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Islam und Homosexualität












@sakon,
Zitat:
Ich würde mich davor aber ekeln, guckma dann vögelt man da rein, wo Scheisse drin is und rauskommt.

So schlimm ist es nicht und auch da kann man sich behelfen. Aber ich fürchte, dies ist ein ungeeigneter Ort, um solche Details zu diskutieren.
@nekilotte
Ja, bitte einen anderen Ort für Sakons Nachhilfe wählen!

Zitat:
Endlich mal wieder richtig gepflegter, religiös begründeter Unfug im Forum.
Ich suche nach Bestätigung für meine Vorurteile - und bingo!


Darauf brauchst doch bei gewissen Adressaten hier nur zu warten!

Zitat:
Das ist doch Methode. Du sollst doch gehorchen und nicht Fragen stellen!


Mittlerweile stehen muslimische Gruppen bei uns in der Fußgängerzone und wollen das Wort "Islam" mit "Frieden" übersetzen. Wie aber jetzt per "Nachhilfe" mitbekommen, heißt es "Unterwerfung". Na gut, durch Unterwerfung kann ich natürlich einen (einseitigen) Frieden schaffen.

Allerdings frage ich mich auch zunehmend: warum werden hier gewisse sensible Fragen schlichtweg ignoriert und in wiederkäuender Art völlig andere Aussagen dann dagegen gestellt? Ist das die neue Methode, Argumenten, die einem nicht passen, aus dem Wege zu gehen?

Gruß
@Sakon:

Weisse, wenn ein Kind geboren wird, dann muss eine Frau schon mal ordentlich pressen... da greift die Hebamme auch mal zum Taschentuch und wischt es weg und fertig
Auch für andere Situationen im Leben eignen sich Wasser und Seife ganz hervorragend! Die wahren Grundsteine der Zivilisation

@neki und posi:

Ich mutiere hier zum militanten Antifundi... und bin schlockiert über meine eigene Intoleranz. Hachja... die guten alten Zeiten, in denen ich in meiner Naivität noch glaubte, die Aufklärung hätte durchschlagenden Erfolg gehabt. Stattdessen lerne ich hier eine ganze Menge über Gehirnwäsche... na das ist doch auch schon was...

LG
Zitat:
Oder hat der Islam bereits das erlbt, was man im christlichen Zeitalter als "Aufklärung" bezeichnet hat?


An sich schon, das ging aber wieder verloren. Das dauerte vom 8. bis zum 13. Jahrhundert. Für das Ende dieser Zeit gibt es zwei Thesen:

1. Die Invasion der Mongolen, welche auf der einen Seite kulturell nicht sonderlich entwickelt waren, auf der anderen Seite entwickelte sich eben in diesem Hintergrund eine reaktionäre Bewegung im Islam.

2. Es war ein schleichender Prozess der bereits mit einer schlechten Politik der Kalifen seit dem 10. Jahrhundert begann. Im 12. Jahrhundert starb dann Idschtihad, das auf Logik basierende Recht, aus (wichtig zu sehen ist das diese Idee auch in die gesamte Wissenschaft hineinwirkte). Dafür kamen dann im 13. Jahrhundert Taqlid (unreflektiertes hören auf die eigene Rechtsschule) und die Bid'a-Lehre (jede Neuerung ist schlecht) an die Macht (auch das wirkte dann in die gesamte Wissenschaft hinein). Gleichzeitig litten die islamischen Reiche auch an den Kreuzzügen (11. Jahrhundert), an der Invasion der Mongolen (13. Jahrhundert) und der Reconquista (9. bis 15. Jahrhundert). Schließlich folgte der Imperialismus der christlich-westlichen Reiche (19. Jahrhundert bis heute).

Ich würde der zweiten These zustimmen. Auch die erste These ist nicht unlogisch, reicht aber kaum aus. Allerdings darf man nicht vergessen das es durchaus noch erwähnenswerte Leistungen bis ins 16. Jahrhundert gab. Interessant ist, dass der islamische Verfall genau dann einsetze, also in Europa die Renaissance begann.

Also ja, das gab es, nur andersherum.

Abschließend möchte ich einmal Bahá'u'lláh zitiere:

Wie lange wird die Menschheit in ihrem Eigensinn verharren? Wie lange wird das Unrecht fortbestehen? wie lange sollen Chaos und Verwirrung unter den Menschen herrschen? Wie lange wird Zwietracht das Antlitz der Gesellschaft zerwühlen? Ach, die Winde der Verzweiflung wehen aus jeder Richtung, und der Hader, der das Menschengeschlecht spaltet und peinigt, nimmt täglich zu. Die Zeichen drohender Erschütterungen und des Chaos sind jetzt deutlich zu sehen, zumal die bestehende Ordnung erbärmlich mangelhaft erscheint. Ich flehe zu Gott, gepriesen sei Seine Herrlichkeit, Er möge die Völker der Erde gnädig erwecken, möge ihnen gewähren, daß das Ergebnis ihres Verhaltens nutzbringend für sie sei, und ihnen helfen, das zu vollbringen, was ihrer Stufe würdig ist. (Ährenlese 110)
@positiv:

Genau da stehe ich gerade auch!
Das ist zum Mäusemelken!

Die Fragen, die hier nicht beantwortet werden, sind die Fragen, die man sich selbst nicht stellt. Und die Fragen, die sich innerhalb des Systems, in dem Rahmen, in dem man denkt, gar nicht stellen. Wozu auch? Die Antwort ist doch schon längst festgelegt! Und diese Antwort _darf_ gar nicht hinterfragt werden. Schon gar nicht unter Einbezug neuer Beweise.

Wie war das mit der Scholastik?
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