Freiheit



Freiheit ist:
Jeder kann tun und lassen was er lustig ist
6%
 6%  [ 2 ]
Jeder kann tun was er mag solange er andere nicht stört
28%
 28%  [ 9 ]
Ist ein Hirngespinst, der Staat muß alles kontrollieren
0%
 0%  [ 0 ]
Besteht nur in der Unterwerfung unter die Gebote Gottes
37%
 37%  [ 12 ]
Jeder denkt sich aus was richtig ist und lebt danach
6%
 6%  [ 2 ]
anderes, siehe Beitrag
21%
 21%  [ 7 ]
Stimmen insgesamt : 32

Zitat:
Der Mensch kann nicht lieben wie und was er will.


Das ist der erste Punkt, bei dem ich Demetrius zustimme. Man kann sich nicht aussuchen, wen man liebt. Was ja insgesamt gar nicht mal so verkehrt ist. Denn viele würden sich dazu entscheiden, nur die "Gut-Menschen" oder Gut-Aussehenden oder Erfolgreichen zu lieben. Das wäre dann ungerecht verteilt. So ist es eher schneeflockenartig verteilt und jeder braucht Weggefährten. Der Winter naht.
Jeder Mensch folgt seiner individuellen Natur. Jeder von uns hat seine "likes" und "dislikes".
Wir kennen alle das Spiel von facebook, twitter, google, instagram und Co.
wir werden quasi darauf programmiert zu glauben das wir mit "Daumen hoch oder runter" Zeichen frei sind uns zu entscheiden was wir mögen oder nicht.
Aber ist das wirklich weise sich ständig darüber Gedanken zu machen was man mag und was nicht? Ist das nicht genau das Gegenteil von Freiheit?
Shri Krishna erklärt Seinem Freund Arjuna in der Bhagavad-Gita:
Zitat:
"Die demütigen Weisen sehen kraft wahren Wissens einen gelehrten und edlen Brahmana, eine Kuh, einen Elefanten, einen Hund und einen Hundeesser (Kastenlosen) mit gleicher Sicht." BG 5.18

Lebewesen mögen aufgrund ihrer äusseren Erscheinung unterschiedlich sein aber in Beziehung zu Gott, dem Ursprung aller Dinge, sind sie alle gleich.
Ich meine wer die Welt mit diesem Bewusstsein betrachten kann ist wirklich frei. Diese Art der Sicht hat aber nichts damit zu tun das man sich Gott gezwungener massen unterwirft, sondern sich erfährt als Teil des Ganzen, als Teil Gottes.

Hier stellt sich natürlich die Frage, wie man diesen Zustand erreicht!
Von Freiheit und Liebe kann man oft lesen, aber was ist Liebe?
Hat das was mit "Daumen immer hoch" zu tun? Dazu ist wohl niemand imstande!

Unfreiheit hingegen ist eng verbunden mit Lust, zu leben nach dem "Lustprinzip". Wir sind ja auch keine Bürger (das Wort Bürger leitet sich von burga - ahd. ‚Schutz‘ - ab) mehr, sondern Verbraucher.
Wir werden darauf programmiert zu konsumieren und finden unsere Freude nur noch im Äusseren, der Sinnenbefriedigung.
Wir sind aber nicht der Körper und seine Sinne. Das ist auch der Grund dafür, dass obwohl jemand die Möglichkeit hat alle materiellen Annehmlichkeiten geniessen zu können, trotzdem nicht glücklich ist.

Es gibt aber noch eine andere Freude, die spirituelle Freude die wir in unserem Innern erfahren können. Nur durch den Genuss dieser höheren Freude sind wir im Stande der profanen Sinnenbefriedigung zu entkommen.
Shri Krishna erklärt:
Zitat:
"Die verkörperte Seele kann zwar von Sinnenfreuden zurückgehalten werden, doch der Geschmack für die Sinnesobjekte bleibt. Wenn sie jedoch solche Neigungen aufgibt, da sie einen höheren Geschmack erfährt, ist sie im Bewusstsein gefestigt." BG 2.59


In diesem industriellen Zeitalter ist dies nur möglich durch das Chanten der Heiligen Namen Gottes.
Narasimha hat folgendes geschrieben:

Lebewesen mögen aufgrund ihrer äusseren Erscheinung unterschiedlich sein aber in Beziehung zu Gott, dem Ursprung aller Dinge, sind sie alle gleich.
Ich meine wer die Welt mit diesem Bewusstsein betrachten kann ist wirklich frei. Diese Art der Sicht hat aber nichts damit zu tun das man sich Gott gezwungener massen unterwirft, sondern sich erfährt als Teil des Ganzen, als Teil Gottes.

Ich halte das für eine zutreffende Definition!
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Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Zitat:
Von Freiheit und Liebe kann man oft lesen, aber was ist Liebe?


Die meisten Haushalte passieren durch Unfälle. xD
Liebe ist die grundlegende Achtung/Wertschätzung Gottes bzw. auch meines grundsätzlich gleichwertigen unendlich wertvollen menschlichen Gegenübers in uneingeschränktem Maße wie auch mir selbst gegenüber im angemessenen Sinn.
Wir haben auf jeden Fall die volle Freiheit, die grundlegende Liebe mehr oder weniger offensichtlich zu leben.
Narasimha hat folgendes geschrieben:

Wir sind aber nicht der Körper und seine Sinne. Das ist auch der Grund dafür, dass obwohl jemand die Möglichkeit hat alle materiellen Annehmlichkeiten geniessen zu können, trotzdem nicht glücklich ist.

Der Körper ist nur ein Teilsapekt. Er gehört jetzt zu uns, aber es ist alles Materielle, wie es jetzt ist, zeitlich sehr begrenzt.
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Jedes Schicksal ist angemessen, individuell zugeschnitten, denn nichts, was Gott tut, ist sinnlos!
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Narasimha hat folgendes geschrieben:

Wir sind aber nicht der Körper und seine Sinne. Das ist auch der Grund dafür, dass obwohl jemand die Möglichkeit hat alle materiellen Annehmlichkeiten geniessen zu können, trotzdem nicht glücklich ist.

Der Körper ist nur ein Teilsapekt. Er gehört jetzt zu uns, aber es ist alles Materielle, wie es jetzt ist, zeitlich sehr begrenzt.

Der Körper ist kein Teilaspekt, sondern ein Nutzungsgegenstand (ohne Leben).
Der Körper wird nur belebt durch den Geist.
Sinnbildlich nicht mehr als die Kleidung des Körpers.
Die Kleidung macht auch alle Bewegungen des Körpers mit. Doch wenn ich sie ausziehe eben nicht mehr!
Hat die Kleidung GELEBT – so lange ich sie getragen habe? Sicher NICHT“! Sie hat nur MEINE Bewegungen mitgemacht.
So ist es mit dem Körper! Er macht nur die Bewegungen des Geistes mit.
Wenn ICH – GEIST, den Körper beim Tod ablege (weil der Körper nicht mehr zu gebrauchen ist), ist es nichts Anderes, als am Abend seine Kleidung abzulegen.
Mit MIR – Geist, hat das gar nichts zu tun! (Am nächsten „Morgen“ ziehe ich (GEIST) NEUE Kleidung an).
http://www.demetrius-degen.de/geistesschule/Fabel.htm

© Demetrius
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Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Naja, dass wir letztendlich Geistseele sind, ist mir schon klar. Allerdings lebe ich hier und jetzt mit einem ganz bestimmten alltäglichen Körper, der prinzipiell maschinell in Dauerbetrieb pausenlos arbeitet. Das nennt man biologisches Leben. Ich kann diese Maschine, wenn man so will, im Gegensatz zu anderen alltäglichen Gebrauchsgegenständen nicht auf Pause stellen, ich kann den Körper auch niemandem borgen, denn nur ich kann letztendlich der User dieses Gefährts, wenn man so möchte, sein. Das ist ein Naturgesetz und ich kann das jetzt nicht willkürlich ändern. Ich nutze den Körper so gesehen als vorübergehenden Teilaspekt meiner Selbst, um mich dadurch auszudrücken, um mit meiner materiellen Umwelt zu kommunizieren, weil es da sonst nicht anders geht. Im Gegensatz dazu kann meine Kleidung, mein Auto, mein Motorrad oder sonst was auch jemand anders ausborgen und nutzen. Denn diese Dinge gehören nicht essentiell zu mir, hingegen mein biologischer Körper derweil schon.
Peter.Trim hat folgendes geschrieben:
Denn diese Dinge gehören nicht essentiell zu mir, hingegen mein biologischer Körper derweil schon.

Du hast schon ganz richtig herausgefunden, dass der Leib eben mehr ist als ein "Gebrauchsgegenstand", der eine zeitlang genützt und dann entsorgt wird. Er macht uns wesentlich aus, denn eine Geistseele alleine ist kein lebendiger Mensch. Den Leib abzuwerten als vorübergehenden Nutzgegenstand oder gar "Gefängnis" oder "Käfig" der Seele ist daher ein sehr großer Irrtum über das Wesen des Menschen und seine Bestimmung für das ewige Leben.
Der auferstandene Jesus Christus hat nach dem Zeugnis des Evangeliums Leib, Geist und Seele. Auch wenn die Ebene der auferstandenen Leiblichkeit eine neue, unsere Vorstellungskraft übersteigende ist - es ist Sein ursprünglicher Leib, der auch noch die Male der Kreuzigung trägt. Jesus lebt also - als ganzer individueller einmaliger und unwiederholbarer Mensch bestehend aus Leib, Geist und Seele. Und diese Zukunft ist mir als Christ verheißen - an diesem neuen Leben als ganzer Mensch Anteil zu haben - und zwar mit diesem Leib, den ich jetzt habe - wenn er dann auch verherrlicht sein wird, Krankheit, Leid und Tod nicht mehr kennen wird, sondern nur noch das Leben - das reine, unzerstörbare ewige Leben.