|
|
|
III. Seine Natur
Das Gewissen ist die Stimme Gottes
Wenn das Gewissen auch nicht die unmittelbare Stimme des Allgeistes ist, so ist es doch als eine Ausstrahlung desselben göttlichen Ursprunges und daher göttlicher Natur, denn das menschliche Ich (Ego) ist ein höheres Wesen, ein Gott, der bereits in früheren Menschheitsperioden (Kalpas), auf den älteren Planetenketten (des Mondes u. a.) mit Menschen verbunden war. Dieser Gott im Menschen ist der ewige Pilger, der .zwar auf seiner Ebene nahezu allwissend, aber doch, noch nicht rein und weise genug ist, um in dem reinen Lichte kosmischen Geistes ein selbstbewusstes Leben dauernd führen zu können, Die Egos verliessen als unbewusste Funken des Allgeistes ihre himmlische Heimat und verbanden sich mit dem stofflichen Teile des Weltalls, um durch das Leben im Materiellen Erfahrung zu sammeln und Selbstbewusstsein zu erlangen; ihre Aufgabe besteht darin, während der Weltschöpfung alle Reiche derselben zu durchwandern, um am Ende ihres Weltkreislaufes als selbstbewusste Wesenheiten zu dem Allgeist, dem Vater aller, zurückzukehren, von dem sie ausgingen.
Die Egos gehören nicht dieser Erde an. sondern sind geistige Wesen, die auf unserer Erde vor ca. 18 Millionen Jahren in die menschlichen Formen der dritten Wurzelrasse, der Lemurier, herabstiegen, um den tierischen Menschen, das Erzeugnis der geistlosen Natur, zu beseelen, indem sie ihn mit seinem höheren Gemüt, dem Lichte der Vernunft, begabten. (H. P. Blavats ky , Esoterik 494.)
Wie der göttliche Geist (Atma) in seiner Natur eine Einheit von Bewusstsein, Kraft und Stoff ist, so auch, jeder der zahllosen Strahlen, die von ihm ausgehen und ernährt werden.
Auch das menschliche Ego ist eine Schöpfung der dreifachen Natur des Allgeistes auf der Kausalebene, der ersten Ebene (Sphäre) der Form, der ersten Differenziation aus der formlosen Geistwelt. Seinem Willen nach ist das Ego Liebe und seinem Bewusstsein nach Vernunft (1).
Daher ist seine Stimme, das Gewissen, die Liebe zum Wahren, Guten und Schönen. Das Ego ist seiner Natur nach gut, es will nur das Gute, aber es ist auf seiner gegenwärtigen Entwicklungsstufe noch nicht weise, insofern es den Schein, die Dinge, noch für Wirklichkeit hält und das Eine, göttliche Wesen in sich und in allem Dasein noch nicht erkennt.
--------------------------------------------
1) Verstand, Vernunft und Erkenntnis sind die drei Grade des Bewusstseins, als welche sich dasselbe auf den drei Stufen des Daseins, als Tier, Mensch und Gott, offenbart.
**********
Die Goldene Regel
http://www.8-pfad.de/philosophia/gold_regel.htm
Die goldene Regel ist eine Bezeichnung für die Zusammenfassung aller Verhaltensweisen der Menschen untereinander; Sie ist uralt und wir finden sie bei allem Völkern.
Beispiel: (alphabetisch):
1. Buddhismus:
“Erweise anderen die gleiche Liebe, Güte und Barmherzigkeit, von der du wünschest, dass sie dir entgegengebracht werde.”
2. Christentum:
Jesus hat die Goldene Regel übernommen mit dem erinnernden Zusatz: “Das ist das Gesetz und die Propheten.” Oder: “Alls was du willst, dass die Menschen dir tun, das tut du ihnen zuvor.
3. Griechentum
Vom hellenistischen Judentum wurde übernommen und gelangte von dort in vorchristlicher Zeit nach Palästina. Hier bezeichnete Hillel (um 20 v. Chr.) im Gespräch mit einem übertrittswilligen Heiden die Goldene Regel als die Summe der Thora: “Was dir verhasst ist, tue keinem ändern! Das ist das ganze Gesetz.
4. Hinduismus:
“Füge deinem Nachbarn nichts zu, was du nicht von ihm erdulden möchtest.”
In Indien empfahl Guru Angad den Sikhs: “Behandelt andere, wie ihr selbst behandelt werden möchtet.” Hindus gründen die Goldene Regel auf die Einheit aller im Universalen Selbst.
5. Islam:
Der ist kein wahrhaft Gläubiger, der seinem Bruder nicht das Gleiche zudenkt und erweist, was er sich selber zuliebe täte.”
6. Jainismus:
“In Freude und Glück wie in Leid und Not sollten wir alle Wesen genau so behandeln wie uns selbst.”
7. Judentum:
“Was du nicht willst, dass andere dir zufügen, tue du auch ihnen nicht.”
8. Konfuzianismus:
“Verhalte dich anderen gegenüber so, wie du von ihnen behandelt werden möchtest.”
9. Parsismus:
“Licht und edel ist nur, wer das, was für ihn selbst nicht gut ist, auch anderen nicht zufügt.”
10. Taoismus:
“Betrachte deines Nächsten Glück und Leid als dein eigen Glück und Leid und trachte, sein Wohl wie dein eigenes zu mehren.”
u.m.
http://www.8-pfad.de/theosophie/konstanz/feinde/inhalt.htm
http://www.8-pfad.de/theosophie/konstanz/erwachen/inhalt.htm
|
|
|