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Menschlichkeit und Irdischkeit












@Lieber Isa
Der Friede sei mit Dir!

<i>Isa: Versuchst Du dich auch mit verschiedenen Übersetzungen der Bibel und ihre Entstehung auseinanderzusetzen?
Wissen welches sich entwickelt Stärkt den Glauben!</i>

Natürlich und richtig, wir entwickeln uns weiter durch zunehmendes Wissen.

<i>Isa: Aida was ist die Bibel und was sind Offenbarungen. Das reine Gotteswort?
Aida niemals werden wir hier auf Erden das reine absolute Wort Gottes hören. Und wenn wir es hören (Propheten), so ist es schon in unsere Menschlichkeit und Irdischkeit eingedrungen und kann nicht mehr das absolut reine Gotteswort sein.
Was ist also die Bibel bzw. die Evangelium? Es sind weder Selbstzeugnisse Jesu noch historische Urkunden oder Augenzeugenberichte. Sie sind allenfalls Predigt und Missionsliteratur und Apologetik! Ich muss zugeben, dass die Evangelien hier und da göttlich hoch Inspiriert sind. Aber in der letzten Konsequenz bleiben die Evgl. Einzig und allein ein reines Zeugnis des Glaubens nach Joh.20;31, und somit ist das Christentum sehr schwer im Stande aus sich heraus andere Religionen als richtig und Gottgegeben zu akzeptieren. In dieser Beziehung ist wohl das Christentum um einiges rigoroser als der Islam.</i>

Du magst es so sehen. Für mich ist die Bibel das durch den Heiligen Geist inspirierte Wort Gottes, dass durch Menschen niedergeschrieben wurde.
Etliche Bücher in verschiedenen Sprachen zu verschiedenen Zeiten wurden in der Bibel zu einermhomegenen, aufeinander aufbauenden Text zusammengefasst. Das NT und Jesus Christus ist in Bildern und Geschehnissen des AT vielfach beschrieben. Gerade in den 5 Büchern Mose ist das ganze NT beinhaltet. Natürlich müssen wir den Geist der hinter den Buchstaben "weht" erkennen und dies ist eben nur mit Hilfe des Heiligen Geistes möglich. Jesus hat für jeden Bereich unseres Lebens Beispiele und ganz klare Aussagen getroffen. Wäre dies Menschen möglch? Wäre es Menschen möglch ein Buch zu schreiben in denen alle Bereiche des Lebens, vor allem seelische und geistliche Belange beinhaltet sind? Würden Menschen die Feindesliebe propagieren? Würden Menschen es für wichtig halten, sich Ungerechtigkeiten etc. in Demut und Geduld gefallen zu lassen? usw. es gibt soviele Beispiele.....

Ja, Du hast recht, Jesu Lehre ist radikal in ihrer Friedlichkeit, absolut gewaltfrei, selbst wenn man sich im Recht befindet. Eben Liebe gegenüber allen Menschen und Geschöpfen der Erde.
Dies in die Praxis umzusetzen ist nicht einfach, wir sind eben leider nur schwache Menschen, aber Gott weiß dies und ist unendlich barmherzig und gnädig zu uns......eben die Liebe.


<i>Welches große Ziel willst Du nicht aus den Augen verlieren? Und wer außer Dir kreiert Deinen Glauben? Finde ich sehr interessant nach meiner obigen Evangeliums- Darlegung.</i>

Mein Ziel ist, immer mehr nach Jesu Vorbild mein Leben zu leben, immer mehr seine Lehre "umzusetzen" in meinem Alltag.
Ich kreiere nicht meinen "eigenen" Glauben sondern, den, der in der Bibel beschrieben ist. Millionen von Jesu Nachfolgern versuchen diesen Glauben zu leben, so wie ich auch.


<i>Und so hatte Abraham noch nicht einmal eine Heilige Schrift und Gott hat sich ihm viele male Offenbart und er war ein Gerechter und liebender vor Gott.</i>

Richtig, um zu Gott zu finden brauche ich keine Schrift. Es genügt ein Mensch (oder Gott selbst) der sich mir offenbart.

<i>Ich habe lediglich Angst meinen Ton zu scharf anzuziehen. Den manchmal verliere ich aus den Augen das hinter den Zeilen ein Mensch aus Fleisch und Blut mit Gefühlen sitzt, die wirklich verletzt werden können. Verletzungen sind nicht meine Absicht.
Ich kann sie aber nicht ausschließen. Deshalb sage wenn es zu hart wird.</i>

Schreibe nur, was Dir wichtig und richtig erscheint. Es kann für mich niemals zu "hart" sein. Denn die Liebe, die wir durch Gottes Offenbarung erfahren dürfen, "erträgt" alles.
Seit ich Jesus persönlich in meinem Leben "erleben" durfte, kann mich niemand wirklich verletzen und beleidigen.


<i>So schreibt Aida:
Zitat:
Jesus sagt von sich, dass Er Gott ist und Er allein "der Weg und die Wahrheit und das Leben" ist. Er sagt, dass Er der einzige Weg ist, der zum Vater führt.</i>


<i>Jesus sagt das von sich selbst? Ich erinnere Dich: Die Evangelien sind weder Selbstzeugnisse Jesu noch historische Urkunden oder Augenzeugenberichte. Sie sind allenfalls Predigt und Missionsliteratur und Apologetik!
Dass er, Jesus Gott ist, hat er nie von sich selbst Behauptet! Ich erinnere Dich Aida, das Jesus Jude war und somit selbst auch ein jüdisch geprägtes Gottesbild des Monotheismus hatte. Ja Jesus nahm noch nicht einmal den Namen Gottes in den Mund! Aber Du legst es im Jesus in den Mund und schlimmer noch.
Er sagte ebenfalls nicht ich bin der Einzige Weg. Sondern er lud ein SEINEN Weg mit Ihm als Jünger zu gehen und das dieser Ganz sicher zum Vater führen werde.
Das Jesus behauptete, dass er der absolut einzige Weg ist Verwerfe ich und sage das ist ein Maßloser Irrtum!</i>

Du streitest mir also meinen Glauben ab?
Das, was Du da behauptest, hast Du selbst überprüft, hast jedes Evangelium aufmerksam durchgelesen?
Du nimmst meinem Glauben und des vieler Millionen, die an Jesus/Gott glauben, die Basis....
Dieses maßt Du Dir an?
Du hast das wirklich erkannt?

Wenn Du möchtest, kann ich Dir zig Aussagen nennen, die aussagen, dass Jesus Gott ist ,die das Gegenteil Deiner Aussage beschreiben.


<i>Komm mit mir als Jünger sagte Jesus oder lasse es. Und wenn Du nicht mitkommen willst oder kannst wirst Du Deine Gründe haben, die ich respektiere. Und wenn Du ein Gerechtes Leben führst, wird unser „Vater=Mutter“ uns empfangen.</i>

Was ist das für eine Aussage und, was mir ganz wichtig ist, was bedeutet diese Aussage für Dich?
Kann denn ein Mensch wirklich ein durch und durch gerechtes Leben führen, jede Sekunde seines Lebens?

<i>Wenn Jesus Gott wäre, dann wäre in Christus von Gott alles gesagt! Sozusagen als letzte Wort vor der Parusie. Alle vorangegangenen Offenbarungen und Religionen wären aufgehoben und alle Nachfolgenden Offenbarungen und Religionen wären somit nicht von Gott. Und somit auch absolut sinnlos.
Wenn Gott sich vollständig in Jesus und absolut Inkaniert hätte, dann wäre das Christentum die einzige von Gott selbst gestiftete, absolute und für alle Menschen bestimmte Religion im Heilsversprechen.
Jegliche Offenbarungen und Religionen außerhalb des Christentums wären überflüssig und falsch.
Das ist Deine Aussage Aida, wenn Du sagst Jesus ist Gott.</i>

So ist es!

<i>Somit liegt in dieser Deiner Aussage ein Exklusivismus, der einer Form des Christlichen Fundamentalismus entspricht. Diese Deine Aussage ist Menschenfeindlich für die, die nicht den Weg zu Gott über das Christsein wählen und gehen. Diese Menschenfeindlichkeit, kann nicht mit Jesus konform sein!</i>

Warum nicht? Wenn Jesus sagt: Niemand kommt zum Vater, denn durch mich?


<i>Somit ist Deine Aussage Jesus ist Gott für Menschen anderer Glaubensrichtungen eine Aggressive Missionsaussage. Weil sie die Menschen und alle anderen Wege zu Gott ausschließt!
Das ist ein riesiger Sprengstoff, den Du Aida beachten solltest, wenn Du in die Welt hinausziehst und Predigst.
Denk mal drüber nach Aida.</i>

Da hast Du recht. Jesus selbst sagt ja auch dazu, dass er nicht gekommen ist, Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Er meint damit, dass durch seine ganz klaren Aussagen eben das passieren wird, was Du im vorhergehenden Absatz beschreibst.
Die Christen sind deshalb die am meisten verfolgten und gehassten Gläubigen - warum wohl?
Das menschliche Ego reagiert zornig, verletzt, beleidigt........Der Mensch möchte sich selbst erlösen, sich durch gute Taten und Werke beweisen usw.....aber Jesus sagt, nur durch meine Gnade könnt ihr zu mir kommen.......

Natürlich gibt es viele Wege zu Gott, sie müssen aber letztendlich alle in einem Ziel enden - Jesus Christus. Dies ist nicht meine Erkenntnis, sondern Jesu Aussage.


<i>Wenn ich es aus meiner eben u. oben dargelegten Perspektive betrachte: Ja dann sage ich Dir Aida, mir brennt es mein Herz aus meinem Leib und meine Seele weint, das die Botschaft Jesu so rigoros von Dir ausgelegt wird. Ich empfinde Deine Auslegung Jesus ist Gott als eine Intoleranz und Boshaftigkeit aller der Menschen gegenüber, die außerhalb des Christentums stehen. Das nur ein Mensch das so auffassen könnte hätte Gott nie gewollt und Jesus auch nicht!</i>

Nun brennt mein Herz und ich bin traurig darüber, dass Du meine Aussagen so verstehst und auslegst. Warum nur wirkt mein Glaube (und damit der von Millionen Glaubensgeschwister) so aggressiv auf Dich? Wer weiß denn, wie Gott später richten und wie er was beurteilen wird?

Boshaft - ich könnte weinen, weil Du meine Worte so auffasst. Dies wollte ich mit Sicherheit nicht. Ich wollte lediglich meinen Glauben "erklären" nach meinem Verständnis. Ich respektieren jeden Menschen und seinen Glauben, das ist boshaft?
Boshaft - weil ich meinen Glauben ernst lebe, mein ganzes Leben nach Jesus Vorbild versuche auszurichten? Ich verstehe die Welt nicht mehr, Deine Betroffenheit verwirrt mich.......


<i>Wie willst Du mich denn anklagen? In Engstirnigkeit und Scheuklappenglaubens?
Ist das ein Vortschritt in Deinem Glaubenden Geist oder fühlst Du Dich vorgeführt und angegriffen?</i>

Nein, ich will Dich nicht anklagen und über Deinen Glauben urteilen will und kann ich nicht. Ich fühle mich nicht vorgeführt aber leider manchmal etwas angegriffen....Entschuldige bitte...
Mir fehlt eben noch viel von der Liebe, Sanftmut, Geduld, Demut, die ich als Christ haben sollte.....


<i>Was soll ich als Wahrheit verteidigen Aida? Meinen Glauben ? Meine Religion? Mein Leben? Meinen Weg? Nichts davon ist zu verteidigen, weil nichts mir gehört und dies alles in der letzten Konsequenz nur eine Täuschung ist. Denn nichts ist außer Gott!</i>

Richtig, Gott ist die einzige Realität!


<i>Und selbst daran haben wir Menschen noch Zweifel, wenn wir die Religionen als bloße Ideologien und Menschliche ILLUSIONEN entlarven. Was bleibt da noch, wir erbärmlichen Menschen!
Wir klammern uns an unsere Religionen als wenn uns Gott nur lieben würde, wenn wir ja Sklaven der eigenen Konversion sind.
Schlimmer noch, wir versuchen unseren Glauben anderen unter dem Deckmäntelchen der Toleranz, dem Dialog und der Verständigung zu verkaufen.
Und wenn es nicht klappt sagt man einfach, wir sind halt zu verschieden und können uns nicht verstehen (Du hast halt Deinen Glauben u. Ich habe meinen) und wir werden sehen was im Jenseits passiert.
So fange ich an das Erbärmliche Menschliche klammern an den Religionen und den klein karierten Ansichten der Konfessionen als Heilbringende Wahrheit zu verachten!</i>

Deshalt kann das Christentum keine Religione sein und die Konfessionen sind Irrwege......da gebe ich Dir völlig recht.

<i>Wenn Du mich Aida deswegen anklagen kannst dann bitte!</i>

Wenn Du mich nun anklagen willst - bitte, umgekehrt könnte ich es niemals. Wofür sollte ich Dich denn anklagen? Dass Du mir Deine innersten Gedanken darlegst, dass Du den Mut und die Ausdauer hast, mir dies alles zu schreiben, obwohl Du deshalb angegriffen werden könntest?
Nein, wirklich nicht. Ich bedanke mich bei Dir, dass Du mir so geduldig antwortest. Ich bin erstaunt darüber, dass Du es tust, obwohl ich, nach Deiner Meinung, so intolerant, engstirnig und unsensibel bin. Teilweise gebe ich Dir recht.....


<i>Warum so voreilig Aida lese ich aus Deinen Zeilen Zorn heraus?</i>

Nein, wenn es Dir so erscheint, dann bitte ich um Verzeihung. Es stimmt, manchmal bin ich zu über eifrig. Muss ich mir noch abgewöhnen....*seufz*, es ist garnicht so einfach, Jesu Lehre und praktisches Leben danach.


<i>Zitat:
Bedenken? Hmm, meiner Meinung nach haben wir beide die für uns richtige und wichtige Wahrheit erkannt, nach der wir unser Leben ausrichten. Es sind zwei verschiedene Auffassungen, so dass wir sie beide aus Liebe dem Nächsten gegenüber respektieren, aber nicht akzeptieren müssen.

Isa:
Ja das ist wohl für Dich die einfachste Lösung. Wenn Du es so willst soll es so sein.</i>

Du findest, ich mache es mir zu einfach? Bitte erklär mir, warum. Deine Antwort ist mir wichtig.

<i>Nun Dein Glauben sollte nicht zur Disposition stehen aber Deine Fundamentale absolutistische Ansichten und Auslegungen sollten von Dir überdacht werden(Jesus=Gott), wenn Du mit andersgläubigen diskutieren willst. Und ob diese nur eine Erscheinung meiner Wahrnehmung sind ? Ich denke nicht. Ich beziehe zu Deinen Ansichten nur eine klare Stellung, die Dir nicht gefällt. Das macht Kritik aus. Geht mir nicht anders.</i>

Bedeutet dies, dass es besser wäre, ich würde meine Auffassung von Glauben lieber für mich behalten? Du beziehst doch ebenfalls klare Stellung ?


<i>Isa schrieb:
So schreibt Karl Barth: Alle Religionen (auch das Christentum, insofern es sich als Religion versteht) sind blinde Versuche des Menschen, der göttlichen Wirklichkeit habhaft zu werden und sich auf diese Weise Gottes zu bemächtigen; sie sind daher grundsätzlich Irrtum und Sünde!
Aida schreib:
Dieses zu behaupten ist das gute Recht von Barth. Ich kann dies so nicht akzeptieren. Schließlich ist Barth auch nur ein Mensch, Für mich gilt allein Gottes Wort, ich versuche danach zu leben.
Isa:
Aber jeder der ein bisschen Verstand, Herz und Glauben in seiner Seele Trägt erkennt die Wahrhaftigkeit in den Worten dieses Mannes!
Deine Ablehnung Aida dieser Worte zeigt mir Deine Angst mit Jesus Christus auf das offene Meer Gottes zu fahren.</i>

Mmh, mir scheint, lieber Isa, dass wir uns über diesen Punkt nicht verständigen können. -leider-
Keinesfalls habe ich Angst, allein. dass Du diese bei mir zu erkennen scheinst, zeigt mir, dass wohl zu dieser Frage keine Verständigung möglich ist.
Angst - dieses Wort und das was damit zusammenhängt ist mir durch Jesus ein für allemal genommen worden. In einem kann ich zustimmen: Religion hat nicht unbedingt mit Gotteserkenntnis zu tun. Für mich ist Christentum KEINE Religion, kann es nicht sein. Deshalb lehne ich auch die Institutionen für mich ab - sie vermitteln mir nicht das "wahre" Christentum sondern meist das, was Barth so anprangert - hierin gebe ich Barth vollkommen recht.



<i>Ich lebe jetzt und hier. Das Leben gestaltet sich jetzt und nicht im Jenseits.
Das Jenseits kommt bestimmt aber was wissen wir davon.
Aber wenn es Dich Glücklich macht, das ich damit leben kann: Umarme ich Dich und sage Dir ja wir schaun mal.</i>

Sicher, aber ist es nicht ausschlaggebend, wie wir heute leben? Ist das Heute nicht wichtig für das Morgen? Einer meiner Lieblingssprüche lautet: "Gott kennt dein gestern, gib Ihm dein Heute, Er sorgt für dein Morgen".

Gott segne Dich Isa!
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