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Fleischkonsum












Hallo! Ich wurde mit 10 Jahren zum Vegetarier (damals gegen den Willen meiner Eltern)

Hier folgen Zehn von mir gesammelte Gründe, den Fleischkonsum zu reduzieren:


* 1950 lebten 4,4 Milliarden "Nutztiere" auf der Erde
2004 bereits 22 Milliarden
2050 werden es ca. 33 Milliarden sein

* ein Kilogramm Kartoffeln benötigt 500 Liter Wasser, ein Kilogramm Rindfleisch 100 000 Liter (SPEKTRUM DER WISSENSCHAFT, Juni 2004)

* riesige Mengen Dung, die auf die Felder aufgebracht werden, belasten unser Grundwasser mit Nitraten

* große Flächen Wald mussten Weideland weichen. Gerade heute wo wir das Treibhausgas Kohlendioxyd verringern möchten, wäre eine Wiederaufforstung wichtig, da Wälder weit mehr Kohlenstoff aus der Atmosphäre binden, als Wiesen

* die Viehzucht produziert weltweit mehr Treibhausgase als das Transportwesen. Vor allem der Dünger ist für die Freisetzung der Klima schädigenden Gase verantwortlich. Zusammen mit ihrer energieaufwendigen Produktion verursacht die Viehzucht 65% aller vom Menschen erzeugten Stickoxide. Der Treibhauseffekt dieser Stickoxide ist 296 Mal höher als der von Kohlendioxyd. Der Grund sei vor allem der Fleischkonsum und der Konsum von Milchprodukten (Welternährungsorganisation FAO, veröffentlichte Studie im November 2006)

* ca. 7 kg Getreide oder Kraftfutter wie Soja werden zu 1 kg Fleisch "veredelt"

* Regenwälder müssen Sojaplantagen für Kraftfutter weichen

* würde hingegen statt Fleisch mehr Soja gegessen, dann könnte die Rodung aufhören, denn es würde nur noch ein Bruchteil der Anbaufläche benötigt. Übrigens sind Sojawürfel billiger als Fleisch und richtig zubereitet geschmacklich nicht schlechter. Und es muss auch gar nicht Soja sein, für Vegetarier gibt es genügend andere Auswahl

* in den Soja-Anbauländern könnten weitere Menschen mit dem Soja ernährt werden, das eigentlich für unsere Nutztiere bestimmt war. Für jeden Vegetarier kann ein weiterer Mensch auf der Welt ernährt werden

* und nicht zuletzt: Ethik ist unteilbar, wo liegt der Unterschied zwischen einem "Nutztier", für dessen Leid wir blind sind und einem "Haustier", um dessen Glück wir so besorgt sind? Diesen Unterschied haben wir selbst geschaffen
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