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VanTast,
das widerspricht aber nicht wirklich dem Bild der Schöpfungstheorie. Adam war der erste Mensch. Es gibt also eine oder mehrere Mutationen im Erbgut, die das Menschsein ausmachen und irgendwann muss es logischerweise ein Individuum gegeben haben, das als erstes diese Merkmale aufwies. Wenn diese Mutation nun dominant ist,(siehe Mendelsche Gesetze), würde sie an durschschnittlich die Hälfte der Nachkommen weitergegeben werden. Die Hälfte aller weiblichen Nachkommen von ,Adam“ würden also dieses menschliche Merkmal aufweisen. Das entspricht der koranischen Sichtweise, dass Allah Gattinnen aus dem Mann schuf. Dass die Nachkommen verschiedene mitochondriale DNA haben ist wiederum auch logisch, da diese wie gesagt von der Mutter vererbt wird und sowieso keine Evolutionsrelevanten Mutationen aufweist, also auch Artübergreifend erhalten bleibt. Das du diesen Bericht also als Widerlegung der Schöpfungstheorie ansiehst verstehe ich nicht.
Ich habe diese Feststellung geschrieben, um zu belegen, dass dieser Bericht, wenn man ihn im Rahmen der Evolutionsprozesse betrachtet, nicht wirklich mit der Schöpfungsgeschichte kollabiert.
Ein Problem habe ich allerdings mit Artübergreifenden Mutationen, die in der Realität nicht beobachtet wurden und deren entsprechende Missing Links nicht vorhanden sind. Man kann aus einem Schäferhund einen Dackel züchten, aber keine Katze. Die heutige Evolutionstheorie kann keinesfalls die Vielfalt der Schöpfung erklären. Evolutionelle Prozesse finden statt aber in einem gewissen Rahmen. Es muss Mechanismen geben, die noch nicht geklärt sind. Ich würde hier gerne noch einen aktuellen wissenschaftlichen Ansatz bezüglich der Entstehung des Lebens in Wasser einbringen, in dem offensichtlich wird, dass Lehm-und Tonmineralien eine entscheidende Rolle gespielt haben. Man ist dieser Lösung auf die Spur gekommen, nachdem die Probleme des sog. Miller-Experimentes offensichtlich wurden: http://www.abenteuer-universum.de/miller1.html (für diejenigen die das Experiment nicht kennen oder nochmal nachlesen wollen)
[quote]"Wir kommen aber zu dem Schluss, dass der Urozean große Mengen an Aminosäuren und anderen Arten von Molekülen enthalten haben könnte, die für das Leben wichtig sind; aber ihre Konzentration war zu gering, als dass dort präbiotische Systeme entstehen könnten."22
Deshalb glaubt man heute, dass das Leben nicht in den Meeren, sondern in Lagunen und Sümpfen entstand. Dort könnten sich auch höhere Konzentrationen an organischen Verbindungen angesammelt und weiterreagiert haben.23 Doch auch bei ausreichender Konzentration kann die Kondensation der Aminosäuren zu Proteinen nicht ohne weiteres in wässrigem Milieu ablaufen, da bei der Reaktion auch Wasser entsteht.
Das Gleichgewicht der Reaktion wäre in wässriger Umgebung daher zur Aufspaltung in die Edukte hin verschoben, sodass die Synthese der Peptide benachteiligt ist. Heute geht man deshalb davon aus, dass die Bildung von Proteinen und Nukleinsäuren katalysiert wurde. Dies könnte in Lehm und Ton an den Flächen von Mineralen und Kristallen abgelaufen sein. Sie enthalten mikroskopisch kleine Poren, in welchen Molekülanreicherungen entstehen konnten. Anorganische Moleküle wurden mit der Zeit durch Kohlenstoffverbindungen ersetzt, aus denen dann organische Makromoleküle, Membranen und schließlich die DNA und Zellen entstanden. Auch Stanley Miller ist sich inzwischen bewusst, dass die in seinem Simulationsexperiment entstandene Ursuppe allein nicht zur Entstehung von Leben führen konnte und räumt ein: „Den Ursprung des Lebens zu ergründen ist doch wesentlich komplizierter, als ich – und nicht nur ich allein – damals dachte.24
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