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Hallo,
die Rede "Glaube, Vernunft, Universität" von Papst Benedikt XVI, die er während seines Deutschlandbesuches 2006 in der Universität zu Regensburg hielt, sorgten für großes Aufsehen unter den Muslimen.
Viele Muslime warfen dem Papst vor, ihren Propheten Mohammed beleidigt zu haben und forderten eine Entschuldigung für seine Aussage.
Diese Entschuldigung gab es jedoch nicht.
In islamischen Ländern kam es zu Unruhen, so dass z.B. in der Türkei "Papstpuppen" und die deutsche Fahne verbrannt wurden.
Darüber hinaus unterstellte der Chef des staatlichen türkischen Religionsmates, Ali Bardakoglu, dem Papst eine "Kreuzfahrermentalität.
Nachher stellte sich heraus das Bardakoglu die Rede nicht gelesen hatte.
Weiterhin gab es Demonstrationen gegen den Papstbesuch in der Türkei.
Dort wurden z.B Benedikt XVI und Patriarch Bartholomaios I als zweiköpfige Schlange.
Die Reaktionen beschränkten sich jedoch nicht auf die Türkei.
Weiteres dazu siehe: http://www.verfassungsschutz-bw.de/kgi/files/kgi_allg_2006-10.htm
Diese Reaktionen wurden durch eine absichtliche Herausnahme eines Zitats aus dem Mittelalter hervorgerufen.
So fanden Islamisten einen erneuten Grund um gezielt Hass gegen die westliche Welt und das Christentum zu verbreiten, was ihnen auch gelang.
Jeder, der eine Entschuldigung für nötig hält und die Einstellung dieser Islamisten teilt, hat die "Regensburger Rede" weder gelesen, noch ist er am Weltfrieden interessiert.
Ließt man das von Benedikt XVI gebrachte Zitat des byzantinischen Kaisers Manuel II im inhaltlichen Zusammenhang, ist ersichtlich, dass es keiner Entschuldigung bedarf und absichtlich Hetze betrieben wurde.
"Glaube, Vernunft, Universität" - Papstrede an der Uni Regensburg
"Sehr geehrte Damen und Herren! Es ist für mich ein bewegender Augenblick, noch einmal am Pult der Universität zu stehen und noch einmal eine Vorlesung halten zu dürfen. Meine Gedanken gehen dabei zurück in die Jahre, in denen ich an der Universität Bonn nach einer schönen Periode an der Freisinger Hochschule meine Tätigkeit als akademischer Lehrer aufgenommen habe. Es war – 1959 – noch die Zeit der alten Ordinarien-Universität. Für die einzelnen Lehrstühle gab es weder Assistenten noch Schreibkräfte, dafür aber gab es eine sehr unmittelbare Begegnung mit den Studenten und vor allem auch der Professoren untereinander. In den Dozentenräumen traf man sich vor und nach den Vorlesungen. Die Kontakte mit den Historikern, den Philosophen, den Philologen und natürlich auch zwischen beiden Theologischen Fakultäten waren sehr lebendig. Es gab jedes Semester einen sogenannten Dies academicus, an dem sich Professoren aller Fakultäten den Studenten der gesamten Universität vorstellten und so ein wirkliches Erleben von Universitas möglich wurde: Daß wir in allen Spezialisierungen, die uns manchmal sprachlos füreinander machen, doch ein Ganzes bilden und im Ganzen der einen Vernunft mit all ihren Dimensionen arbeiten und so auch in einer gemeinschaftlichen Verantwortung für den rechten Gebrauch der Vernunft stehen – das wurde erlebbar. Die Universität war auch durchaus stolz auf ihre beiden Theologischen Fakultäten. Es war klar, daß auch sie, indem sie nach der Vernunft des Glaubens fragen, eine Arbeit tun, die notwendig zum Ganzen der Universitas scientiarum gehört, auch wenn nicht alle den Glauben teilen konnten, um dessen Zuordnung zur gemeinsamen Vernunft sich die Theologen mühen. Dieser innere Zusammenhalt im Kosmos der Vernunft wurde auch nicht gestört, als einmal verlautete, einer der Kollegen habe geäußert, an unserer Universität gebe es etwas Merkwürdiges: zwei Fakultäten, die sich mit etwas befaßten, was es gar nicht gebe – mit Gott. Daß es auch solch radikaler Skepsis gegenüber notwendig und vernünftig bleibt, mit der Vernunft nach Gott zu fragen und es im Zusammenhang der Überlieferung des christlichen Glaubens zu tun, war im Ganzen der Universität unbestritten.
All dies ist mir wieder in den Sinn gekommen, als ich kürzlich den von Professor Theodore Khoury (Münster) herausgegebenen Teil des Dialogs las, den der gelehrte byzantinische Kaiser Manuel II. Palaeologos wohl 1391 im Winterlager zu Ankara mit einem gebildeten Perser über Christentum und Islam und beider Wahrheit führte. Der Kaiser hat wohl während der Belagerung von Konstantinopel zwischen 1394 und 1402 den Dialog aufgezeichnet; so versteht man auch, daß seine eigenen Ausführungen sehr viel ausführlicher wiedergegeben sind als die Antworten des persischen Gelehrten. Der Dialog erstreckt sich über den ganzen Bereich des von Bibel und Koran umschriebenen Glaubensgefüges und kreist besonders um das Gottes- und das Menschenbild, aber auch immer wieder notwendigerweise um das Verhältnis der „drei Gesetze“: Altes Testament – Neues Testament – Koran. In dieser Vorlesung möchte ich nur einen – im Aufbau des Dialogs eher marginalen – Punkt behandeln, der mich im Zusammenhang des Themas Glaube und Vernunft fasziniert hat und der mir als Ausgangspunkt für meine Überlegungen zu diesem Thema dient.
In der von Professor Khoury herausgegebenen siebten Gesprächsrunde (διάλεξις – Kontroverse) kommt der Kaiser auf das Thema des Djihād (heiliger Krieg) zu sprechen. Der Kaiser wußte sicher, daß in Sure 2, 256 steht: Kein Zwang in Glaubenssachen – es ist eine der frühen Suren aus der Zeit, in der Mohammed selbst noch machtlos und bedroht war. Aber der Kaiser kannte natürlich auch die im Koran niedergelegten – später entstandenen – Bestimmungen über den heiligen Krieg. Ohne sich auf Einzelheiten wie die unterschiedliche Behandlung von „Schriftbesitzern“ und „Ungläubigen“ einzulassen, wendet er sich in erstaunlich schroffer Form ganz einfach mit der zentralen Frage nach dem Verhältnis von Religion und Gewalt überhaupt an seinen Gesprächspartner. Er sagt: „Zeig mir doch, was Mohammed Neues gebracht hat und da wirst du nur Schlechtes und Inhumanes finden wie dies, daß er vorgeschrieben hat, den Glauben, den er predigte, durch das Schwert zu verbreiten“. Der Kaiser begründet dann eingehend, warum Glaubensverbreitung durch Gewalt widersinnig ist. Sie steht im Widerspruch zum Wesen Gottes und zum Wesen der Seele. „Gott hat kein Gefallen am Blut, und nicht vernunftgemäß (σὺν λόγω) zu handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider. Der Glaube ist Frucht der Seele, nicht des Körpers. Wer also jemanden zum Glauben führen will, braucht die Fähigkeit zur guten Rede und ein rechtes Denken, nicht aber Gewalt und Drohung… Um eine vernünftige Seele zu überzeugen, braucht man nicht seinen Arm, nicht Schlagwerkzeuge noch sonst eines der Mittel, durch die man jemanden mit dem Tod bedrohen kann…“.
Der entscheidende Satz in dieser Argumentation gegen Bekehrung durch Gewalt lautet: Nicht vernunftgemäß handeln, ist dem Wesen Gottes zuwider. Der Herausgeber, Theodore Khoury, kommentiert dazu: Für den Kaiser als einen in griechischer Philosophie aufgewachsenen Byzantiner ist dieser Satz evident. Für die moslemische Lehre hingegen ist Gott absolut transzendent. Sein Wille ist an keine unserer Kategorien gebunden und sei es die der Vernünftigkeit. Khoury zitiert dazu eine Arbeit des bekannten französischen Islamologen R. Arnaldez, der darauf hinweist, daß Ibn Hazn so weit gehe zu erklären, daß Gott auch nicht durch sein eigenes Wort gehalten sei und daß nichts ihn dazu verpflichte, uns die Wahrheit zu offenbaren. Wenn er es wollte, müsse der Mensch auch Idolatrie treiben.
...
Quelle: http://www.radiovaticana.org/ted/Articolo.asp?c=94864
Der Auszug aus der Rede spricht für sich selbst!
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Danke Pax, für diese Rede, ich habe mich oft gefragt, was der Papst da eigentlich sagte.
Das Problem ist, dass für viele Moslems der Koran, Mohammed und Allah sakrosankt sind.
Das heißt, es darf keinerlei Kritik geäußert werden.
Um es beim Wort zu nennen:
Dies ist im Prinzip das gleiche wie die Kritik an einem Narzissten, der diese dann gleich als persönlichen Angriff ansieht.
Diesbezüglich sind die Christen durchschnittlich weiter als die Moslems es durchschnittlich sind.
Im Christentum war das noch im Mittelalter so, das eine abweichende Meinung zum Klerikal den Tod auf dem Scheiterhaufen bedeuten konnte.
Auf dieses Zitat hin wurde eine italienische christliche Nonne in einem islamischen Staat von Fundamentalisten erschossen.
Was ich am Islam vor allem schade finde ist, dass da sich nicht die oberen Islamräte geneinsam hinstellen und eine Tat, wie den Mord an der Nonne öffentlich anprangern.
Das ganze ist so unglaublich widersinnig, dass man einfach nur noch mit dem Kopf schütteln kann.
Da stelle jemand eine Frage in den Raum, die in etwa lautet: „Was hat der Islam gutes gebracht?“
Und die Antwort wird von Fundamentalisten gegeben, in dem sie diese Frage zum Anlass nehmen, eine Nonne, die ihr Leben in selbstlosen Dienst andern zur Verfügung stellte, erschossen.
Wie dumm kann ein Mensch eigentlich sein?
P.S. Dies soll keine Kritik am Islam generell sein, aber es wäre schön, wenn alle gemäßigte Moslems mal ihre fehlgeleiteten Glaubensbrüder an die Hand nehmen würden!
P.P.S. Und eines sollte hier noch angefügt werden: Es wäre ebenso schön, wenn ein gewisser Herr Busch endlich vor ein Kriegsverbrechertribunal gestellt würde!
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Bedenklich, was in der letzten Zeit so alles passiert.
http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
http://www.tagesschau.de/aktuell/me....._THE_NAV_REF1_BAB,00.html
Vatikan boykottiert Holocaust-Gedenken
Grundsätzlich sind die Beziehungen zwischen dem Vatikan und Israel nicht gerade herzlich. Aktuell gibt es neuen Streit: Wegen einer Bildunterschrift im Museum Yad Vashem, in der die Haltung von Papst Pius XII. während des Holocaust als "umstritten" dargestellt wird, will der Vatikan den Holocaust-Gedenktag am Montag boykottieren.
Alle Religionen befolgen angeblich Gottes Worte, die ihnen gegeben wurden, aber außer Mord und Totschlag kommt nicht mehr viel dabei heraus. Und da kann man kaum eine Religion ausnehmen, denn wo man auch hinschaut, haben sich Sekten und neue Organisationen gebildet, neue Gruppierungen aller Art und diese bekämpfen sich innerhalb und außerhalb. Und das Schlimme ist: jeder rennt wie gegen eine Mauer mit dem Slogan: Meine ist die richtige Religion !
Wann wird sich das je ändern ?
http://www.aivanhov.de/theory/15_universelle_religion.htm
Eine universelle Religion ist eine Religion des Geistes.
Spirituell heißt, dass sich der Geist manifestiert. Nun haben aber oft die Formen den ersten Platz eingenommen, ohne dass aber der Kontakt mit dem vollkommenen und erhabenen Leben hergestellt wird. Man trifft so genannte 'spirituelle' Menschen, die alles andere besitzen als den Geist. Da werdet ihr Komödien und Getue erleben, doch der Geist ist nicht da. Der Geist bringt ein neues Leben, das strahlt, das reinigt, das auferweckt. Es kann sein, dass ihr überhaupt nichts tut, dass ihr überhaupt nichts sagt, sich aber der Geist manifestiert.
Wenn ihr euch bei der unsichtbaren Welt vorstellt und sagt: 'Ich gehöre der erhabenen Universellen Weißen Bruderschaft an', so kann es sein, dass man euch antwortet: 'Aber, mein Alter, du streitest ja noch immer, du kritisierst, du haust die anderen übers Ohr, also, dieser Titel besagt überhaupt nichts, du bist noch nicht in der Universellen Weißen Bruderschaft. Raus hier!' So sieht der Himmel die Dinge. Und es ist auch nicht nötig, eure Mitgliedskarte, eure Orden, euer Gewand oder euer Kreuz herzuzeigen. Denn dies alles sind äußere Abzeichen. Der Himmel aber erkennt nur innere Abzeichen an: ein Gewand, eine Krone, ein Hut, wenn ihr wollt, aber innerlich. Die äußeren Zeichen sind für die Menschen und nicht für den Himmel bestimmt. Manchmal sind sie schön und notwendig. Selbst die Magier und Eingeweihten haben diese Verzierungen akzeptiert, aber man sollte sie auch innerlich besitzen. Der Samt, der Purpur, die Kreuze, das alles ist majestätisch, doch wenn man innerlich mit Lumpen bedeckt ist, so ist es doch grotesk, darüber einen prunkvollen Schlafrock zu ziehen.
Unser Geist kann sich nicht ganz und unumschränkt äußern, denn er unterliegt den Grenzen der materiellen Bedingungen. In Wirklichkeit hat er in seinem Wesen, in seinem höheren Wirkungskreis unbegrenzte Macht. Er ist allmächtig. In der Materie hingegen ist er nicht allmächtig, denn dort dauert es lange, um alles zu ordnen. Durch die Kontinuität unserer täglichen Anstrengung bahnt er sich ein schließlich den Weg und am Ende gelingt es ihm zu siegen, zu regieren und alles zu verwandeln. Denn der Geist besitzt 'übernatürliche' Kräfte, wie man sagt, doch in Wirklichkeit gibt es nichts Übernatürliches: Die Wunder, die Ereignisse, die anscheinend den Gesetzen der Natur widersprechen, sind weder übernatürlich noch supernatürlich noch antinatürlich. Nein, sie unterliegen anderen Gesetzen, denen des Geistes.
Gott interessiert sich nicht für eure Fehler. Wie oft habt ihr selbst davon überzeugen können! Ihr seid betrübt, unglücklich, verfolgt und nun erhebt ihr euch, ihr betet: So entkommt ihr euren Feinden und fühlt euch von Freunden empfangen. Sicher, wenn ihr wieder hinabsteigt, werden die Verfolgungen von neuem beginnen, denn leider könnt ihr nicht da oben bleiben. – Bis zu dem Augenblick, an dem ihr getan habt, dass ihr eure Schulden bezahlen und das Schlechte, das ihr gemacht habt, reparieren müsst. Das ist das Karma, die Gerechtigkeit. Der Herr kommt nicht, um euch zu bestrafen, aber Seine Welt basiert auf Gesetzen. Zwangsläufig setzen sich die Räderwerke in Gang, entsprechende Wesen werden herbeigerufen und verlangen von euch, alles wieder in Ordnung zu bringen. Der Herr hat keine Zeit, sich um all dies zu kümmern, Er ist Liebe und lebt in der Herrlichkeit.
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Letztens war in der ARD erst eine Reportage zu sehen, in der bekannt gegeben wurde, dass Pius XII nicht geschwiegen hat, wie behauptet wurde.
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Vatikan boykottiert Holocaust-Gedenken
Grundsätzlich sind die Beziehungen zwischen dem Vatikan und Israel nicht gerade herzlich. Aktuell gibt es neuen Streit: Wegen einer Bildunterschrift im Museum Yad Vashem, in der die Haltung von Papst Pius XII. während des Holocaust als "umstritten" dargestellt wird, will der Vatikan den Holocaust-Gedenktag am Montag boykottieren.
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Schön wäre gewesen, wenn Du den restlichen Text, der den Grund angibt, warum der Botschafter nicht an der Gedenkfeier teilnehmen will, mit hereingestellt hättest.
Das erinnert mich ein wenig an absichtlichen kontextualen Zerriss.
Ich führe den Text gerne für Dich fort:
| Zitat: |
... Dunkle Wolken überschatten die Beziehungen zwischen Israel und dem heiligen Stuhl. Denn der apostolische Nuntius in Jerusalem, Antonio Franco, will in diesem Jahr nicht an den offiziellen Gedenkfeiern für die Opfer des Holocaust teilnehmen. Der Botschafter des Vatikan fühlt sich durch eine Bildunterschrift im Museum Yad Vashem beleidigt, in dem die Haltung des Papstes während des Zweiten Weltkriegs als umstritten dargestellt wird.
Im Text zu einem Porträt von Papst Pius XII heißt es dort, das Oberhaupt der katholischen Kirche habe nichts getan, um Rassismus und Antisemitismus zu verurteilen.
Historikerin: Bildunterschrift ist gerechtfertigt
Großansicht des Bildes Grafik: Papst Pius XII.]
Graciela Ben Dror ist Historikerin, die unter anderem an der Universität Haifa Geschichte des Holocaust lehrt und sich vor allem mit der Rolle der Kirche während und nach dem Zweiten Weltkrieg befasst hat. Sie hält die Bildunterschrift in Yad Vashem für völlig passend: "Aus den Dokumenten, die veröffentlicht wurden, wissen wir, dass der Papst während des Krieges geschwiegen hat und ich glaube, die Unterschrift ist wirklich gerechtfertigt."
Der Vatikan selbst habe eine umfangreiche Sammlung von Dokumenten aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs vorgelegt, aus denen klar hervorgehe, dass der Papst sich nicht ausreichend für die von der Ausrottung bedrohten Juden eingesetzt habe: "Es ist wichtig, darauf hinzuweisen, dass es einen Streit unter den Historikern gibt. Das muss niemanden verletzen, das ist einfach eine Tatsache. Es gibt diejenigen, die den Papst verteidigen und sagen, er hat das Höchstmögliche getan und es gibt andere, die sagen, das Schweigen des Papstes zeige, dass ihm das jüdische Volk egal war und dass es dafür Gründe gab."
Umstrittenes Plakat mit Papst Pius XII (Foto: AFP) [Bildunterschrift: Ein jüdischer Museumsbesucher schaut sich das Plakat des Papstes Pius XII im Yad Vashem an]
Nuntius: Beleidigung für ganze katholische Kirche
Botschafter Antonio Franco hingegen erklärte, man könne den Papst nicht im gleichen Atemzug mit Menschen nennen, die sich für das schämen müssten, was sie Juden angetan hätten. Die italienische Zeitung "La Repubblica" zitierte den Nuntius mit den Worten, in der Bildunterschrift in Yad Vashem werde die ganze katholische Kirche beleidigt.
Yad Vashem Museum in Jerusalem (Foto: REUTERS) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Orthodoxe Juden besuchen die Ausstellung "Spots of Light" im Yad Vashem Museum in Jerusalem]
Der Vatikanforscher und frühere israelische Botschafter beim Heiligen Stuhl, Yitzchak Minerva, dagegen hält die Bezeichnung "umstritten" für Pius XII. noch für milde. In der Bildunterschrift werde zum Beispiel nichts über das Verhalten der katholischen Kirche nach dem Krieg ausgesagt, als sie vielen Nazis half, nach Südamerika zu entkommen.
Museumsführer im Yad Vashem (Foto: AP) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Zwei junge Frauen hören dem Museumsführer im Yad Vashem zu]
Die Weigerung des Vatikan-Botschafters, an der üblichen Gedenkveranstaltung teilzunehmen, stehe in Zusammenhang mit der anstehenden Seligsprechung des Papstes: "Die katholische Kirche versucht seit einigen Jahren, Pius XII. heilig zu sprechen und in dem Moment, in dem er ein Heiliger wird, darf man ihn nicht mehr kritisieren. Die schärfste Kritik an diesem Papst kommt aber aus dem katholischen Lager selbst und das ist, was ihr weh tut. Darum versucht sie, ihn so schnell wie möglich heilig zu sprechen. Der Staat Israel hat sich vor einigen Jahren gegen die Heiligsprechung des Papstes ausgesprochen und es ist gut, dass er das getan hat."
Gedenktag am Montag
Israel begeht den jährlichen Gedenktag für die sechs Millionen von den Nazis ermordeten Juden am kommenden Montag. Die Trauerfeiern, die schon am Vorabend beginnen, dauern den ganzen Tag über. Begleitet werden sie von intensiver Berichterstattung in den Medien. Der Gedenktag für die Opfer des Holocaust ist einer der wenigen Tage im Jahr, an denen selbst in der lebenslustigen Stadt Tel Aviv die Restaurants und die Clubs geschlossen sind. |
Quelle: http://www.tagesschau.de/aktuell/me....._THE_NAV_REF1_BAB,00.html
Was die von Dir gebrachten Links nun mit der Richtigstellung der Regensburger Rede zu tun hat, verstehe ich nicht.
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Sakina für alle.
Papst Benedikt in Regensburg.
http://www.unitas-ruhrania.org/seite15.htm
(mE. christen schwulst blabla)
Alls ich das erstemal von der Rede und dem Kaiser Manuel gehört habe Dachte ich Dümmer gehts nimmerr.
Aber es geht anscheinend doch.
Zuerst dachte ich nämlich das der "unser" Papst sozusagen aus eigener Lektüre bzw. Studium zitiert. Mich hat das Thema nicht besonders interesiert. Aber jetzt lese ich das er einen Vortrag eines römisch katholischen Religionsprofesors zitiert hat.usw.
Also eine typische Rede fürs Volk(Aschermittwochsansprache-Franz-Joseph-Straus) OK was ich damit sagen will. Ich verstehe das es Reaktione von Seiten der Muslime gab. Welche und wie ist eine andere Frage.
Aber was mich doch verwundert hat ist der
Offener Brief hochrangiger Vertreter des Islam an Papst Benedikt XVI.
bei dem Unterpunkt Zwangsbekehrung steht nämlich
| Zitat: |
| In der Tat glauben wir, und das haben die Muslime stets geglaubt: „Wer einen umbringt, nicht um zu vergelten oder weil dieser Verderben auf der Erde anrichtete, sei es so, als habe er die ganze Menschheit umgebracht“ (Al-Maidah 5:32). |
So wie ich das verstehe billigt (nach der Aufassung der hoch rangigen Vertreter des Islam)der Koran. Blutrache(Vergeltung)und Tötung wegen Verderben der Erde.(gehört Ehebruch? und was sonst noch alles? zu diesem Delikt) Wie gewohnt einer der Gummiparagraphen im Koran und nach Belieben? der jeweiligen Vertreter interpretierbar.
Wiso hatt hier im Forum noch keiner das Thema Fatwas eröffnet.
ist es zu heiß? Hölle Zweifel zu konkret?
mfffgggg gnostik
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