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Bedeutet dies, dass Du der Ansicht bist, die in heutigen Sprachen erhältliche Bibel wäre der Urtext, welcher medial begabten Vorfahren von Christen, Juden und Moslems von Gott selbst diktiert worden sei?
Akzeptierst Du Inhalte aus Wikipedia als Orientierungshilfe?
| Zitat: |
http://de.wikipedia.org/wiki/Bibel
Als Bibel (auch Buch der Bücher) bezeichnen das Judentum und das Christentum jeweils eine eigene Sammlung religiöser Schriften, die für sie das Wort Gottes enthalten und als Heilige Schrift Urkunden ihres Glaubens sind.
Es handelt sich um verschiedene redaktionelle Zusammenstellungen von „Büchern“ (griechisch: biblia) aus dem Kulturraum Palästinas und des Vorderen Orients, die im Verlauf von etwa 1.200 Jahren entstanden sind und bis zum 2. Jahrhundert zuerst von Juden, dann auch von Christen kanonisiert wurden.
Die jüdische Bibel, der Tanach, besteht aus den drei Hauptteilen Tora, Nevi'im (Nebi'im; Propheten) und Ketuvim (Ketubim; Schriften). Diese Bücher bilden in anderer Anordnung und geringfügig anderem Umfang als Altes Testament auch den ersten Hauptteil der christlichen Bibel, ergänzt durch das Neue Testament. In dieser Form ist die Bibel das am weitesten verbreitete und häufigsten publizierte schriftliche Werk der Welt.
Auch der Islam erkennt prinzipiell die ganze Bibel und mit ihr seine beiden Vorgängerreligionen als gültiges, wenn auch von Menschen teilweise verfälschtes Offenbarungszeugnis Allahs an. |
Ich will hier gewiss nicht halb Wikipedia herkopieren, man möge die Fortsetzung folgender Erörterung daselbst zu Gemüte führen:
Ich bezweifle nicht, dass die Mönche des Mittelalters in der Lage waren, genaue Kopien der Schriften herzustellen, welche sie dann weiter verbreitet haben.
Aber was bekannt ist:
Zu Zeiten der Inquisition habe man ganze Teile aus der Bibel heraus gestrichen.
Es tut mir leid, wenn ich hier an weitere Experten verweisen muss, da ich weder die linguistische noch die historische noch die christliche Vorbildung habe, welche erlaubte ohne mindestens mehrtägige Recherche stichhaltig darzulegen, inwieweit die Bibel doch eben ein rechtes Flickwerk ist, aber schon wenn ich beliebige mittelhochdeutsche Texte ansehe und deren Übersetzung ins Neudeutsche, stelle ich fest, dass so eine Übersetzung von alter in neue Sprache kaum ohne :
entweder Hinzufügen von der Information was damals damit gemeint war
oder Informationsverlust durch immer genauere Bedeutung der Wörter, welche dann allerdings wieder verschwimmt, wieder anders präzisiert wird.... Sprache lebt!
Sucht doch mal einige Amtsvorschriften aus dem 19.Jhdt heraus, das ist Humor pur, was man da lesen kann! Auch noch um 1920 herum gab es recht wunderliche Vorschriften, nur als Beispiel für Sprachentwicklung und die Bibel ist ja gewissermaßen auch eine Vorschrift oder Empfehlung.
Darum denke ich, dass auch die Bibel mit lebt, deren Empfehlungen und Gebote nicht mehr haargenau das Selbe bedeuten wie vor 4000 Jahren.
Gott ist ganz gewiss auch die Bibel, denn er ist auch meine Elke und ich und das Telefonbuch und alles ausser der Milchstraße und darin, alles in und außer der Raumzeit ist in Gott so wie ich das verstehe aus ALLEN Religionen.
Was gibt es also zu Diskutieren als Details?
Ob man Liebe durch Hiebe zeige
ob es statthaft wäre den Leib zu foltern um die Seele zu retten
ob Folterknechte daran Spass haben dürfen....
Offensichtlich ist in allen Erdteilen, da Mensch sich etablieren und Kulturen bilden konnte von Bedeutung geworden, dem zu danken das es ihnen ermögliche zu leben, denn anscheinend wurde aus der Tatsache, dass Bitten und Flehen erfolgreicher sein kann als Herrschen und Fordern auch der Schluss gemacht worden, dass man dies gegenüber einem Spender von allem das man antrifft tun sollte, den man nicht täglich zu Gesicht bekommt.
Irgendwie logisch, denn man hat erfahren, dass der Dorfoberste, der die Sippe bewachte und leitete durchaus eher auf Einschmeicheleien besonders der Damen positiv reagiert, denn auf Anfeindungen von Seiten anderer, möchtegern Dorfobersten und deren Forderungen.
Eine Tradition die in der hohen Politik bis ins 17. Jahrhundert durchaus Gang und Gäbe war und wohl durchaus auch heute noch ist: Die Wurzel der Diplomatie ist das geschickte Gebet.
Was lag näher, als sich dem Schöpfer gegenüber ähnlich zu verhalten?
In manchen Völkern entwickelte sich daraus die Kultur des Opfers, welche heute noch in Form der Weihnachts- und Ostergeschenke erhalten ist, sowie der Opferstockes in der Kirche.
erst mal bis da hin, ich verliere noch den Faden sonst gggg
es geht immer noch um die "Echtheit" der Bibel im Sinne von erhaltenem urtextlichen erst diktierten Wort Gottes.
Insofern alles was unsere Sinne wahrnehmen können und was sie nicht wahrnehmen können Ausdruck Gottes ist, ist alles Ausdruck (=Wort) Gottes, doch bereits im Griechischen heisst Wort : "Logos" und Logos meint mehr Idee, also was hinter dem Wort steht, der Gedanke nämlich. Insofern war im Anfang zu altgriechisch eben die Idee, zu neudeutsch eben das Wort ud darin liegt bereits ein Unterschied und ein Verständigungsproblem.
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