutlich hervor. Es dauerte aber trotzdem bis zum Jahre 382, bis die Synode von Rom - und damit die Lateinische Kirche - den Kanon in der heutigen Form offiziell approbierte.


http://www.google.de/search?q=die+e.....g_de&start=0&sa=N

http://www.n-tv.de/439.html

Bibel und Koran - Wie ähnlich sich die Heiligen Schriften sind

In der Bibel steht „seit nett zueinander“. Im Koran „führet Krieg“ – so oder so ähnlich tönt es Land auf Land ab über die zwei großen Weltreligionen. Doch ist das so richtig? Kann nicht vielleicht auch die Bibel – wenn sie wörtlich genommen wird – zu Gewalt und Mord oder sogar Inzest aufrufen?

http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
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