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Lest doch mal etwas über transzendentale Erfahrungen.
Ich habe selbst einen kleinen Einblick in die Transzendenz bekommen.
Lage weile kann es nur geben solange wir uns innerhalb der Raum-Zeit befinden.
Wir können grundsätzlich diese Raum-Zeit aber verlassen und somit sind wir in der Transzendenz.
In der Transzendenz sind wir in einem Jetzt, dass alles in sich einschließt.
Wir wachsen unendlich weit über unseren Körper hinaus.
Von Hermann Hesse:
„Weiter quoll der Weltstrom der Gestaltungen, der von Gott eingesogene, und der andere, ihm entgegen, der ausgeatmete. Klein sah Wesen, die sich dem Strom widersetzten, die sich unter furchtbaren Krämpfen aufbäumten und sich grauenhafte Qualen schufen: Helden, Verbrecher, Wahnsinnige, Denker, Liebende, Religiöse. Andere sah er, gleich ihm selbst, rasch und leicht in inniger Wollust der Hingabe, des Einverstandenseins dahingetrieben, Selige wie er. Aus dem Gesang der Seligen und aus dem endlosen Qualschrei der Unseligen baute sich über den beiden Weltströmen eine durchsichtige Kugel oder Kuppel aus Tönen, ein Dom von Musik, in dessen Mitte saß Gott, saß ein heller, vor Helle unsichtbarer Glanzstern, ein Inbegriff von Licht, umbraust von der Musik der Weltchöre, in ewiger Bewegung.“
P.S.: ich würde hier niemanden als „Unselig“ bezeichnen.
Liebe Grüße Martin
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