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Vielleicht muss es uns erst mal schlechter gehen, damit es uns besser geht.
Je höher der Lebensstandard, desto häufiger die psychischen Störungen.
Je mehr Sicherheiten desto weniger Kinder.
Je weniger Kinder, desto leerer das Leben.
Zumindest sollte es uns so schlecht gehen, dass wir wieder durchschnittlich 2,2 Kinder pro Paar haben.
Ich als Ergotherapeut kann von der derzeitigen Wirtschaftslage auch ein Lied singen!
Patienten sind Nadeln im Heuhaufen.
Na und! Uns fehlt immer etwas auf dem Konto, aber ich habe Zeit für meine Kinder.
Meine Frau arbeitet halbtags.
Ich bin vormittags zu Hause.
Für die kleine bin ich wichtiger als die Mamma.
Ich wünschte, es würde vielen Väter so gehen.
Wir Deutschen sind die globalen Jammerlappen und trauern jedem bisschen nach, das wir aufgeben müssen. Dabei vergessen wir oft, dass weniger auch mehr sein kann.
Gruß Martin
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