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Begierde












Hanno B. hat folgendes geschrieben:
Wenn es nur um Liebe zu Gott ginge, hätte Gott ja keine Erde erschaffen müssen, auf der die Menschen Ihn nicht sehen, sondern Er hätte alle im Himmel belassen können.
Nun ist aber die Erde und alles materielle unser Gericht, eben weil die Menschen sich von Gott entfernt hatten, in dem sie schwer gegen IHN gesündigt hatten. Die Menschen haben sich sozusagen selber gerichtet, und sie richten sich heutzutage immer noch, indem sie sich, ihre Begirden und ihre Sinnesfreuden mehr lieben als Gott.
Zitat:
Gott denkt auch nicht nur an sich (t´schuldigung, wenn sich das etwas krass anhört), ich glaube, er will, dass die Menschen auch hier auf der Erde glücklich sind.
Eben, und das können sie aber nur, wenn sie zu Gott umkehren wollen, in dem sie Gott über alles lieben.
Zitat:
Und dieses Glücklichsein auf der Erde will Gott auch, und deshalb freut er sich daran, wenn die Menschen hier Spaß haben (solange sie anderen nicht dadurch schaden).
Das Leben mit Gott ist aber eigendlich kein Spass, sondern es ist eine Freude. Und keinen Spass der Welt kann einen Glückselig machen.
Zitat:
wir müssen mit friedlichen Mitteln versuchen, etwas zum Guten zu ändern
Eben das tuen wir ja, indem wir unseren Nächsten wie uns selber lieben. Und diese Gottes- und Nächstenliebe beinhaltet ja auch die 10 Gebote und auch die Feindesliebe.
Zitat:
Deshalb denke ich, dass Gott auch will, dass wir Erfahrungen machen und Lösungen entwickeln.
Gott ist die Liebe, und die Liebe ist das wahre Leben. Und weil Gott die Liebe ist, will ER auch nur das wir uns lieben, und IHN über alles lieben, wenn wir mit IHM das wahren Leben (er)leben wollen. Erfahrungen machen und Lösungen entwickeln, kommt dann mehr oder weniger von alleine, eben aus der Liebe zu Gott und zu seinen Nächsten.

VanTast hat folgendes geschrieben:
Sehr viel kann man erreichen nur indem man die eigene Einstellung verändert und es ist harte Arbeit jeden tag vom Aufstehen bis zum Einschlafen dran zu bleibe und an sich zu arbeiten, um seinen Stolz, seine Ansprüche und seinen Eigendünkel auf ein liebevolles Mass zu bringen.
Und harte Arbeit ist das, was der "liebe Gott" nun mal nicht von uns will; denn ER ist ja kein Unmensch. Und wahrer Gottesdienst, in unserem Inneren, ist ja in dem Sinne auch keine harte Arbeit. Wir erschaffen mit der Arbeit den Himmel in uns, und das macht uns glückselig.
Und man kann von Heute auf Morgen nicht alles erreichen. Schritt für Schritt, Berg für Berg, Überwindung für Überwindung. Auf dem Weg zu Gott gibt es halt große und kleine Berge, die erkannt und überwunden werden wollen.
Zitat:
Viele Probleme zwischen Menschen haben mit der Sache längst nichts mehr zu run, da geht es nur darum wer Recht behält, wer mächtiger ist und wer am Ende als Sieger hervorgeht, das ist bei humanitären Hilfsorganisationen wie bei Klostern und Kindergärten überall dasselbe, bis hinauf zu Bush und Hoover und dem Papst.
Und daran änderen kannst Du nichts, außer Du möchtest nicht mehr dazu gehören, und lieber den Weg der Demut und des Friedens, in der Liebe unseres Herrn, gehen. Denn somit änderst Du Dich nicht nur, sondern veränderst mit dieser Liebe auch die Welt.
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