Freiheit



Freiheit ist:
Jeder kann tun und lassen was er lustig ist
6%
 6%  [ 2 ]
Jeder kann tun was er mag solange er andere nicht stört
28%
 28%  [ 9 ]
Ist ein Hirngespinst, der Staat muß alles kontrollieren
0%
 0%  [ 0 ]
Besteht nur in der Unterwerfung unter die Gebote Gottes
37%
 37%  [ 12 ]
Jeder denkt sich aus was richtig ist und lebt danach
6%
 6%  [ 2 ]
anderes, siehe Beitrag
21%
 21%  [ 7 ]
Stimmen insgesamt : 32

Zitat:
Da geht es wohlgemerkt nach meinem Verständnis um freiwillige Unterordnung im Sinne des größeren Ganzen, um Wertschätzung im richtigen Sinne zu leben.


Ich habe auch mitnichten behauptet, dass sowas generell unfreiwillig geschieht.

Wenn ich mich freiwillig dazu entscheide, mich unterzuordnen, dann hat diese Entscheidung zwar etwas mit Freiheit zu tun, aber natürlich nicht der Akt des Unterwerfens an sich. Sowas muss man auch erstmal hinbekommen.... sich durch die Freiheit, die man hat, unfrei zu machen...

Das ist auch wieder so eine Sache.... man will oft oder sogar immer das haben, was man gerade nicht hat....
Life hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Da geht es wohlgemerkt nach meinem Verständnis um freiwillige Unterordnung im Sinne des größeren Ganzen, um Wertschätzung im richtigen Sinne zu leben.


Ich habe auch mitnichten behauptet, dass sowas generell unfreiwillig geschieht.

Wenn ich mich freiwillig dazu entscheide, mich unterzuordnen, dann hat diese Entscheidung zwar etwas mit Freiheit zu tun, aber natürlich nicht der Akt des Unterwerfens an sich. Sowas muss man auch erstmal hinbekommen.... sich durch die Freiheit, die man hat, unfrei zu machen...

Das ist auch wieder so eine Sache.... man will oft oder sogar immer das haben, was man gerade nicht hat....

Freiheit ist allen voran eine "Freiheit zu", nicht eine "Freiheit von". Das wird heute oft verwechselt. Demnach wäre die größte Freiheit sich für nichts zu entscheiden, immer alle Optionen offenzuhalten, an nichts und niemanden gebunden zu sein.

Freiheit ist aber wie ein Kapital, das ich investieren muss, um damit etwas zu bewirken. Das sagt ja Jesus auch im Gleichnis - wenn ich das Geld eingrabe, dann bewirkt es nichts und irgendwann ist es futsch.
Makoto hat folgendes geschrieben:

Freiheit bedeutet nicht, dass jeder tun kann, was er will, sie bedeutet, dass niemand tun muss, was er nicht will.


Und da kommt jede Sozialstruktur an Grenzen,
als einfache Beispiele:

1. In Friesland Deicharbeiten, nur wenn gemeinschaftlich die Deiche und Siele unterhalten werden ist ein relativer Schutz vor Flut gegegben, "Wer nicht will deichen der muß weichen"!

2. Beiträge zur Krankenversicherung, da kann es keine Freiwilligkeit geben, sonder nur Pflicht.
Wer ist freier?

Ein Millionär, der den Tag am Tennisplatz und im Golfclub verbringt und nur die feinsten und erlesensten Speisen zu sich nimmt - und sich mit anderen Dingen gar nicht auseinandersetzt.

Oder ein aus Gewissensgründen, wegen seines Einsatzes für die Gerechtigkeit, in einem chinesischen Gefängnis sitzender Mann in seiner 4-Quadratmeterzelle?

Bzw. woran könnten wir messen wer freier ist?
Frei ist der Mensch nur vollkommen ohne Begehren und Eigennutz.

Ein Milliardär hat Begehren nach Geld und Vergnügen – zum eigenen Nutzen.
Auch einer, der das Gute tut – ICH kämpfe für die Gerechtigkeit – hat Eigennutz, so lange er sICH für gut hält
Bibel: „Wer das Gute tut, um des Lohnes willen, der hat seinen Lohn schon“!

Wirklich FREI ist der Mensch nur in seinem Bewusstsein, und das ist NICHT nachzuweisen.

© Demetrius
_________________
Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Könnte es sein, dass einer in dem Maße frei ist, in dem er liebt?
Burkl hat folgendes geschrieben:
Könnte es sein, dass einer in dem Maße frei ist, in dem er liebt?

NEIN!
Der Mensch kann nicht lieben wie und was er will. Wer lieben will, muß immer einen Teil von sICH aufgeben.
Wenn er Menschen liebt, dann will er wahrscheinlich auch geliebt werden.
Selbst wenn man Gott liebt um des Lohnes Willen – ICH will dafür in den Himmel kommen – ist es Liebe aus Eigennutz oder aus Begehren für sICH.
Bibel: „In dem Maße, in dem Ihr Euch Mir hingebt, werde ich Euch belohnen“.
Wenn ICH mich dem Gott GANZ hingebe, kann ich keinen Eigennutz (Ego) oder Begehren mehr haben. So lange ich noch Begehren für mICH habe, kann ich mich nicht ganz und gar hingeben.
Der Mensch hat immer nur so viel Liebe, wie er sICH aufgibt.
Ob die Mutter zum Kind, oder der geistige Strebende für Gott.

© Demetrius
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Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Demetrius hat folgendes geschrieben:
Wenn er Menschen liebt, dann will er wahrscheinlich auch geliebt werden.

Liebt er dann eigentlich?

Zitat:
Der Mensch hat immer nur so viel Liebe, wie er sICH aufgibt.

Was heißt das "sich aufgeben"?
Liebt er dann eigentlich?

Du müßtest eigentlich wissen, daß Liebe die Sehnsucht nach Einswerdung ist.
Durch diese Einswerdung (von Mann und Frau) entstehen dann Kinder (neues Leben).
Das ist Naturgesetz. Diese persönliche Liebe ist aber vergänglich.

So verhält es sich spirituell (Im Himmel) auch mit Geist (männlich) und Seele (weiblich). Diese Einswerdung wird mystische Hochzeit genannt, und daraus entsteht der NEUE Mensch.
Zitat: Epheser 4, 22 Legt von euch ab den alten Menschen mit seinem früheren Wandel, der sich durch trügerische Begierden zugrunde richtet. 23 Erneuert euch aber in eurem Geist und Sinn
24 und zieht den neuen Menschen an, der nach Gott geschaffen ist in wahrer Gerechtigkeit und Heiligkeit.

Auch das solltest Du wissen!

Was heißt das "sich aufgeben"?

Da mußt Du vielleicht mal Selbst denken!

© Demetrius
_________________
Auf der Erde gibt es seit jeher den Kampf zwischen Egoismus und Selbstlosigkeit.
Die Egoisten werden reich, die Selbstlosen schaffen große Werke.
www.demetrius-degen.de
Demetrius hat folgendes geschrieben:
Burkl hat folgendes geschrieben:
Was heißt das "sich aufgeben"?

Da mußt Du vielleicht mal Selbst denken!

Ich glaube das ist nicht eine reine Sache des Verstandes - das betrifft mehr, geht tiefer - die Sache mit der Selbstaufgabe.

Außerdem sind wir als Katholiken in der glücklichen Lage auf einen schier unerschöpflichen Erfahrungsschatz der Heiligen zurückgreifen zu können. Wir müssen nicht das Rad ständig neu erfinden.

Ich habe gerade ein Gebet der Heiligen Theresia vom Kinde Jesus gelesen, das zu betrachten sich lohnt.

"O Maria, wäre ich die Königin des Himmels und du Theresia, so wollte ich Theresia sein, damit du die Königin des Himmels bist!"

Vielleicht ist die Heilige Theresia gerade dadurch zur Königin der Liebe geworden?