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http://laluni.helloyou.ws/netnews/bkgr/cab2600/file2618.html
Christus selbst ist immer mächtig, das menschliche Interesse zu wecken und jene an sich zu ziehen, welche die Vision haben, die Wahrheit so zu sehen, wie sie ist, und die Botschaft der Evangelien in einer Form zu hören, wie sie jedes neue Zeitalter verlangt. Es ist Zeitverschwendung, die alte Geschichte vom lebenden Christus sorgfältig durchzuarbeiten, wenn sie für uns keine wesentliche Botschaft enthält, wenn das, was von uns gefordert wird, nichts anderes ist, als die Haltung des Zuschauers und des Menschen, der einfach sagt: «Ja, so ist es». Diese gläubige, jedoch passive Einstellung ist schon zu lange eingenommen worden. Dadurch, dass wir aus einer zu grossen Entfernung auf Christus blicken, waren wir zu sehr beschäftigt mit dem Erkennen dessen, was er erreicht hat, dass darüber unsere eigene Rolle, die wir zu spielen haben, schliesslich und unvermeidlich vergessen wurde. Wir haben ihn alles für uns tun lassen. Wir haben versucht, ihn nachzuahmen, und er wünscht nicht, nachgeahmt zu werden. Er möchte uns dazu bringen, dass wir ihm, uns selbst und der Welt den Beweis bringen, dass die Göttlichkeit, die in ihm ist, auch in uns lebt. Wir müssen entdecken, dass wir sein können, wie er ist, denn wir haben ihn gesehen. Er hatte grenzenloses Vertrauen in uns und in die Tatsache, dass «wir alle Kinder Gottes sind», denn «Einer ist unser Vater», und sein Ruf ergeht an uns, den Pfad der Heiligkeit zu betreten und jene Vollkommenheit zu erreichen, zu der sein Leben uns herausfordert und für die er uns zu wirken gebot.
Man fragt sich manchmal, ob es gut für die Menschen gewesen ist, dass sie die Ideen des Paulus angenommen haben, wie sie durch die Übersetzungen über Jahrhunderte gegeben sind. Christus verweilte sehr wenig bei dem Gedanken der Sünde, diese aber wird bei Paulus betont, und die Richtung, die er der Christenheit gab, ist vielleicht zum grossen Teil verantwortlich für den vorherrschenden Minderwertigkeitskomplex des durchschnittlichen Christen, eine Minderwertigkeit, die Christus in keiner Weise lehrte. Er ruft uns auf zur Heiligkeit des Lebens und ermahnt uns, in seine Fussspuren zu treten; aber nicht, den Spuren zu folgen oder die Auslegung seiner Worte anzunehmen, die einer seiner Jünger vorschlägt, mag dieser noch so hochgeachtet und wertvoll sein.
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