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Lebensunterhalt












Zitat:
Zitat:
Findest Du das islamische Erbrecht (einer Erklärung desselbigen ist nicht nötig), heutzutage noch gerecht?


Von wo ist denn die Rede? In vielen Ländern ist es immernoch so, dass die Männer für den Lebensunterhalt sorgen, während Frauen sich um die Erziehung der Kinder kümmern. In diesem Fall, ist es gerecht. Denn im Gegensatz zum Mann, darf die Frau mit Ihrem geerbten Teil machen was Sie will. Der Mann dagegen muss es für den Lebensunterhalt seiner Familie aufbringen.


Zitat:

Von wo ist denn die Rede?


Es wäre nett, wenn Du dies erläutern würdest.
Ich halte es für ungerecht, wenn die Frau die Familie versorgt, was z.B. in Deutschland vorkommt.

Zitat:

Im Christentum erbt eine Frau übrigens nicht die Hälfte, Sie erbt gar nichts. Ist das gerecht?


Wer fragte nach dem Christentum?

Was Du dort behauptest ist übrigens falsch, denn es gibt kein christliches Erbrecht. (Du beziehst Dich wol auf eine alttestamenliche, frauendiskriminierende Bibelstelle).
Übrigens finde ich das ungerecht!

Zitat:
Als Zeugin bei Gericht ist die Aussage einer Frau genauso wertvoll wie die eines Mannes. Wenn im Koran (2:282) bei der bezeugten Niederschrift geschäftlicher Transaktionen davon die Rede ist, dass Frauen sich in der später vielleicht nötigen Aussage „gegenseitig erinnern“, wird auf die Situation zur Zeit der Offenbarung eingegangen, als Frauen sich mangels Erfahrung in Geschäftsdingen in der Regel nicht auskannten. Es wäre schlicht nicht zulässig, hier einen allgemeinen Analogieschluss auf alle vor Gericht diskutierten Fragen vorzunehmen.



Frage:
Warum zählt das Zeugnis von zwei Frauen genauso viel wie die Zeugenaussage eines
Mannes?

Antwort:
Alles Lob gebührt Allâh.

Was mit Zeugenaussage oder Zeugnis gemeint ist, ist etwas, durch das die Sache, über die ausgesagt wird, bewiesen und als wahr und richtig bestätigt werden kann, also ist es eine Information darüber. In Bezug darauf, dass das Zeugnis von zwei Frauen der
Zeugenaussage eines Mannes entspricht, so hat Allâh die Weisheit hinter der Bestimmung der Anzahl von zweien erwähnt, nämlich dass eine Frau vergessen oder verwirrt werden kann und die andere Frau sie somit erinnern kann, als Er sagte:
„…Und lasset zwei Zeugen unter euren Männern es bezeugen, und wenn es keine zwei Männer gibt, dann (sollen es bezeugen) ein Mann und zwei Frauen von denen, die euch als Zeugen geeignet erscheinen, damit, wenn sich eine der beiden (Frauen) irrt, die andere von ihnen sie (daran) erinnert.…“ [al-Baqarah
2:282 – ungefähre Bedeutung] Hinsichtlich des Ausdrucks „damit, wenn sich eine der beiden (Frauen) irrt“ sagte
Ibn Kathîr: „Dies bedeutet, dass, wenn eine der beiden Frauen die Zeugenaussage vergisst, ‚die andere von ihnen sie (daran) erinnert’, d.h. sie kann sie an das erinnern, bezüglich dessen die Zeugenaussage abgelegt wird.“ (Tafsîr Ibn Kathîr, Teil 1,
s. 724)
Allâh hat befohlen, dass die Zeugenaussage von zwei Frauen abgelegt wird, um sicher zu gehen, dass sie sich erinnern, weil der Verstand und das Gedächtnis von zwei Frauen
dem Verstand und Gedächtnis eines Mannes entsprechen und es so besser für sie ist. (Siehe I'lâm al-Muwaqqa’în,
Teil 1, S. 75).
Dies bedeutet nicht, dass eine Frau nichts versteht, oder dass sie sich nicht an Dinge erinnern kann, aber sie ist in diesen Aspekten – normalerweise – schwächer als ein Mann. Wissenschaftliche und spezialisierte Studien haben gezeigt, dass der Verstand von
Männern vollkommener ist als der von Frauen, und die Realität und Erfahrungen bestätigen dies. Die Bücher des Wissens sind die besten Zeugen hierfür; das Wissen, das
von Männern überliefert worden ist, und die Ahadîth, die von Männern eingeprägt worden sind, sind denjenigen zahlenmäßig überlegen, die von Frauen übermittelt worden sind.
Dies hat mit dem Geschlecht zu tun, d.h. das männliche Geschlecht ist vollkommener als das weibliche Geschlecht. Allâh sagt (ungefähre Bedeutung):

„Die Männer stehen den Frauen in Verantwortung vor, weil Allâh die einen vor
den anderen ausgezeichnet hat und weil sie von ihrem Vermögen hingeben (um
sie zu ernähren). Darum sind tugendhafte Frauen die Gehorsamen (gegenüber Allâh
und ihren Ehemännern) und diejenigen, die (ihrer Gatten) Geheimnisse mit Allâhs
Hilfe wahren (z.B. ihre Keuschheit und das Vermögen ihrer Ehemänner).“ [al-Nisâ’
4:34]
Dennoch gibt es einige Frauen, die den Männern mit ihrem Verstand und ihrer Scharfsinnigkeit überlegen sind, aber es sind wenige, und das Urteil basiert auf der Mehrheit und dem Normalfall.
Eine Frau kann ihre Schwächen ausgleichen, indem sie sich anstrengt, und kann die Männer übertreffen, wenn sie nachlässig sind. Daher können wir beobachten, dass es in
einigen Universitäten Studentinnen wegen ihrer größeren Anstrengungen und ihrer Scharfsinnigkeit gelingt, männliche Studenten zu übertreffen, wenn viele der männlichen
Studenten nachlässig sind und keine Lust haben, zu lernen. Ein Mann kann ebenso eine Frau in einigen Bereichen übertreffen, die grundsätzlich ihre sind, daher können wir
beobachten, dass einige der erfahrendsten Chefköche, Schneider, Kosmetiker und Geburtshelfer auf internationaler Ebene Männer sind. Die Sache ist die, dass gewöhnlich – und keine kluge Person wird dies bestreiten – die bedeutendsten Menschen in den
religiösen Wissenschaften, wie Fiqh, Hadîth, Tafsîr, ‘Aqîdah und der Predigt und in den weltlichen Wissenschaften wie Medizin, Astronomie, Technik, Physik, Chemie usw. Männer sind.
Wenn wir an die westlichen Gesellschaften denken, in denen Männer und Frauen in allen Aspekten als gleich betrachtet werden, stellen wir fest, dass trotz dessen die Männer
immer noch vorherrschen. Doch Allâh hat den Frauen in einigen Aspekten Vorrang gegeben und sie vor den Männern bevorzugt, wie das Umsorgen der Kinder und ihnen
gegenüber Geduld, Liebe und Mitgefühl zu zeigen und das Führen des Haushalts. Daher überlässt die Sharî’ah ihnen das Sorgerecht, denn die Mutter ist die erste Schule, die die zukünftigen Männer, Führer der Welt und Gelehrte der Ummah, absolvieren. Welch
größeren Vorzug kann es geben als diesen?
Der Islam ermutigt zur besonderen Fürsorge um die Mutter und ihre Kinder und ermahnt die Kinder eindringlich, ihre Mutter zu ehren, sie freundlich zu behandeln und ihr die
bevorzugte Behandlung gegenüber dem Vater zu geben. Es wurde berichtet, dass Abu Hurayrah sagte: „Ein Mann sagte: ‚O Gesandter Allâhs, wer hat am meisten Anspruch auf
meine gütige Kameradschaftlichkeit?’ Er sagte: ‚Deine Mutter, dann deine Mutter, dann
deine Mutter, dann dein Vater, und dann diejenigen, die dir am nächsten stehen.’“
(Berichtet von Muslim, 2548).

Welch größere Ehre könnte es geben als diese?
Also lassen Sie jeden in seinem oder ihrem Spezialgebiet arbeiten. Männer sollten sich nicht in die Schwangerschaft und das Stillen einmischen und Frauen sollten nicht am
Jihad teilnehmen, gegen den Feind kämpfen, oder die Positionen von Khalîfah oder Herrschern einnehmen. Was auch immer ihnen beiden erlaubt ist, sollte innerhalb der Gesetze der Sharî’ah getan werden, sodass sich die Geschlechter nicht frei mischen und
andere Aufgaben, wie diejenigen der Männer und Frauen, nicht vernachlässigt werden.

Und Allâh ist die Quelle der Kraft.

Sheikh Muhammed Salih Al-Munajjid
Quelle: Islam-QA.com (Frage Nr. 20051)



BeitragDatum: 12.04.07, 15:14 Titel: Re: Wer möchte den Islam kennenlernen?
Zitat:
Findest Du das islamische Erbrecht (einer Erklärung desselbigen ist nicht nötig), heutzutage noch gerecht?


Von wo ist denn die Rede? In vielen Ländern ist es immernoch so, dass die Männer für den Lebensunterhalt sorgen, während Frauen sich um die Erziehung der Kinder kümmern. In diesem Fall, ist es gerecht. Denn im Gegensatz zum Mann, darf die Frau mit Ihrem geerbten Teil machen was Sie will. Der Mann dagegen muss es für den Lebensunterhalt seiner Familie aufbringen.

Im Christentum erbt eine Frau übrigens nicht die Hälfte, Sie erbt gar nichts. Ist das gerecht?

Zitat:
Was sagst Du dazu, dass die Aussage einer Frau vor Gericht die Hälfte der eines Mannes "wert" ist?


Als Zeugin bei Gericht ist die Aussage einer Frau genauso wertvoll wie die eines Mannes. Wenn im Koran (2:282) bei der bezeugten Niederschrift geschäftlicher Transaktionen davon die Rede ist, dass Frauen sich in der später vielleicht nötigen Aussage „gegenseitig erinnern“, wird auf die Situation zur Zeit der Offenbarung eingegangen, als Frauen sich mangels Erfahrung in Geschäftsdingen in der Regel nicht auskannten. Es wäre schlicht nicht zulässig, hier einen allgemeinen Analogieschluss auf alle vor Gericht diskutierten Fragen vorzunehmen.

Zitat:
Was sagst Du denn dazu, dass sein Mann seine Frau schlagen, sich ohne große Probleme im Gegensatz zur Frau scheiden lassen kann?

Zitat:

Betrachtet man diese Stelle (An-Nisa 4:33) historisch-wissenschaftlich, bedeutet sie nicht, dass Männer gegenüber Frauen Gewalt anwenden dürfen, sondern das Gegenteil. Sie drückt aus, dass Mann und Frau miteinander sprechen, und, falls keine Einigung erzielt wird, eine Distanz zwischen sich legen sollen, verschiedene Wege einschlagen sollen". Das arabische Wort für "schlagen" hat fünf Bedeutungsebenen.


Hast Du mal im Tafsir nachgelesen, was dort steht.
Dort steht, dass man seine Frau (leicht) schlagen darf.
Da ein Koranvers immer über einem Hadith steht, ist es im Islam erlaubt seine Frau zu schlagen.

Zitat:
Seien wir mal bitte ganz ehrlich, kann man hier von einer benachteiligung der Frau sprechen? Ich glaube kaum. Und jetzt denk mal 1400 Jahre zurück. Was gab es bitte zu dieser Zeit, welches auch nur annähernd solch großzügigen Rechte für die Frau einräumte? Europa etwa? Das Christentum? Bring mir nur eine einzige Religion, welche schon seit über Tausend Jahren solche Rechte für eine Frau einräumt.


Im Gegensatz zu seiner Frau, kann der Mann indem er dreimal die Scheidung ausspricht sich scheiden lassne.
Er muss nicht zum Gericht gehen.
Eine Benachteiligung der Frau.

Warum übernimmt meist der Mann das Sorgerecht der Kinder?

Es gibt Prozesse, die sich weiterentwickeln. So ist es mit der Frau und ihren Rechten (Gott sei Dank!).

Zitat:
Du wirst wohl überrascht sein, wenn ich Dir sage das ich gerade auf manchen "islamischen" Webseiten mehr Schwachsinn entdeckt habe, als auf unislamischen. Ich muss auch nichts beweisen, ich kann es nur mit meinem Wissen erklären.


Beweisen musst Du gar nichts. Dazu habe ich Dich ja auch nicht aufgefordert.
Hast Du eine religiöse Ausbildung?

Zitat:
Was sagst Du zu diesen erklärungen?


Zu den Erklärungen habe ich Stellung bezogen.

Zitat:
Und komm mir jetzt nicht an, dass es trotzdem leute gibt die anders handeln.


Das habe ich nicht vor.

Zitat:

Gehen wir mal nur auf die Aussage des Islam ein. Was bitteschön gibt es daran zu kritisieren?


Mann und Frau sind nicht gleichberechtigt, Apostaten werden getötet, Kopfsteuer, Gewalt gegen die Frau, Missionierungsverbot anderer nicht islamischer Religionen, Prügel- Verstümmelungs- und Todesstrafe (damit keine vollkommene Anerkennung der Menschenrechte).

Liebe Grüße

Pax
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


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