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Hallo,
ich bin neu hier, männlich (an meinem Nick ja nicht zwingend zu erkennen) und 24 Jahre alt.
Als ich etwa 6-7 Jahre alt war hatte ich einen Traum den ich bis heute nicht vergessen habe und der wohl auch bis zum heutigen Tag nachwirkt:
Ich war in der Küche unseres Hauses (die aber anders aussah als in Wirklichkeit) und war dort in Gesellschaft eines etwa gleichaltrigen Mädchens und eines Jungen.
Sie saßen beide auf der Küche, einer der Beiden saß auf dem Kühlschrank.
Ich mochte beide sehr und sie mich wohl auch.
Allerdings erzählten sie mir daß sie bald sterben würden.
Ich war darüber natürlich sehr bestürzt aber sie freuten sich auf den Tod als etwas Wunderschönes. Ich konnte in dem Traum die Gedanken der Beiden fühlen (logisch, schließlich waren sie Traumfiguren und damit Teil von mir) und ich kann nur sagen daß sie sterben wollten - freiwillig - und auch keinerlei Angst hatten.... Im Gegenteil - sie wünschten sich nichts mehr als den Tod.
Das war auch schon der Ganze Traum, aber es war einer der eindrucksvollsten und sicherlich auch einflußreichsten (auf mein Real-Leben) Träume die ich je hatte.
Ich habe bis heute keine Angst vor dem Tod. Dieser Umstand und wiederkehrende Depressionen (ebenfall seit meiner Kindheit) sowie andere negative Umstände in meinem Leben haben auch zu häufigen Suizidgedanken und einem Suizidversuch geführt.
Was ich aber nicht verstehe...wie kommt man als Kind auf den Inhalt eines solchen Traums ?
Wie kommt man auf solche Gedanken ?
Und wie kann der Traum gedeutet werden ?
Jedenfalls ist meine Einstellung dem Leben gegenüber bis heute eher distanziert bis ablehnend und ich empfinde immer wieder eine unheimliche Todessehnsucht.
Hmm...vielleicht weiß ja irgendjemand etwas dazu zu sagen.
Gruß,
Amaris
P.S.: Ich bitte von "Moralpredigten" bezüglich dem Thema Suizid abzusehen. Ich habe mir über diese Frage einen Großteil meines bisherigen Lebens eingehend Gedanken gemacht.
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| Als ich etwa 6-7 Jahre alt war hatte ich einen Traum den ich bis heute nicht vergessen habe und der wohl auch bis zum heutigen Tag nachwirkt: |
Hallo Amaris,
ich hatte als Kind ein sehr reiches Traumerleben, aber heute kann ich mich kaum an Träume aus der Kindheit erinnern.
| Zitat: |
Ich war in der Küche unseres Hauses (die aber anders aussah als in Wirklichkeit) und war dort in Gesellschaft eines etwa gleichaltrigen Mädchens und eines Jungen.
Sie saßen beide auf der Küche, einer der Beiden saß auf dem Kühlschrank.
Ich mochte beide sehr und sie mich wohl auch.
Allerdings erzählten sie mir daß sie bald sterben würden.
Ich war darüber natürlich sehr bestürzt aber sie freuten sich auf den Tod als etwas Wunderschönes. Ich konnte in dem Traum die Gedanken der Beiden fühlen (logisch, schließlich waren sie Traumfiguren und damit Teil von mir) und ich kann nur sagen daß sie sterben wollten - freiwillig - und auch keinerlei Angst hatten.... Im Gegenteil - sie wünschten sich nichts mehr als den Tod. |
Bei einem 6-Jährigen denke ich, dieses Kind fühlt sich in seiner Familie unerwünscht, zu 2/3
Der erwünschte Teil hat offenbar nicht genug Lebensfreude, die beiden anderen zu übertönen, er ist bestürzt! Mit dieser Familie muss etwas nicht in Ordnung sein, sofern dieser Traum nicht der einzige ist der so aussieht und sofern nicht andere Hinweise nicht das Gegenteil einleuchtend erweisen.
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| Das war auch schon der Ganze Traum, aber es war einer der eindrucksvollsten und sicherlich auch einflußreichsten (auf mein Real-Leben) Träume die ich je hatte. |
es war das programm, welches Du gespielt hast: Du hast allen Teilen gerecht werden können, hast versucht Dir das Leben zu nehmen und nun bist Du doch noch da.
Finde heraus, was mit den beiden anderen passiert ist, wer die beiden anderen Teile waren. Versuche ihnen Rechenschaft zu geben und versuche alle drei wieder zu versöhnen und zu einer Dreieinigkeit werden zu lassen:
Amaris, der Träumende, dessen Illusionen und Wünsche, dessen Gefühle und Liebe in all ihrer enttäuschten Beleidigtheit.
Zusammen seid Ihr ein Team! Übrnimm die Führung so, dass allen Teilen Raum und Zeit zur Verwirklichung offensteht.
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| Ich habe bis heute keine Angst vor dem Tod. Dieser Umstand und wiederkehrende Depressionen (ebenfall seit meiner Kindheit) sowie andere negative Umstände in meinem Leben haben auch zu häufigen Suizidgedanken und einem Suizidversuch geführt. |
Kenn ich, hab auch schon gesagt: "Warum habt Ihr mich nicht gehen lassen". Hab auch schon gedacht: "Nicht mal das schaffe ich". Na gut. leben wir eben noch eine Weile, irgendwann kommt bestimmt ein Ende, vermutlich genau dann, wenn das Leben richtig Spaß zu machen beginnt:
teuflischbösgrins, welches Smiley ist denn das?
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Was ich aber nicht verstehe...wie kommt man als Kind auf den Inhalt eines solchen Traums ?
Wie kommt man auf solche Gedanken ?
Und wie kann der Traum gedeutet werden ? |
Siehe oben. Mit der Familie ist was krumm gelaufen. Du fühltest Dich zu 2/3 abgelehnt und unwillkommen, unfähig und überdrüssig.
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Jedenfalls ist meine Einstellung dem Leben gegenüber bis heute eher distanziert bis ablehnend und ich empfinde immer wieder eine unheimliche Todessehnsucht.
Hmm...vielleicht weiß ja irgendjemand etwas dazu zu sagen. |
Ja, nicht wahr, wie in einer langweiligen Geschichtslektion: Wenn es denn nur endlich fertig wäre! Oder einer Fahrt in einem vollgestopften Bus bei 40°C letzten Juli zwei Stunden durch den Stau und die Klimaanlage futsch:
"Bitte Türe öffnen", hauchst Du mit letzter Kraft dem Fahrer zu, und der sagt seit einer Stunde: "Die nächste Haltestelle folgt in dreihundert Metern".
| Zitat: |
Gruß, Amaris
P.S.: Ich bitte von "Moralpredigten" bezüglich dem Thema Suizid abzusehen. Ich habe mir über diese Frage einen Großteil meines bisherigen Lebens eingehend Gedanken gemacht. |
Oft ist es einfacher am Lebe teilzunehmen, wenn man sich der Begeisterung enthält.
Fahren bedeutet auch nicht in geschwindigkeitsrausch zu fallen, arbeiten bedeutet nicht, den Workoholic machen. Du hast das recht Alter, ein gemässigteres aber stetiges Tempo in spurentreuer Weise anzuschlagen, nicht herumflippen von einem Job (Studium, Partner, Ausbildung, Wohnung) zum nächsten, sondern mal wo bleiben und sich wohnlich einrichten.
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