Eindeutig auf jeden Fall wohl ein Bruch mit einigen Riten in der Bábi und vorherigen Religionen. Auf der anderen Seite soll man das Haar nicht wild wachsen lassen. Wie oft wird hier also der Weg in der Mitte gewählt.
Erkläre ich Dir lieber Alwin (positiv),
Mein Opa beispielsweise hasst es abgrundtief, wenn ich mal meine schönen lockigen Haare so richtig lang wachsen lassen will. Auch hasst er es, wenn ich einen anderen Bart als den muslimischen Bart wachsen lassen würde.
Da clashen eben zwei Generationen mit zweierlei unterschiedlichen, ästhetischen Vorstellungen, was durchaus kulturell begründbar ist. Er ist als typischer Araber aus Südostanatolien eben anders geprägt als ich, ein Münchner, Europäer, der Electo, House und Trance hört
Bahaullah versucht die Westler mit den Östlern der Welt zu vereinen, indem er eben ein gemeinsames Wertesystem aufbaut. Wenn wir aufeinanderzugehen wird der größte Friede kommen, so heisst es in der Lehre.
Es hat also wieder den Sinn Menschenherzen zu vereinen.
Gruß,
Rahiym
@Rahiym
Oha, jetzt wird es spannend, auch wenn es meilenweit am Thema selber vorbei geht....
"Muslimischer" Bart (glaubt der jetzt selber an Allah )? Ok, Frage besser: Was unterscheidet dieser Bart von einem "normalen"? Bin auch Voll-Bartträger, aber halt so, wie ergewachsen ist mit regelmäßiger Verkürzun am WE....!
Liebe Grüße!
@ nasruddin
nasruddin hat folgendes geschrieben:
Betrachten wir den Zoroastrischen Hintergrund den Bahai auch teilweise repräsentiert. In der Zoroastrischen Kultur gilt der Kahl rasierte Kopf als ein Ausdruck der Schwäche...
Dies wird hier höchstwahrscheinlich wieder eingeführt...
Damit hättest du Recht mit dem "Kulturellen" Rahiym.
Das Gesetz die Haarpracht nicht wie der einer Frau aussehen zu lassen bzw. das Haupt nicht kahl zu rasieren gibt es vorallem im Judentum und gemäß I.Korinther Kap.11 auch im Christentum.
@ positiv
Ein "muslimischer" Bart ist im Prinzip einfach nur ein gepflegter Vollbart. Wenn man noch jung ist hat man ihn kurz zu tragen, also ein 1-2 wöchiger Vollbart. Ab 40 trägt man ihn dann länger und im Greisenalter kürzt man ihn schon gar nicht mehr. So hat es gemäß der Sunna Mohammed gehandhabt Dieses Verhalten wurde dann später Tradition und teilweise sogar Bestandteil der Scharia.