Foren-Übersicht
Login | Registrieren | Forum | Suche

Anziehung des Teufels












Immer wieder diese Anziehung des Teufels. Was ist es, was ihn uns so liebenswert und so so anziehend macht ? Zeigt er uns unser wahres Gesicht ?
Kommen wir deshalb nicht von ihm los ? Lebt ein Teil von ihm in uns ?
Scheint auch, daß dieser Teufel in einige Religionen zu finden ist. Braucht der Mensch den Teufel ?


http://www.integralworld.net/index.html?de/harris24_de.html

Der Teufel
Eins der nützlichsten Werkzeuge der wortgläubigen Christen war die Erschaffung des Teufels. Einige werden überrascht sein zu erfahren, dass der Teufel tatsächlich im Alten Testament gar nicht erscheint, wenigstens nicht als voll ausgeformter Charakter. In einem bald erscheinenden Buch 'Eine Biografie des Teufels' führt Professor Henry Kelly aus, dass im Alten Testament das Werk des Teufels tatsächlich das Werk verschiedener Engel ist, die auf Gottes Geheiß arbeiten, um den Glauben der Menschen zu testen. Das christliche Konzept vom Teufel war das Werk von Wortgläubigen, beginnend mit Justinus dem Märtyrer, der das gnostisch/zoroastrische Konzept einer negativen Kraft mit der Schlange im Garten Eden vermischte.

Als die Wortgläubigen ihren Krieg gegen das Heidentum und die Ketzerei führten, begann der Teufel Form anzunehmen. Er begann, als eine verstümmelte Pan-ähnliche Figur dargestellt zu werden. Als die Theologie vom Teufel zu wachsen begann, wurde sie ein nützliches Werkzeug, um Menschen zu erschrecken und einzuschüchtern. Das Christentum benützte eine Annäherung mit Zuckerbrot und Peitsche, mit einigen Christen, die die Annäherung mit der Peitsche vorzogen. So wurde das Christentum vom Teufel besessen und begann, überall sein Werk zu sehen. Dies schuf eine satanische Hysterie, die zu der wahrhaft brutalen Zeit der Inquisition und der Hexenprozesse führte.

Der Teufel wurde auch ein nützliches rhetorisches Werkzeug. Von jeder Doktrin oder Person, die es wagte, den Wortgläubigen zu widersprechen, wurde gesagt, sie sei unter dem Einfluss Satans. Daher wurde vom Rivalen des Ruhms Jesu, Simon Magus, gesagt, er hätte seine ganze Macht vom Teufel erhalten. Zweckdienlich, oder etwa nicht ?

Sieht der Islam den Teufel (Saytan) nicht ähnlich ? Und wie sieht es der Hinduismus und der Buddhismus ?


Doch es wird noch absurder als das. Die Wortgläubigen hatten Kenntnis von den vielen Ähnlichkeiten zwischen den heidnischen Mythen und dem Mythos vom auferstandenen Christus. Um die gröbsten Ähnlichkeiten zu erklären, erfanden sie die Doktrin von der 'diabolischen Nachäffung'. Sie sagten, dass Satan so gerissen sei, dass er die Geschichte von Jesus in den Verstand der Heiden und Ketzer eingepflanzt habe, 'bevor' sie sogar geschah, nur um uns später zu verwirren. Jaaah, richtig so.

Das Konzept vom Teufel ist absolut wichtig für die Wortgläubigen. Sie müssen nicht mehr ihre absurden Glaubenssätze rechtfertigen, alles was sie tun müssen, ist ihre Kritiker zu beschuldigen, sie stünden unter dem diabolischen Einfluss des Teufels. Das ist natürlich ein Riesenwiderspruch - wenn sie die Bibel wörtlich lesen, dann müssen sie akzeptieren, dass der Teufel gar nicht existiert, es ist tatsächlich Gott, der den Menschen in Versuchung führt.


Folgerung
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum III


Ähnliche Themen
Im Herzen des Teufels
Begierde des Teufels ist Sex
Der geheime Angriff des Teufels gegen Gott
Existenz eines Teufels
Existenz eines Teufels
Werkzeug des Teufels
Das Gesetz der Anziehung
Gottes Welt und Teufels Beitrag
Ein ewiger Teufels-Kreis!
Was der Sohn des Teufels und Gottes ist.