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Ich weiß echt nicht mehr was ich noch machen soll....
In letzter Zeit bin ich nur noch depressiv und mache mir über tausend Dinge Gedanken. Ich merke zum Beispiel wie Frage "Leben nach dem Tod" mich echt schon wochenlang quält, tagsüber verdränge ich es meistens aber wenns so auf den Abend zugeht werd ich immer sehr nachdenklich und ich spüre tief im inneren so eine Art Angst und Furcht. Diese Denkweisen machen mich echt fertig, manchmal kann ich mich in diesen Panikzustand so sehr reinversteigern, dass ich auf einmal Angst vor der Dunkelheit habe, wobei ich ganz genau weiß das dort nur die mögliche Lichtquelle fehlt um die optischen Farben sichtbar zu machen. Ich durchsuche oft das Internet danach was andere von den Tod halten, wie sie drüber denken und was Beweise für ein Leben nach den Tod und dagegen sind. Dieser Gedankengang macht ein langsam verrückt, es gibt auch kein Grund warum er überhaupt ensteht, ich hatte in letzter Zeit keine Erlebnisse das ich jetzt auf einmal anfangen müsste über das Leben nachzudenken. Durch diese Denkweise verliere ich in letzter Zeit meine Motivation, Dinge in meiner Freizeit zu erledigen und lebe um es mal ganz präzise zu sagen, nur um zu warten das sich was ändert. Grade das solche Gedanken immer am Abend kommen beunruhigen mich sehr...da hab ich auf einmal Denkweisen und Vermutungen von Leben wo ich mir nach den aufstehen sage "Was für ein Schwachsinn". Könnte mir da jemand raten was ich tun soll? Und bitte kommt nicht mit solchen Sätzen wie "Genieße einfach das Leben du wirst ja sehen was passiert" oder "Deine Seele ist unsterblich". Das habe ich mir alles schon selbst versucht einzureden aber ich komme nur auf den Punkt das die "Seele" nur ein Mythos ist weil es der Wissenschaft noch nicht gelungen ist alle Strukturen des Gehirnes zu entschlüsseln. Ich sehe den Tod einfach als Verlust aller Sinneswahrnehmungen und dieser Gedankenweg raubt mir um ehrlich zu sein die Lebensfreude.
Hintergrundfakten zu mir:
- ich bin 15 Jahre alt
- ich glaube an keiner der existirenden Religionen aber sehe aufgrund der Harmonie der materiellen Dinge die sich gegenseitig ergänzen (z.B. Das wir aus Holz Wärme kriegen, oder das wir aus Stein Häuser bauen können) die Möglichkeit das es einen Gott gibt nicht ausgeschlossen.
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An Der Sucher
Mit 15 war ich auch bereits in der ersten Lebenskrise
Deine Gedanken sind tiefsinning.
Du hast vollkommen recht, beide Sätze:
„Genieße einfach das Leben du wirst ja sehen was passiert“
und
„Deine Seele ist unsterblich“
sind da wenig hilfreich.
Es ist wichtiger, Dich selbst zu finden und zu erkennen.
Es gibt verschiedene Möglichkeiten das zu tun.
Religionen helfen da oft nur begrenzt, denn sie stellen uns gern als arme kleine Würmchen hin, als Sünder und Unwürdige.
Deine Kritische Distanz zu Religionen Teile ich!
Mein Tip:
Geh doch mal in die Bücherei und leihe Dir „Gespräche mit Gott“ von Neale Donald Walsch. Das ist vollkommen undogmatisch. Ich glaube, es wird Deiner Vorstellung eher entsprechen, als irgend eine religiöse Sache.
Gruß Martin und Frohe Ostern!
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Das Unwissende macht dem Mensch schon seit Anbeginn seiner Kultur Angst. Die Gunst des Denkens hilft einem da auch nicht raus, da man keine konkreten Analtspunkte hat, nur Ahnungen und Fantastereien. So erschafft der Mensch Religionen um sich einen Ausweg zu schaffen, das ist auch normal und nachvollziehbar. Sie entledigt uns der Fragen indem sie uns scheinbar Antworten gibt, in der Hoffnung so den Menschen zu beruhigen und Ruhig zu stellen. Doch Martin H. hat recht damit, dass der Weg zur Ruhe und Glückseligkeit, das erkennen seiner selbst ist und das erkennen der Natur als präctiges Sein und fliessen in dem Leben welches so schön sein kann. Deshalb rate ich dir die Lektüre von Herrman Hesse an, der sich sehr viel damit beschäftigt in fast all seinen Werken ( wie z.B. Peter Camenzind, Siddharta, Der Steppenwolf, Demian, usw.). Das ist enorm hilffreich und ich, auch mit zarten 15 Jahren fühle mich meiner selbst immer näher, und lerne langsam das Sein und Vergehn zu erkennen und das leben in seiner ganzen Wonne zu geniessen. Denn im Zwiesaplt mit sich selbst und der Natur (als Inbegriff des gesamten Lebens an sich)fällt man in eben diese Unglückseligkeit und läuft gegen eine Wand, da muss man den Geist stärken. Ich hatte abendsd eben solche Angstzustände gleic den deinigen und bin den Fesseln entrungen und das kann jeder schaffen. Verliere bloss nicht die Motivation.
Du bist nicht allein, ich bin auch 15 und habe solche Abende der Einsamkeit und Unverständnisses hinter mir und füle mich nun wohler denn je, deshalb rate ich dir unbedingt diese Lektüre.
Vielg Glück und ich hoffe ich konnte dir helfen!
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| Zitat: |
| ... ich komme nur auf den Punkt das die "Seele" nur ein Mythos ist weil es der Wissenschaft noch nicht gelungen ist alle Strukturen des Gehirnes zu entschlüsseln. Ich sehe den Tod einfach als Verlust aller Sinneswahrnehmungen und dieser Gedankenweg raubt mir um ehrlich zu sein die Lebensfreude. |
Das ist auch vollkommen richtig, dass mit dem Hirntod das Leben beendet ist, so weit es innerhalb der Raumzeit stattfindet.
Gerade das ist ja das Merkmal der Seele, im Unterschied zur Persönlichkeit, dass sie eben mit dem Hirntod nicht erlischt, und es gibt Literatur darüber, wie sich Persönlichkeiten verändert haben, durch das Ereignis eines Hirntodes.
Gerade das erachte ich als Hinweis darauf, dass Persönlichkeit und Seele nicht dasselbe ist, auch wenn die Übersetzung von "Psyche" hier nach Dictionnair durchaus unterschiedliche Auffassungen zulässt.
ABER:
Wie kann es vorkommen,
-- dass trotzdem Daten über Erdenleben erhalten bleiben und Wiedergeborene sich erinnern können?
-- dass medial begabte Menschen in der Akasha Chronik lesen und (theoretisch) von Anbeginn der Zeit bis zum Ende des Universums Aussagen machen können über jedes einzelne Lebewesen?
-- dass sich Persönlichkeiten verändern, mehr als nur oberflächlich und nach Ereignissen wie Bewusstlosigkeit, Koma, Trauma Nahtoderlebnisse sich selber fremd erscheinen, wenn sie über ihr Leben vor dem Ereignis nachlesen?
Du selbst gibst doch soeben ein leuchtendes Beispiel davon, wie die Seele das Bewusstsein und die Persönlichkeit dazu veranlassen kann, sich Gedanken um ihre Existenz zu machen und vermutlich brauchst Du die Angst und Beklemmung, da blosses Interesse nicht genügte, Dich nachhaltig mit dem Thema auseinanderzusetzen.
| Zitat: |
| Du bist nicht allein, ich bin auch 15 und habe solche Abende der Einsamkeit und Unverständnisses hinter mir und füle mich nun wohler denn je, deshalb rate ich dir unbedingt diese Lektüre. |
Ich war im selben Alter, als ich mich auch sehr intensiv mit diesem Thema befasste, Siddharta gab es damals auch schon, was habe ich wohl gelesen in den Leben die vor Hesse stattgefunden haben?
Und ich bin noch nicht fertig mit diesem Thema, sonst würde ich kaum hier schreiben. Nach einigen Phasen, in denen ich mir einfach sagte: Was solls? Was änderte das Totsein am Leben? Aus Sicht des Universums ist es egal, ob eine Erde existiert, sie ist darin vielleicht wie ein Pion in meinem Körper:
Fast nichts
und ich bin auf der Erde ebenso fast nichts und somit bin ich fast nichts im Quadrat.
Aus der Sicht meines Bewusstseins bin ich aber 100% und die Erde ist vielleicht meine Einbildung. Es soll möglich sein, sich die Erde gesunder einzubilden und damit eine Wirkung zu haben auf ihre Gesundheit.
Faszinierend ist es, zu lesen, was Menschen in allen Zeitaltern zu diesem Thema dachten. (daraus haben sich die Religionen entwickelt).
Ich habe es nicht zum Beruf gemacht, sondern immer nebenher betrieben, das lässt freier, denn wenn man sich einer Kirche verpflichtet, bgrenzt man seine Wirklichkeit auf jene Grenzen, welche die Kirche vorschreibt und diese ist in den meisten Fällen eine theoretische Lösung, um eine praktische Lebbarkeit der Religion zu erreichen.
Ja, das Leben ist wunderschön, auch wenn es manchmal die Hölle ist. Aber ich denke, nur wer in den Hades und durch ihn hindurch sich getraut, ist auch in der Lage, sich vom Himmel ein Bild zu machen und einen ganzheitlichen Eindruck vom Seienden zu bekommen.
Ich wünsche Euch und mir selber alles Gute auf dem weiteren Weg vom Sein im Unwissen zum Wissen im Dasein.
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