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| Jesus is Sohn Gottes, nicht Gott selbst. |
Diese Aussage ist falsch und führt in die Irre, wenn man nicht daran glaubt, daß Jesus auch der Vater ist.
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'Vater' und 'Sohn' als Geist und Seele Gottes
Die o.a. biblische Beweisführung ergibt, daß a in Jesus Christus der Schöpfergott selbst sichtbar auf Erden kam. {a jl.ev08.025,14}
Weil in der Bibel verschiedentlich gefordert wird, sowohl Gott als auch Jesus Christus anzurufen, zu verehren, anzubeten und beiden gleichermaßen Lob, Dank, Preis und alle Ehre zu erweisen, glauben aber viele Christen, 'Vater' und 'Sohn' seien zwei verschiedene Personen, von denen jeder ein wahrer Gott sei. Aus logischen und biblischen Gründen kann aber Gott nur a eine einzige Person sein. {a jl.ev08.025,14}
Die Begriffe 'Vater' und 'Sohn' beschreiben symbolische Entsprechungen. Was zuerst existierte oder Ausgang für etwas anderes oder wichtiger als etwas anderes ist, gilt symbolisch als 'Vater', das nachfolgende oder daraus entstehende als 'Sohn'.
Im Zusammenhang mit Gott und Jesus symbolisieren 'Vater' und 'Sohn' meist die beiden Wesensteile 'unsichtbarer Geist' und sichtbare Außengestalt Gottes, bestehend aus a Seele und Körper Jesu Christi. {a jl.ev08.025,15}
Auch wenn zwischen Geist und Seele unterschieden werden muß, weil sie getrennte Wesensteile sind, so bilden sie im Zusammenwirken aber eine untrennbare Einheit. Eine Person im Jenseits besteht daher immer aus unsichtbarem Geist und der sichtbaren Seelengestalt. Während einer materiellen Existenz müssen dagegen drei Wesensteile, nämlich vorhanden sein, um eine vollständige Person zu bilden.
Aus demselben Grund braucht auch Gott oder ein anderes Geistwesen einen materiellen Körper, wenn er bzw. sie als Mensch zeitweilig auf einem materiellen Weltkörper leben und wirken wollen.
Wenn Gott sich auf Erden aufhält, ist er zwar vom Körper her voller Mensch, aber sein Geist und seine Seele unterscheiden sich von den Menschen dadurch, daß der göttliche Geist und seine Seele ungeschaffen seit ewig existieren, während der menschliche Geist und seine Seele von Gott erst geschaffen werden mußten.
Wenn nun Jesus von sich sagte: a »Ich und der Vater sind eins!« gibt er zu erkennen, daß sein Körper und seine Seele zusammen mit seinem unsichtbaren Geist eine Einheit bilden. Jesus stellt demnach die sichtbare Außengestalt des Schöpfergottes dar. {a joh.10,30}
Wer wissen will, wie Gott von der Gestalt her im Diesseits und im Jenseits aussieht, braucht folglich nur Jesus anzusehen: a »Wer mich sieht, sieht den Vater!« (bezüglich der äußeren Gestalt) {a joh.14,09 ff.}
Seitdem sich der Schöpfergott Jehova-Zebaoth als Mensch Jesus von Nazareth zeigte, ist der Schöpfergott unter dem Namen 'Jesus Christus' anrufbar. Er wird für immer auch im Himmel unter diesem Namen zu erreichen sein.
Der Ausdruck 'Vater' ist die symbolische Bezeichnung für den unsichtbaren geistigen Teil Gottes. 'Sohn' ist die Bezeichnung für die äußerlich sichtbare Gestalt dieses Geistes Gottes.
'Vater' und 'Sohn' symbolisieren die Einheit von unsichtbarem Geist und seiner sichtbaren Gestalt. Jesus ist also die für Geister und Menschen sichtbare Verkörperung des Geistes Gottes.
Ebenso wie Geist und Seele eines Menschen unsichtbare Wesensteile sind, und nur der materielle Körper der sichtbare Wesensteil ist, dennoch aber Geist, Seele und Körper nur eine Person darstellen, sind der a Gottesgeist und Jesus ein und dieselbe Person in ihrem unsichtbaren und sichtbaren Wesensteil. {a jl.ev08.026,07}
Gott 'Vater' und 'Sohn' sind also keinesfalls zwei getrennte Personen, die zusammen einen Gott bilden, sondern eine a einzige Person, bestehend aus den Wesensteilen Geist und Seele (bzw. auf Erden auch noch mit einem materiellen Leib). {jl.ev08.025,14}
Wer zu Gott-Vater oder Gott-Sohn betet, betet zur selben Person, entweder zum unsichtbaren Geist oder zur sichtbaren Person Gottes. Daher darf man Gott unter dem Namen Jesus Christus verehren und anbeten. Wer Jesus Christus verehrt und anbetet, betet damit zugleich seinen göttlichen Geist, also den 'Vater' an.
Begriffe 'Dreifaltigkeit' und 'Hl. Geist'
Ist nun der '*Hl. Geist' eine weitere göttliche Person? Zumindest lehren dies die meisten christlichen Priester und Lehrer seit 381 n. Chr.
Würde dieser Begriff eine weitere eigene göttl. Person bezeichnen, gäbe es einen dritten Gott und die Christen würden dann drei Götter anbeten.
Wie 'Vater' und 'Sohn' ist auch der Begriff 'Hl. Geist' lediglich die symbolische Entsprechung für eine göttliche Eigenschaft, aber kein Hinweis auf eine weitere göttl. Person.
Wenn in der Bibel der 'Hl. Geist' alleine oder in Verbindung mit 'Vater' und 'Sohn' erwähnt wird, weist der Begriff 'Hl. Geist' in der Regel auf die dritte Grundeigenschaften Gottes hin, nämlich auf den Willen Gottes, der aus Liebe und Weisheit resultiert. Liebe, Weisheit und Willenskraft sind Grundeigenschaften, die dem Geist Gottes (und auch dem menschlichen Geist) angehören.
Diese drei Grundeigenschaften werden zwar in der Bibel nicht speziell in dieser Reihenfolge erwähnt. Aber aus logischen Gründen ist diese Reihenfolge in allem Geschehen in der Natur vorzufinden. Dies wird in den nächsten Abschnitten erläutert.
Alle drei Eigenschaften werden in der Hl. Schrift als bedeutende Eigenschaften Gottes mehrfach erwähnt: a Liebe, b Weisheit, c Wille, Kraft, Stärke und Macht sind jene drei Basiseigenschaften, aus denen heraus Gott überhaupt erst alles erschaffen konnte. {a 1. joh.04,08 .16; 1. kor.13,13; 2. thess.03,05; b spr.03,19; dan.02,20; lk.11,49; eph.03,10; kol.02,03 c jes.11,02; dan.02,20; ps.043,02; offb.05,12} |
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