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Feindseligkeiten












Seltsam, da heisst es, der Mensch sei Gottes Ebenbild, aber er darf nicht essen, trinken etc. sagt ein Teilnehmer. Dann soll er auf einem Esel als König daherkommen, aber keiner akzeptiert einen solchen König. Würde heutzutage einer kommen, und sagen, er sei der Messias, wer würde ihm glauben? Es gäbe die gleichen Widerworte, Kontroversen und Feindseligkeiten, wie es sie seit Jahrtausenden gegeben hat.
Entweder Gott zwingt seine Geschöpfe, an ihn zu glauben. Nimmt ihnen also ihre Freiheiten, womit sie in diesem Punkt plötzlich nicht mehr Ebenbilder Gottes wären, oder er lässt ihnen halt ihre Freiheiten. Zu glauben, daß er selber sich nie die Finger schmutzig machen würde und jemals die Erde betreten würde. Igittigitt, was für eine schlimme Vorstellung. Da schickt Gott doch lieber Propheten, von denen er im Voraus eh weiß, daß kaum einer auf sie hört und sie notfalls umgebracht werden, wenn sie die Klappe zu weit aufreissen. Oder er schickt halt mal seinen Sohn. Es soll ja Leute geben, die glauben tatsächlich, daß dies das Gleiche sei, als käme man selber. Noch nie was davon gehört, daß die Aufklärungsrate bei Mordfällen deshalb so hoch ist, weil die meisten Morde im familiären Umfeld geschehen.
Also was bleibt? Was wäre echt und wirklich glaubhaft? Na wenn man eben doch mal selber nach dem Rechten sieht. Wieviele orientalische Geschichtchen mag es wohl geben, wo Könige, Kalifen etc. incognito mal nachschauen, was die Untertanen alles anstellen und welche Meinung sie haben?
Wie die Kriminalgeschichte(n) der Religion(en) deutlich zeigen - wer den Machtinhabern nicht nach dem Mund redet, wird entweder sozial oder physisch vernichtet. Und wer wird schon dafür die Hand ins Feuer legen, daß religiöse Machthaber wirklich die von Gott ursprünglich gegebene Wahrheit in Reinstform bewahrt haben? Man braucht sich ja bloß die religiösen Auseinandersetzungen dieses Forums ansehen. Wer dieser Selbstkritik gerne aus dem Weg gehen will, mag sich in einschlägigen Bibliotheken umsehen, was ein Widerstreiten über Gott sich durch die Jahrhunderte zieht.

Aber es geht immer über Gott, nicht mit Gott direkt. Die Menschen lieben halt das Indirekte, wenn's um die Wurscht geht, der Mut, Gott selbst entgegenzutreten, ihn zu suchen, sich ihm persönlich zu stellen – wo kämen wir denn da bloß hin? Wieviele Seelenverkäufer stünden in solchem Fall plötzlich mit leeren Händen da?

Das Religiöse ist was höchst Persönliches, Intimes. Aber die religiöse Diskussion gleicht nicht der Intimität und Erotik mancher Mystiker, sondern eher geistig/seelischen Vergewaltigungsszenen, die zuweilen brutal fleischlich werden.

Manchem Muslim oder Mohamedaner sei mal empfohlen die Lektüre: "Gabriels Einflüsterungen" von Jaya Gopal.
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