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Islam und Homosexualität












Auf die Sachen habe ich allesamt schon geantwortet. Wie du oben bereits feststelltest, das Thema ist eigentlich beendet.

Was das nun mit sexuellem Missbrauch durch Geistliche in der katholischen Kirche zu tun hat ist mir schleierhaft...
@Tobias

Zitat:
Liebe ...
Zu Gott, sicher! Zu einem Körper, einem Gegenstand? Sicher nicht!

Freut euch nicht dessen, was ihr besitzt.
...
(Ährenlese 71:3)


Liebe zu einem Gegenstand kann es nicht geben. Es ist Besitzgier aber keine Liebe. Das ist eine reine Wortverdrehung...

Liebe kennt kein Besitz. Das muss man so akzeptieren. Erst dann können wir über die Liebe reden.

Ein Beispiel:

Wenn es so wäre, dann wäre "die Liebe Gottes" nicht mehr uneigennützig.
Und dann würde Gott in sein Besitz eingreifen. Tut Gott das?
Greift Gott in seiner Liebe in unsere Werke ein?

Ein weiteres Beispiel habe ich unter diesem Link schon mal gegeben...
http://www.geistigenahrung.org/ftopic48170.html

Gruss
Nasruddin
Zitat:
Bitte gebt mir die Stellen in den Schriften an wo ausdrücklich die Homo-Sexualität verboten ist.


Koran 7:80–84; 26:159–175.
Bibel: Gen 19,4-13; Lev 18, 22; Lev 20, 13; Röm 1,18-27; 1. Kor 6, 9-10; 1. Tim 1, 9-10.

Zitat:
Liebe kennt kein Besitz. Das muss man so akzeptieren. Erst dann können wir über die Liebe reden.


In der heutigen Gesellschaft zu großen Teilen schon.

Zitat:
Wenn es so wäre, dann wäre "die Liebe Gottes" nicht mehr uneigennützig.


Wir können Gott nicht begreifen, daher sind solche Diskurse sinnlos.

Zitat:
Und dann würde Gott in sein Besitz eingreifen. Tut Gott das?


Er hat die Schöpfung erschaffen und offenbart ihr immer wieder seinen Willen, also: Ja!


Jetzt ist aber genug, Arbeit wartet.
@Tobias

Die Stellen die Du angegeben hast.

Ich kopiere als ersten die Geschichte von Lot in Genesis rein, da es im Koran erwähnt wird:

Genesis 19 - Teil 1

1Die zwei Engel kamen gen Sodom des Abends; Lot aber saß zu Sodom unter dem Tor. Und da er sie sah, stand er auf, ihnen entgegen, und bückte sich mit seinem Angesicht zur Erde
2und sprach: Siehe, liebe Herren, kehrt doch ein zum Hause eures Knechtes und bleibt über Nacht; laßt eure Füße waschen, so steht ihr morgens früh auf und zieht eure Straße. Aber sie sprachen: Nein, sondern wir wollen über Nacht auf der Gasse bleiben. 3Da nötigte er sie sehr; und sie kehrten zu ihm ein und kamen in sein Haus. Und er machte ihnen ein Mahl und buk ungesäuerte Kuchen; und sie aßen.
4Aber ehe sie sich legten, kamen die Leute der Stadt Sodom und umgaben das ganze Haus, jung und alt, das ganze Volk aus allen Enden,
5und forderten Lot und sprachen zu ihm: Wo sind die Männer, die zu dir gekommen sind diese Nacht? Führe sie heraus zu uns, daß wir sie erkennen.
6Lot ging heraus zu ihnen vor die Tür und schloß die Tür hinter sich zu
7und sprach: Ach, liebe Brüder, tut nicht so übel!
8Siehe, ich habe zwei Töchter, die haben noch keinen Mann erkannt, die will ich herausgeben unter euch, und tut mit ihnen, was euch gefällt; allein diesen
Männern tut nichts, denn darum sind sie unter den Schatten meines Daches eingegangen.
9Sie aber sprachen: Geh hinweg! und sprachen auch: Du bist der einzige Fremdling hier und willst regieren? Wohlan, wir wollen dich übler plagen denn jene. Und sie drangen hart auf den Mann Lot. Und da sie hinzuliefen und wollten die Tür aufbrechen,
10griffen die Männer hinaus und zogen Lot hinein zu sich ins Haus und schlossen die Tür zu.
Genesis - Teil 2

12Und die Männer sprachen zu Lot: Hast du noch irgend hier einen Eidam und Söhne und Töchter, und wer dir angehört in der Stadt, den führe aus dieser Stätte.
13Denn wir werden diese Stätte verderben, darum daß ihr Geschrei groß ist vor dem HERRN; der hat uns gesandt, sie zu verderben.
14Da ging Lot hinaus und redete mit seinen Eidamen, die seine Töchter nehmen sollten: Macht euch auf und geht aus diesem Ort; denn der HERR wird diese Stadt verderben. Aber es war ihnen lächerlich.
15Da nun die Morgenröte aufging, hießen die Engel den Lot eilen und sprachen: Mache dich auf, nimm dein Weib und deine zwei Töchter, die vorhanden sind, daß du nicht auch umkommst in der Misse-tat dieser Stadt.
16Da er aber verzog, ergriffen die Männer ihn und sein Weib und seine zwei Töchter bei der Hand, darum daß der HERR ihn verschonte, und führten ihn hinaus und ließen ihn draußen vor der Stadt.
17Und als sie ihn hatten hinausgebracht, sprach er: Errette dein Seele und sieh nicht hinter dich; auch stehe nicht in dieser ganzen Gegend. Auf den Berg rette dich, daß du nicht umkommst.
18Aber Lot sprach zu ihnen: Ach nein, Herr!
19Siehe, dieweil dein Knecht Gnade gefunden hat vor deinen Augen, so wollest du deine Barmherzigkeit groß machen, die du an mir getan hast, daß du meine Seele am Leben erhieltest. Ich kann mich nicht auf den Berg retten; es möchte mich ein Unfall ankommen, daß ich stürbe.
20Siehe, da ist eine Stadt nahe, darein ich fliehen kann, und sie ist klein; dahin will ich mich retten (ist sie doch klein), daß meine Seele lebendig bleibe.
21Da sprach er zu ihm: Siehe, ich habe auch in diesem Stück dich angesehen, daß ich die Stadt nicht umkehre, von der du geredet hast.
22Eile und rette dich dahin; denn ich kann nichts tun, bis daß du hineinkommst. Daher ist diese Stadt genannt Zoar.
23Und die Sonne war aufgegangen auf Erden, da Lot nach Zoar kam.
24Da ließ der HERR Schwefel und Feuer regnen von Himmel herab auf Sodom und Gomorra
25und kehrte die Städte um und die ganze Gegend und alle Einwohner der Städte und was auf dem Lande gewachsen war.
26Und sein Weib sah hinter sich und ward zur Salzsäule.
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