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Friedrich gegen "weich gespülten" Glauben
Landesbischof Johannes Friedrich
Der evangelische Landesbischof Johannes Friedrich warnte bereits am Karfreitag in seiner Predigt in der Münchner St. Matthäuskirche vor einem "weich gespülten" Jesusbild, das ohne Kreuzestheologie auszukommen meint. "Eine Kreuzesdeutung ohne Kreuz bleibt in fataler Weise an der Oberfläche des Menschseins hängen und verdunkelt das wahre Wesen Gottes als Liebe."
Aufruf zu weltweiter Solidarität
Bambergs Erzbischof Ludwig Schick rief in seiner Osterpredigt zum Einsatz für weltweite Gerechtigkeit und Solidarität auf. Ostern müsse zu einer Initialzündung für eine neue Welt werden, so der Bamberger Oberhirte. Jesus sei von den Toten auferstanden, um alle Menschen, selbst seine ehemaligen Gegner und Henker zu Gewinnern zu machen. Mit dem auferstandenen Jesus seien die Menschen zu Engagement für Gerechtigkeit und Frieden, weltweite Solidarität und für das Lebensrecht aller Menschen aufgerufen. Der Erzbischof bedauerte, dass immer weniger Menschen der eigentliche Sinn der Auferstehung Christi bewusst sei. Für viele sei Ostern nur ein Familien- oder Frühlingsfest mit Ostereiern, Ausflug, Urlaub und gutem Essen.
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Der Mythos Hase
Wo das Wissen versagt, blühen die Mythen. Der Mythos vom Hasen beispielsweise, der schon im alten Griechenland der Liebesgöttin Aphrodite zugeordnet war - eben weil das Langohr so ungeheuer zeugungskräftig ist und besonders gut zum Frühling paßt. Bis zu 20 Junge im Jahr wirft es. Oder der Mythos vom Hasen, der in der byzantinischen Bildersprache ein Symbol für Christus war, der im Tod das Leben gebracht hat. Denn der Hase schläft, weil er keine Augenlider hat, mit offenen Augen.
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