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Wahre Christen sind Vegetarier!












Hallo miteinander,
Hallo Renascor

Glaube oder Ethik? Ich denke, dass ein richtig gläubiger genügend Ethik haben sollte keine Tiere zu schlachten.
Ich glaube nicht, dass ein Gott gefallen daran finden kann, dass wir täglich Millionen von ihm geschaffene Tiere einfach so dahin schlachten, und auf der anderen Seite täglich fast 100'000 Menschen am Hunger sterben müssen. Das ist einfach keine Moral.
Warum sollte ein Gott Tieropfer verlangen? Das währe ja ein schlechter Gott, der auf der einen Seite und das töten verbietet, auf der anderen Seite dies von uns verlangt.

Mit lieben Grüssen Sputnik96
Das stimmt Sputnik!
Es ist vollkommen richtig!

Der Unterscheid zwischen einem Handeln aus dem Glauben heraus oder aus der Ethik heraus ist (meist) folgender:

Was ich aus einem Glauben heraus tue bzw. nicht tue sehe ich als ein "muss" und ein "darf nicht".

Was ich aus meiner Ethik heraus tue bzw. nicht tue sehe ich als ein "darf" und ein "will nicht".

Edler sind immer die Motive, die nicht aus einer Unterwerfung sondern dem eigenen Willen resultieren.

Wenn Du versuchst, andere mittels deren Glauben von etwas zu überzeugen, musst Du sie auf Dogmen hinweisen. Sie werden Gegendogmen finden. So wird vergessen, um was es eigentlich geht: das Leid von Tieren und der daraus resultierende Hunger für Menschen.
War er oder war er nicht ? Pro und Contra auch hier.

http://www.jesusveg.de/jesuswarvegetarier.html



Der Garten Eden, Gottes perfekte Welt, war vegetarisch (Gen. 1:29-30). Gott nennt dieses ideale und gerechte Verhältnis „gut“ (Gen 1:31). Danach folgen mehrere Jahre des menschlichen Niedergangs, als die Menschen Sklaven hielten, Kriege führten, Tiere aßen und andere Gewalttaten begangen. Aber die Propheten sagen uns, dass das friedliche Königreich gewaltfrei und vegetarisch wird; selbst der Löwe werde sich neben das Schaf legen (z.B. Isaiah 11). Jesus ist der Botschafter des Friedens, der das neue, gewaltfreie Zeitalter einläutet. Wenn die Christen beten „Dein Wille geschehe, wie im Himmel so auf Erden“, - das uns von Jesus gegebene Gebet - verpflichtet es uns, unser Leben zu ändern und Entscheidungen zu treffen, die so gerecht und human wie möglich sind. im Himmel gibt es keine Massentierhaltung und keine Schlachthöfe.

Jedes von Gott erschaffene Tier kann Leid und Schmerzen empfinden
. In den heutigen Tierfabriken werden die Tiere kastriert, ihnen die Hörner abgeschnitten und die Schnäbel abgehackt - und das oftmals ohne Betäubung. Um möglichst viel Profit zu machen, werden so viele Tiere wie möglich auf kleinstem Raum zusammengepfercht. Sie werden genetisch so verändert, dass viele lahmen, verkrüppelte Beine haben oder sich die Knochen brechen, da ihre Beine den übergewichtigen Körper nicht mehr tragen können. schließlich werden sie ohne Wasser und Nahrung, bei Wind und Wetter in einen höllischen Tod gefahren.


http://www.brennglas.com/tierliebe_.....ichte_tierliebe_jesu.html

http://www.google.de/search?hl=de&a.....getarier+%3F+&spell=1


Die Einsicht kommt immer von innen und muß in jedem Menschen wachsen.

http://www.vegetarismus.ch/heft/98-2/schlacht.htm

"Um eines kleinen Bissens Fleisches willen..."
Eine Veterinär-Studentin im Schlachthof
"Es werden nur Tiere angenommen, die tierschutzgerecht transportiert werden und ordnungsgemäss gekennzeichnet sind", steht auf dem Schild über der Betonrampe. Am Ende der Rampe liegt, steif und bleich, ein totes Schwein. "Ja, manche sterben schon während des Transportes. Kreislaufkollaps."
Erlebt und geschrieben von Christiane M. Haupt


http://www.google.de/search?hl=de&a.....che&meta=lr%3Dlang_de
Zitat:
Glaube oder Ethik? Ich denke, dass ein richtig gläubiger genügend Ethik haben sollte keine Tiere zu schlachten.
Ich glaube nicht, dass ein Gott gefallen daran finden kann, dass wir täglich Millionen von ihm geschaffene Tiere einfach so dahin schlachten, und auf der anderen Seite täglich fast 100'000 Menschen am Hunger sterben müssen. Das ist einfach keine Moral.

Hmm, ich verstehe dein Argument nicht.
Sollten wir stattdessen das Fleisch rüber nach Afrika schicken oder was?
Ich könnte dir genauso vorwerfen, während du hier gemütlich deine Nudeln oder dein Salat ist, hungern sich woanders Menschen in den Tod.
Ist das deine Ethik?
Es bringt nichts, wenn alle Europäer kein Fleisch essen würden, würden die Leute in afrika oder sonstwo auf der Welt trotzdem hungern. Vielleicht sogar mehr, da wir dann auf andere Nahrungsmittel umsteigen müssten, die dann nicht mehr für Hungerhilfe zur Verfügung stehen. Mal davon abgesehen, dass die Millionen von Tieren gar nicht mehr existieren würden, da sie keine Existenzberechtigung mehr hätten.

Zitat:
Warum sollte ein Gott Tieropfer verlangen? Das währe ja ein schlechter Gott, der auf der einen Seite und das töten verbietet, auf der anderen Seite dies von uns verlangt.

Im AT waren die Tieropfer ein Zeichen des Glaubens. Es war etwas sehr wertvolles. Wenn ein Jude ein Lamm opferte, opferte er gleichzeitig ein wichtiges Gut, denn damals lebten die Leute von der Tierzucht. Er wollte damit zeigen, dass ihm Gott wichtiger ist, als sein eigenes Wohl. Jedoch ist das über die Jahre immer nur noch ein äußerlicher Akt geworden, da sie bald kein Hirtenvolk mehr waren. Deswegen sagte Jesus ja es sei nutzlos, da nur es ein äußeres, kein inneres Zeichen, für den Glauben sei.

Begriffe wie "gut" und "schlecht" sind mehr als schwammig. In deinen Augen mag es schlecht sein, aber es sind ja nur Tiere, die geopfert werden, keine Menschen. Tiere werden im AT und auch im NT kaum als vermenschlicht, bzw. es wird kaum von der Beziehung Mensch und Tier berichtet. Daraus lässt sich wohl eher schließen, dass es Gott egal ist, was mit den Tieren passiert, da sie Tiere sind.
Wie ich schonmal schrieb, wenn man nichts vermenschlicht, dann hat der Mensch auch kein Mitleid mit dem Tier.


@Gabriele:
Das Himmelreich und die Welt auf der wir leben, kann man nicht vergleichen. Jesus sagte dass uns im Himmelreich niemals Hunger, niemals Leid oder sonstiges "schlechtes" heimsuchen wird, von daher ist die Ernährung im Himmel völlig unrelevant. Das Paradies im AT ist nicht deckungsgleich mit dem Himmelreich im NT, jedenfalls nicht nach Jesus.
Guten Tag miteinander,
guten Tag Renascor.

Ich glaube, dir fehlt es etwas an Ethik und Moral. Was bist Du nur für ein Mensch?
Nein wir sollten sicherlich kein Fleisch rüber nach Afrika schicken. Menschen hungern nicht in den Tod weil ich gemütlich meine Nudel oder einen Salat esse.
Menschen hungern und sterben an Unterernährung weil Menschen wie Du Fleisch oder genauer gesagt Leichenteile essen müsst.

Wenn die Menschen nur schon zehn Prozent weniger Fleisch essen würden , könnten über eine Milliarde mehr Menschen ernährt werden. Masttiere verzehren fast 50% der jährlichen Getreideernte in der Welt.

Fast die gesamte Sojabohnenernte, etwa 90 Prozent, ist Tierfutter. Um ein Kilo Rind- oder Schweinefleisch, Geflügel oder Eier zu erzeugen, werden viele Kilo Getreide und Sojabohnen verfüttert. Um ein Kilo Rindfleisch zu erzeugen, benötigt der Viehzüchter 16 Kilo Sojabohnen. Zudem benötigt ein Kilogramm Kartoffeln 500 Liter Wasser, für ein Kilogramm Rindfleisch werden bis100 000 Liter verschwendet.

Hier eine kleine Aufstellung:

Der Bauer kann ein Hektar Land folgend nutzen:

4’000kg. Äpfel
8’000kg. Kartoffeln
10’000kg. Tomaten
12’000kg. Sellerie

Nutzt er hingegen den Boden für die Viehzucht, kann er auf einem Hektar Land lediglich 50 Kilo Rindfleisch erzeugen.

Zudem ist tierisches Eiweiß artfremd. Es führt im Übermaß zu Eiweißspeicherkrankheiten, ist Mitverursacher von Arteriosklerose, rheumatischen Krankheiten, Hauptursache von Allergien, Neurodermitis, Lymphatismus. Du siehst, die Vermeidung von tierischem Eiweiß bringt nur Vorteile.

Andererseits kann man Gemüse, Früchte und Getreide länger lagern und besser verteilen.

Du siehst, dass die Menschen nicht mehr Hungern müssten, wenn wir nicht so egoistisch auf unseren Fleischverzehr bestehen würden.

Klar würden weniger Tiere auf dieser Welt existieren und so auch weniger Methangas aus dem Hinterteil entlassen, was erwiesener maßen auch unsere Atmosphäre belastet, weil wir diese dann auch nicht mehr Quälen müssten.

Morden im Zeichen des Glaubens, - was ist das nur für ein Glaube, und das soll noch wertvoll sein? Ich opfere Gott ein Lamm und meine Familie muss deswegen hungern. Warum nicht einen Apfel oder eine Tomate?

Die Begriffe „gut“ und „schlecht“ sind nicht schwammig! Entweder ist etwas „gut“ oder etwas „schlecht“ für das hast Du ja dein Gewissen. Oder musst Du deinen Gott fragen was „gut“ oder „schlecht“ ist, von dem Du so oder so keine Antwort erhältst?

In erster Linie sind Tiere wie auch der Mensch Lebewesen und nicht einfach nur eine Sache. Auch Tiere haben Gefühle, haben Freude, haben Angst. Und das hat mit Vermenschlichung nichts zu tun. Ich vermenschliche die Tiere nicht, habe aber genug Respekt vor ihnen, dass ich sie nicht ermorde.

Es muss ja nach deiner Sicht ein schlechter Gott sein, dem die von ihm erschaffenen Lebewesen egal sind. Vielleicht ist Gott auch ein Tier? Wenn nicht, beweise mir das Gegenteil.

Ich hoffe dir etwas Sand aus deinen Augen genommen zu haben und Du meine Argumente etwas besser verstehst. Daher auch mein Titel: „Wahre Christen sind Vegetarier!“ Wenigstens diejenigen die noch genug Verstand, Moral und Ethik besitzen.

So nun gehe ich mit meiner Freundin etwas in die Natur spazieren, um mich an den dort frei lebenden Tieren zu erfreuen, die so hoffe ich, nicht schon morgen auf irgend einem Teller zum verzehr landen.

Mit vegetarischen Grüssen Sputnik96
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