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Muslimische Wissenschaftler & Denker












Sakina für alle.

das ist der Versuch einer konstruktiven Sammlung von Informationen zum Thema.

Zitat:
Ibn Khaldun
Er gilt als erster Autor, der sich soziologischer wissenschaftlicher Methoden bei der Analyse historischer Prozesse bediente
Er velangte von Historikern immer 4 Grundüberlegungen zu haben:
1. Ereignisse bestimmen einander und sind immer als Ursache oder Wirkung zu begreifen
2. Analogie ziehen zwischen Gestern und Heute.
3. Umweltbedingungen untersuchen.
4. Verbte und ökonomische Bedingungen studieren
Er stellte fest, daß Weiterentwicklung nur dann zu verwirklichen ist, wenn die Ereignisse der Geschichte korrekt verstanden werden können.
Die von ihm vorgetragenen Beobachtungen und Erklärungen für soziale Phänomene haben auch heute noch Gültigkeit.
http://www.moslem.at/islam/khaldun.html

Er starb 1395.

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Sakinah für alle.

Die wichtigsten Persönlichkeiten der Arabischen Geographie

«Ibn Fosslan» (9. Jh.) gilt als der erste islamische Reisende, der seine Eindrücke und Erlebnisse schriftlich festhielt. Dokumentiert ist sein Weg durch das Russische Reich bis hoch hinauf in den Norden. Als ebenfalls wertvoll können die Aufzeichnungen «Kordadbeh’s
» († 892) bezeichnet werden. Er führte Buch über die Handelswege und die Distanzen welche die einzelnen Stationen voneinander trennten. «Ibn Hautal» ging im 10. Jh. auf die islamischen Länder und ihre Städte ein. Sein besonderes Augenmerk galt dem Handel.Im selben Jahrhundert wurde auch das Werk «Goldene Wiesen und Edelsteingruben» geschrieben.
«Massudi» († 957), der Autor, geht darin sowohl auf die Entstehung der Erde als auch auf die Anfänge der Menschheit ein. Die Beschreibung des Erdkörpers setzt er in eine mathematische Beziehung. Seine länderkundlichen Ausführungen stützen sich auf eigene Beobachtungen. Er bereiste u.a. China, Persien, sowohl das byzanthinische als auch das römisch-christliche Reich, Aserbaidschan und Java.
Al BiruniAl Biruni war einer der grossen Geographen des Mittelalters. Seine Breiten- und Längenbestimmungen übertrafen die von Ptolemäus überlieferten Angaben eindeutig. Als Geograph, der auch das Sanskrit beherrschte, erreichte er in Indien einen tiefen Einblick in andere
Kulturen.
Idrisi (12. Jh.)
Idrisi war Kartograph und Geograph am Hofe König Rogers II von Sizilien. Sein Wissen erlangte er durch Seefahrer und Kaufleute, die am Hofe in Palermo ihre Erkenntnisse und Berechnungen darlegten. Seine Beschreibungen aus diesen sekundären Quellen sind sehr genau und vielfältig. Aus allen Himmelsrichtungen, die noch nicht (oder nicht gut genug) erforscht worden waren, liess er sich Informationen bringen und zeichnete damit eine neue Karte, die «Charta Rogeriana». Die «Charta Rogeriana» wird im abendländischen Weltbild als Meilenstein gesehen.
Ibn al Mardi
«Ibn al Mardi» ist wegen seiner länderkundlichen Beschreibungen Ende des 13. Jahrhunderts und zu Beginn des 14. Jahrhunderts bekannt. Er konzentrierte sich v.a. auf Vorderasien und Nordafrika. Seine Ausführungen illustrierte er mit einer runden Erdkarte
Ibn-Batuta
Die wohl ausgedehntesten Reisen hat «Ibn-Batuta» (1302–1377) unternommen. Ibn-Batuta wurde 1304 in einer Familie geboren, in der die Männer traditionellerweise als Richter tätig waren. Im Alter von 21 Jahren schickte er sich an, die obligate Reise nach Mekka zu unternehmen, um dort anschliessend sein Rechtsstudium zu beenden. Auf dem Weg durch Nordafrika und Ägypten war er mehr von den verschiedenen Menschen und Kulturen fasziniert als von den Rechtswissenschaften. In Mekka angekommen, entschloss er sich das Studium abzubrechen und seine Reise fortzusetzen. Auf seinem Weg durch islamische Gebiete vermied er es, zweimal dieselbe Route zu passieren. Er segelte durchs Rote Meer und erreichte schliesslich Äthiopien. Von dort aus ging es weiter nach Ostafrika
bis in die Gegend 10° südlich des Äquators. Nach seiner Rückkehr nach Mekka zog es ihn anschliessend nach Persien und weiter nach Russland. Von dort überquerte er die Berge nach Afghanistan und Indien. Er diente für einige Jahre in Indien dem mongolischen Machthaber, welcher ihn als Botschafter nach China entsandte. Auf seinem Rückweg besuchte
er Sumatra, Ceylon und die Malediven. Ibn-Batuta erreichte 1350 Fez, die damalige Hauptstadt Marokkos. Während der nächsten drei Jahre bereiste er Spanien, die Sahara und den Fluss Niger. Besonders interessant sind seine Ausführungen, welche die islamische Bevölkerung entlang des Niger anbelangen. Erst 1353 liess er sich endgültig in Fez nieder.
Sein Buch, geschrieben in der arabischen Sprache, stiess in der christlichen Welt nur auf geringes Interesse, dies obwohl es sehr bemerkenswerte Fakten beinhaltet. Beispielsweise
weist er darauf hin, dass das Klima entlang des Äquators weniger extrem sei als in den sogenannten gemässigten Breiten.
Ibn-Khaldun
Die wohl letzte grosse Persönlichkeit aus dem Arabischen Raum, welche einen wichtigen Beitrag zur damaligen Geographie leistete, war «Ibn-Khaldun». Wie Ibn-Batuta war auch er an der Nordwestküste Afrikas geboren. Aufgewachsen in Algerien, Marokko und Spanien, verbrachte Ibn-Khaldun die folgenden Jahre in Ägypten. 1377, im Alter von 45 Jahren, beendete er seine umfangreiche Arbeit zum Thema Weltgeschichte bekannt unter dem Titel «Muquaddimah». Darin geht der Autor auf die physische Umwelt und deren Einfluss auf die Bewohner und ihre Kultur ein. Weitere Schwerpunkte sind die soziale Organisation einer Kultur und verschiedene Formen der Staatsführung.Des weiteren beschreibt Ibn-Khaldun die Verschiedenartigkeit der Städte und ihrer Umgebung. Als sehr interessant können seine Ausführungen über den Erwerb des täglichen
Brotes bezeichnet werden. Er unterteilt die Wirtschaft in die drei Bereiche Handel,Handwerk und Wissenschaft. Ibn-Khaldun entwickelte Modelle des nationalen Wachstums respektive des nationalen Niedergangs, welche in Europa erst Ende des 19. Jahrhunderts von Bedeutung waren.

http://www.geo.unizh.ch/gis/teachin.....zplg/pdf/diszplg98_99.pdf

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Zitat:
Die Araber

Wasserversorgung und Hydraulik

Die trockenen Regionen der arabischen Halbinsel und Nordafrikas stellen auf dem Gebiet der Wassergewinnung, Speicherung und Versorgung eine besondere Herausforderung dar. Es ist also nicht verwunderlich, daß die Beschäftigung mit Hydraulik, Hydrogeologie und Wasserwirtschaft einen erheblichen Stellenwert einnahm. Überlieferungen finden sich bei Ibn Kaldun, einem Gelehrten aus der Region des heutigen Tunesiens. Berühmt wurde er vorallem durch seine Abhandlungen über Mathematik und Geometrie. Die Umsetzung kann man heute noch in den Oasen Nefta und Tozeur bewundern. Deren Bewässerungssystem wurde im 13. Jhd. durch den arabischen Gelehrten Ibn Chabbat entwickelt und ist bis heute fast unverändert in Betrieb. Es verbindet verschiedene Quellfassungen durch ein Kanalsysteme und Verteiler mit den Gärten und Palmen der Oasen. Das System ist nach hydraulischen Gesichspunkten angelegt und lehnt sich technisch an Wasserversorgungs und Entsorgungsysteme der Römer an. So wurden zum Beispiel in kleinen Bereichen Druckleitungen eingesetz, Energieumsetzung erfolgte in Tosbecken um Strömungsgeschwindigkeiten zu verringern, die Verteilung wurde in eigenen Verteilerbecken vorgenommen und durch Schieber geregelt. Da Tunesien eine bedeutende römische Kolonie war und über einen reichen Schatz römischer Bauwerke verfügte ist eine Beeinflussung leicht zu erklären.
In den Schriften des arabischen Gelehrten Dschazari finden sich Aufzeichnungen für Bewässerungsanlagen. In Spanien existieren noch viele dieser Anlagen aus der Zeit der Omayaden, die teilweise bis heute in Betrieb sind. Auch Carsten Niebuhr ein Forschungsreisender im Auftrag des Herzogs von Sachsen liefert in seinen Reisebeschreibungen aus dem 18. Jhd. Skizzen von Wasseranlagen Ägyptens, die denen aus dem 13. Jhd. ähneln.

Tunnel und Stollen

Von Bedeutung war im Zusammenhang mit der Wasserversorgung das sogenannte Foggarasystem. Es handelt sich hierbei um Verbindungsstollen zwischen Quellfassungen in Bergregionen und Gebieten mit fruchtbaren Böden in denen sich Oasen bildeten. Der persische Gelehrte Al Karagi berichtet im 11. Jhd. in seinen Schriften von der Planung, dem Bau und Betrieb solcher Anlagen. Das persiche System der Quanate entspricht in seiner Bauweise den arabischen Systemen der Foggara, wie man sie z.B. in der Sahara findet.
Durch einen Querstollen wird eine Grundwasserführende Schicht angegraben und das Wasser über einen in einigen Regionen mehr als 70 Km langen Längsstollen in das Oasengebiet abgeführt.
www.biw.fhd.edu/alumni/2002/ dorner/ingenieurgeschichte/arab.htm


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Al-Chwarizmi
Abu Abdallah Muhammad ibn Musa al-Chwarizmi (al Charazmi) (أبو عبد الله محمد بن موسى الخوارزمي) (* um 780; † zwischen 835 und 850) war ein persischer Mathematiker, Astronom und Geograph. Von seinem Namen leitet sich der Begriff Algorithmus ab.
http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Chwarizmi
Zitat:
In seinem Werk al-Kitāb al-mukhtaṣar fī ḥisāb al-jabr wa-l-muqābala („Über das Rechnen mit indischen Ziffern“, um 825) stellte al-Chwarizmi die Arbeit mit Dezimalzahlen vor und führte die Ziffer Null (arab.: sifr) aus dem indischen in das arabische Zahlensystem und damit in alle modernen Zahlensysteme ein


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Al-Biruni

Abū 'r-Raiḥān Muḥammad ibn Aḥmad al-Bīrūnī (pers.: ابوریحان بیرونی; arabisch: ابو الريحان محمد بن احمد البيروني) (* 4. September 973 in Kath heute Xiva, damals Teil der persischen Provinz Chorasan; † 9. Dezember 1048 in Ghazni) war persischer Universalgelehrter, Mathematiker, Kartograph, Astronom, Astrologe, Philosoph, Pharmakologe, Forschungsreisender, Historiker und Übersetzer aus Choresmien.
http://de.wikipedia.org/wiki/Al-Biruni
Zitat:
Er war der erste, der einen Erdglobus herstellte.


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