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Absichten der Orientalisten












@Kereng:

Patricia Crone ist eine Orientalistin. Wenn ich etwas authentisches über den Islam erfahren möchte, wende ich immer nur an Islamische Quellen. Ich frage auch keinen islamischen Imam über Christlich historische Gegebenheiten.

Was die Absichten der "Orientalisten" (von denen sogut wie keiner aus dem Orient ist) sind schauen wir uns mal kurz an:

Zitat:
Mit Hilfe der Ansätze von Michel Foucault analysiert Said Werke westlicher Wissenschaftler und Schriftsteller und arbeitet dabei heraus, dass es hierbei nicht um eine objektive Betrachtung der Situation gehe. Vielmehr drücke sich in den Arbeiten ein kolonialistischer Ansatz aus, der dem Machtverhältnis zwischen Kolonialisten und Kolonialisierten entspräche.

Westliches Denken sei geprägt davon, Definitionen über Gegensätze herzustellen. Während der „Westen“ als die Zivilisation an sich angesehen werde, erscheine der Orient mysteriös und bedrohlich. Durch Herrschaftswissen sähen sich westliche Autoren in der Lage, die Situation und die Menschen des Orients zu definieren und nähmen ihnen damit ihr Selbstbestimmungsrecht. Aus dieser Definitionsmacht resultierten exotistische, kulturalistische und auch offen rassistische Bilder, welche der Legitimierung der Kolonialisierung des Orients dienten.


Des weiteren sagst Du:

Zitat:
Das macht auf nicht-Muslime auch nicht gerade einen wissenschaftlichen Eindruck.


Wissenschaftlich? Welche Wissenschaft meinst Du genau?

@Gnostik:

Freut mich, dass ich Deine Frage beantworten konnte.

Übrigens habe auch ich ein Problem mit dem real existierenden Islam. Er wird bei weitem nicht so gelebt und gezeigt wie er eigentlich sein sollte. Viele angebliche Muslime verhalten sich absolut unislamisch und die leidtragenden sind wie immer die falschen. Aber zu Deiner Frage:

Ich habe diesen Vertrag gar nicht gekannt und hab Ihn mir eben durchgelesen. Ich finde das wirklich eine sehr schöne Sache und schade das keiner mehr darüber redet. Wenn ich das Haar in der Suppe suche, werde ich es finden. Der Vertrag ist sehr pro-christlich aufgebaut und zeigt welch tiefe Verbundenheit der Islam dem Christentum gegenüber empfindet. Das Wort "Kränkung" gilt somit für beide Seiten. Die Frage ist, was ist "Kränkung"? Teilweise fühle ich mich hier im Forum auch gekränkt, bei der Ausdrucksweise einiger Menschen. Ich denke jedoch kaum, vor allem wenn man den Vertrag insgesamt betrachtet das es hierum eine kleine Beleidigung geht sondern schon um was gravierendes.

Wer den Vertrag gebrochen hat, wann er gebrochen wurde weiß ich leider auch nicht. So wie ich Ihn verstehe jedoch, gilt er auch heute noch und sollte den Menschen die unruhe stiften vielleicht mal wieder in Erinnerung gerufen werden.

Des weiteren lieber Gnostik, sollte man nicht das was man in den Taten einiger "Muslime" sieht auch umwelzen auf den Islam.


Liebe Grüße


Fatih
Forum -> Spiegel- und Reflexionsforum II


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