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Weiter oben wurde gesagt:
"Ich verstehe Martin dahingehend, dass Himmel und Hölle Geisteszustände sind.
Jemand, der vollkommen auf dem Egoismus abfährt und alles verkauft, was Profit bringt, egal ob bei der Herstellung Tiere ausgerottet, Völker ihrer Erde beraubt oder Landschaften verwüstet werden, der lebt in eine Zustand der höllisch sein mag, kennt keine Liebe.
Wenn dieser Mensch verliebt ist, dann nur um sich zu vermehren, etwas anderes kann er sich nicht vorstellen.
Seine Liebe endet da wo die Lust abflacht."
Liebt der nicht? Natürlich liebt der alles, was seinem Egoismus dient, der liebt die Lust, das Leid, das Höllische. Aber erkennt er, wo er sich befindet aus der Perspektive der "Anderen", die angeblich "liebevoller" sind?
Vielleicht kommt es darauf an, ob man das Vergängliche oder das Unvergängliche liebt?
Wenn man stirbt, zeigt sich, ob eine Seele sich zu sehr dem Körperlich vergänglichen oder dem geistig Dauerhaften zuwandte. Das Materielle, Körperliche verwest, vergeht, geht in neuem körperlichen Leben auf. Aber das, was körperlich Vergängliches belebte, geht einen anderen Weg. Vielleicht ist der –Zustand – Hölle etwas, das sich wie ein Ort gestaltet, der eben nicht gerade schön ist. So wie nächtliche Traumbilder uns vorführen, was die Seele tags beschäftigte, so führt uns der Zustand Hölle vor, was uns in der Nacht der Vergänglichkeit abhielt, sich dem Unvergänglichen zuzuwenden. Da ist es dann ganz gleich, ob Atheist, Philosoph, Papst, Bischof, Bürger, armer Mensch, Arbeiter, Angestellter, Soldat etc. – wenn Gott das Unvergängliche ist, dann wäre das der Weg bzw. das Ziel in der kurzen Zeit der Vergänglichkeit gewesen. Wenn einer nun gestorben ist, wie schwer wird es ihm dann wohl, seine Ansichten, vor allem aber seine "eingefleischten" Lebensverhaltensweisen zu ändern? Wenn man schon auf der Erde erleben kann, wie schwer Menschen andere Meinungen akzeptieren können, geschweige denn auch annehmen, eine Einsicht in eigenes Falsches zu gewinnen ...
Ein Atheist hätte sein Leben lang vielleicht tadellos gelebt, aber doch das Unvergängliche, Gott, verworfen. Nun, wie würde es ihm wohl ergehen nach dem Tode? Ist Gott es, der ihn straft oder er selber durch seinen Eigensinn? Auch der Atheist muss sich nämlich fragen, genauso wie alle anderen Menschen, wer all das erhält, das existiert und woher all das kommt.
So wie der oben erwähnte Egoist ausserhalb seiner Sphäre verwüstet, vernichtet, so wird jeder, gleich was er auf der Erde tat, sich einst fragen müssen, was er innerhalb seiner Sphäre verwüstet, vernichtet hat. Vielleicht Muss er dann genau in dem Leben, was er sich geschaffen?
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