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| ... ich komme nur auf den Punkt das die "Seele" nur ein Mythos ist weil es der Wissenschaft noch nicht gelungen ist alle Strukturen des Gehirnes zu entschlüsseln. Ich sehe den Tod einfach als Verlust aller Sinneswahrnehmungen und dieser Gedankenweg raubt mir um ehrlich zu sein die Lebensfreude. |
Das ist auch vollkommen richtig, dass mit dem Hirntod das Leben beendet ist, so weit es innerhalb der Raumzeit stattfindet.
Gerade das ist ja das Merkmal der Seele, im Unterschied zur Persönlichkeit, dass sie eben mit dem Hirntod nicht erlischt, und es gibt Literatur darüber, wie sich Persönlichkeiten verändert haben, durch das Ereignis eines Hirntodes.
Gerade das erachte ich als Hinweis darauf, dass Persönlichkeit und Seele nicht dasselbe ist, auch wenn die Übersetzung von "Psyche" hier nach Dictionnair durchaus unterschiedliche Auffassungen zulässt.
ABER:
Wie kann es vorkommen,
-- dass trotzdem Daten über Erdenleben erhalten bleiben und Wiedergeborene sich erinnern können?
-- dass medial begabte Menschen in der Akasha Chronik lesen und (theoretisch) von Anbeginn der Zeit bis zum Ende des Universums Aussagen machen können über jedes einzelne Lebewesen?
-- dass sich Persönlichkeiten verändern, mehr als nur oberflächlich und nach Ereignissen wie Bewusstlosigkeit, Koma, Trauma Nahtoderlebnisse sich selber fremd erscheinen, wenn sie über ihr Leben vor dem Ereignis nachlesen?
Du selbst gibst doch soeben ein leuchtendes Beispiel davon, wie die Seele das Bewusstsein und die Persönlichkeit dazu veranlassen kann, sich Gedanken um ihre Existenz zu machen und vermutlich brauchst Du die Angst und Beklemmung, da blosses Interesse nicht genügte, Dich nachhaltig mit dem Thema auseinanderzusetzen.
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| Du bist nicht allein, ich bin auch 15 und habe solche Abende der Einsamkeit und Unverständnisses hinter mir und füle mich nun wohler denn je, deshalb rate ich dir unbedingt diese Lektüre. |
Ich war im selben Alter, als ich mich auch sehr intensiv mit diesem Thema befasste, Siddharta gab es damals auch schon, was habe ich wohl gelesen in den Leben die vor Hesse stattgefunden haben?
Und ich bin noch nicht fertig mit diesem Thema, sonst würde ich kaum hier schreiben. Nach einigen Phasen, in denen ich mir einfach sagte: Was solls? Was änderte das Totsein am Leben? Aus Sicht des Universums ist es egal, ob eine Erde existiert, sie ist darin vielleicht wie ein Pion in meinem Körper:
Fast nichts
und ich bin auf der Erde ebenso fast nichts und somit bin ich fast nichts im Quadrat.
Aus der Sicht meines Bewusstseins bin ich aber 100% und die Erde ist vielleicht meine Einbildung. Es soll möglich sein, sich die Erde gesunder einzubilden und damit eine Wirkung zu haben auf ihre Gesundheit.
Faszinierend ist es, zu lesen, was Menschen in allen Zeitaltern zu diesem Thema dachten. (daraus haben sich die Religionen entwickelt).
Ich habe es nicht zum Beruf gemacht, sondern immer nebenher betrieben, das lässt freier, denn wenn man sich einer Kirche verpflichtet, bgrenzt man seine Wirklichkeit auf jene Grenzen, welche die Kirche vorschreibt und diese ist in den meisten Fällen eine theoretische Lösung, um eine praktische Lebbarkeit der Religion zu erreichen.
Ja, das Leben ist wunderschön, auch wenn es manchmal die Hölle ist. Aber ich denke, nur wer in den Hades und durch ihn hindurch sich getraut, ist auch in der Lage, sich vom Himmel ein Bild zu machen und einen ganzheitlichen Eindruck vom Seienden zu bekommen.
Ich wünsche Euch und mir selber alles Gute auf dem weiteren Weg vom Sein im Unwissen zum Wissen im Dasein.
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