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Hallo Martin!
Ich weiß nicht genau ob ich Deine Worte wirklich verstehen kann.
Den Anfang empfinde ich ähnlich, am Schluss habe ich den Eindruck, ich komme nicht nach, vor allem müsste der Begriff "Beweis" klar definiert sein, ein ewiges Problem ist das mit diesen Definitionen
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Ich denke nicht, dass Gott richtet.
Das kann eine Seele doch selbst.
Wenn sie auf Gott zustrebt, dann wird sie nach und nach den Ballast abwerfen, der sie an diesem zustreben hindert.
Und ballast abwerfen heißt falsche Sicherheiten und Illusionen loslassen.
Dieses Loslassen ist aber zugleich ein Leiden, denn es ist etwas wie ein Gebärvorgang. |
Das sehe ich zum Teil auch so, vor allem wo diese "Sicherheiten und Illusionen" unser Ego betreffen, unseren Eigendünkel wie wir doch im Vergleich mit anderen Lebewesen gut oder ungut wären.
Hauptsächlich solche Wertungen dienen dazu, eigentliches Sozialverhalten in pervertierte Formen zu bringen, welche einer beliebigen Obrigkeit dienen.
Wo aber diese Vorstellung das Ganze, das Sein und den Sinn betreffen dürften sie kaum losgelassen werden müssen, sondern meistens erweitert, denn die meisten solchen vorgegebenen Vorstellungen, mit denen wir ja aufwachsen und an denen wir uns orientieren (was eine Zeit lang lebenswichtig ist) sind viel zu eng.
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Nur dass wir uns selbst gebären.
Klingt jetzt abgehoben.
Aber so in etwa erlebte ich es einmal, als sich mein Herz öffnete.
Es war so schmerzhaft, dass ich glaubte, ich werde gleich am Schmerz sterben.
Aber dann war die Liebe da. |
Ich habe diese Art Liebe vielleicht auch schon erfahren, in wenigen Momenten, aber es war mir nicht möglich bis jetzt, sie in meinen Alltag zu integrieren.
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Es gibt aber verschiedenste Arten von Leiden.
Vieles Leiden kann, wenn es richtig interpretiert, verarbeitet und eingesetzt wird uns zu Gott hin bringen. |
Ich habe eher verstanden, dass wir diese Leiden und Freuden für Gott erleben, weil wir als Teile von Gott ihn um diese Erfahrungen bereichern sollen.
Es gibt kaum zwei gleiche Erfahrungen, denn beim zweiten Mal ist es schon gewohnter und beim fünften Mal Routine.
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Ich sehe Gott als das unvermeidliche Ziel, jeder Seelenreise.
Somit ist es auch unvermeidlich, dass eine Seele das Leiden nicht auf sich nimmt, dieses Ziel zu erreichen. |
... unvermeidlich, dass sie nicht auf sich nimmt?
bist Du sicher dass Du das so schreiben wolltest? Für mein Sprachverständnis ist das dann:
...vermeidlich dass sie es auf sich nimmt.
Das würde doch bedeuten, dass man sich die ganze Leiderei einfach sparen könnte?
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| Hölle ist ein Beweis für Gottes Liebe: die verirrte Seele zu Ihm/Ihr zurückzuführen. |
Das verstehe ich nicht.
Das allmächtige Gott hätte die Wahl, statt der Hölle eine Generalentsorgung der verkommenen Seelen einzurichten, oder in einem Recycling diese Seelen um zu wandeln, dass alle Wesen glücklich werden können.
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