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Koran und moderne Wissenschaft












Wircklich sehr gut beschrieben und erklärt!

Ob Koran oder Bibel, man sollte an alle Bücher Gottes glauben, denn man glaubt ja auch an Gott oder!
Zitat:
Ob Koran oder Bibel, man sollte an alle Bücher Gottes glauben,

Bloß nicht, oder höchstens mit der allergrößten Vorsicht. Wer sagt denn, ob das wirklich "Bücher Gottes" sind, ganz oder teilweise. Und was ist dann mit den unzähligen weniger bekannten Büchern wie das Buch Mormon oder die "Neue Bibel" des Lichtkreises Christi, beides kaum erträgliche Machwerke, von denen die Anhänger aber glauben, dass da ein berufener Engel bzw. sogar Gott selber spricht?

Der eigene Verstand und historische Forschung helfen da schon eher weiter.
Ja Fipps, also mit allen Büchern meinte ich nicht wirklich ALLE Bücher! Natürlich kann ich nicht an die "Neue Bibel" glauben weil es von Menschen geschrieben worden ist! Gott hat bestimmt nicht eine NEUE BIBEL auf diese Welt geschickt! Ich meine alle heiligen BÜcher die mit Gotteswillen Prophezeit worden sind! Z.B glaub ich nicht an Buddha oder Hinduismus, also ich weiss das sie existieren aber ich finde das sind nicht Gottesreligionen deswegen in meinen Augen Gotteslästerei! Naja da hast du mich glaub ich falsch verstanden! Ich denke aber du sollltest ja wissen welche heiligen Bücher wircklich von Gott kommen oder nicht!
Lieber Melek1212,
Ich bin davon überzeugt, dass ALLE heiligen Bücher von Menschen geschrieben wurden. Vieles davon könnte aus dem göttlichen Kern geflossen sein, der meiner Überzeugung nach in jedem Menschen steckt (ich glaube nicht an eine außerhalb von uns existierende Gottesperson). Insofern können solche Schriften tiefe Wahrheiten enthalten, aber der Kanal wird immer menschlich trübe sein. Daher soll man nicht unbesehen etwas für ein "Buch Gottes" halten, nur weil es von großen Massen und in längeren Zeiträumen geglaubt wird oder wurde.
Andererseits habe ich soviele ernsthafte und respekteinflößende Muslime, Zeugen Jehovas, Christen, Juden, sogar Scientologen und auch Atheisten erlebt, dass ich niemandem seinen Glauben miesmachen will. Es holt sich jeder aus seinem jeweiligen "Buch Gottes" heraus, was seiner eigenen Persönlichkeit entspricht. Liebe, Hass, Opferbereitschaft, Kampfeswut gegen Glaubensfeinde wie bei Kreuzrittern und muslimischen Selbstmordattentätern. "Bücher Gottes" helfen, den eigenen Impulsen eine höhere Weihe zu geben und auf den Punkt zu bringen, und Ähnlichgesinnte zu Haufen zusammenzuführen. Der lange Weg der Menschheitsentwicklung ist also notwendigerweise unter anderem auch mit "Büchern Gottes" gepflastert.

Daher sollte man nicht an solchen Büchern kleben, sondern das Göttliche in sich selber finden. Solche Bücher können anregen, denn man muss ja nicht das Rad immer wieder neu erfinden, aber die letzte Entscheidung muss immer bei einem selbst bleiben. Insofern sind alle nur denkbaren Schriften von Leuten, die auf ihrem eigenen spirituellen Weg schon ein Stückchen vorangeschritten sein mögen, wertvoll. Aber immer nur als vorläufige Hinweistafeln, sozusagen. Da zeigt sich dann schnell, dass etliche alte Bücher, wie beispielsweise die meisten Teile des alten Testaments oder auch weite Teile des Korans, schlicht und einfach zeitbedingte Zeugnisse sind, deren Aussagen wir längst weit hinter uns gelassen haben. Die Zunft der Gottesgelehrten lebt davon, diesen alten Kram irgendwie zu deuten, damit er für uns noch akzeptabel bleibt, aber das wirkt manchmal eher komisch.
Nun ist es leider so, dass angezweifelter Glaube bei den Gläubigen leicht Erbitterung, Wut und sogar mörderischen Hass erzeugen kann. Es ist ein seltsames Phänomen, das dann auftritt, wenn der Gläubige in der Tiefe seines Herzens sich selber nicht so ganz sicher ist, ob das, was er glaubt, auch wirklich stimmt.
Wer so ein Gefühl in sich spürt, sollte mal den Sprung wagen, und seinen eigenen Glauben von außen betrachten. Nur so kann es für ihn oder sie weitergehen.
Zitat:
Z.B glaub ich nicht an Buddha oder Hinduismus, also ich weiss das sie existieren aber ich finde das sind nicht Gottesreligionen deswegen in meinen Augen Gotteslästerei!


Im Buddhismus gibt es Götter, sie werden nur nicht verehrt und erhalten nicht die Stellung, die ihn der Hinduismus, Christentum, Islam oder das Judentum zuspricht. Wenn Du es so willst ist es Gotteslästerei.

Hinduismus ist viel älter als Dein Islam und sehr viele komplexer und tiefgründiger. Der Islam und auch das Christentum haben sich einige Sachen ausgeliehen, Tasbih/Rosenkranz, die Chakren, die der Islam kennt, die christliche Ikonenmalerei. Aus der Position des Islams, dessen Heere damals im heutigen Indien eingefallen, den Buddhismus dort gewaltsam vertrieben haben und auch vor Kunstschätzen des Hinduismus nicht halt gemacht haben, solltest Du meiner Meinung nach zumindest gegenüber dem Hinduismus ein wenig netter sein.
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