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P.S.: VanTast, beim basteln der Umfragebuttons ging was schief. Musst es vielleicht in einem neuen Thread nochmals tun.
Ende Zitat
hihihi, da hockte wohl der Teufel drin gggg
es war sowieso ein Experiment und die Frage war ja auch schwierig mit dem Doppelparameter.
Schönen Dank für Deine Antwort.
Es gibt schon noch einzelne Aspekte dazu, die auch aufzeigen, wie gut und böse eben nicht etwas Fixes sind:
Man stelle sich vor, ein Mensch gibt sich alle erdenkliche Mühe, seinen Mitmenschen zu helfen, wo immer er kann.
Dann kommt ein anderer Mensch dazu und wirft ihm folgendes vor: "Du bist anerkennungssüchtig und ein richtiger Gutmensch"
"Du willst besser sein als andere und auf diese hinabschauen".
"Du tust nur Gutes weil Du unsicher bist und Dich bestätigen musst".
Aha, sagt sich der Gutmensch und denkt nach.
Er lässt alle seine gewohnten Hilfsaktionen schliddern und kümmert sich nur noch ums Geschäft.
Man ist erst mal nur etwas enttäuscht von ihm, aber dann ändert sich nach und nach sein Klientel. Vertraute Menschen bleiben weg, nur noch fremde kommen und machen Geschäfte, im genau gleichen Stil.
Er betrügt seine Kunden nicht, aber er zockt überall so viel ab, als er gerade noch kann, um konkurrenzfähig zu bleiben und nicht als Wucherer da zu stehen.
Sein Ruf ändert sich: Ehemals der liebe Wohltäter und Berater, jetzt der tüchtige Geschäftemacher, Kreditwürdig und zuverlässig. Beraten wird er immer noch können, aber nicht mehr dieselben Menschen.
Anteil nehmend und mitfühlend kann er bleiben, doch kann r sich nicht leisten, materielle Hilfe zu gewähren.
Am Ende des Geschäftsjahres reibt er sich die Hände und ist zufrieden.
ist er glücklich? Ich weiß es nicht.
Vielleicht ist er alle Woche mal in die Kirche gegangen und hat für sein Seelenheil gebetet, außerdem macht das auch einen guten Eindruck bei der Kundschaft.
Vielleicht geht er in seinen Aufgaben auf und lässt sich nicht in Stress versetzen dadurch, dass es anderen nicht so gut geht, denn er hat sein Gutgehen ja erarbeitet und nicht geschenkt bekommen.
Vielleicht ist er verheiratet und hat drei Kinder und die sind eine Nebenbeschäftigung, welche keinen Raum lassen für Hooy und Sport, oder er nimmt die Kinder mit zum Match.
Ist er ein Egoist geworden? Ein grenzenloser, oder ein gemäßigter?
Ganz ohne Egoismus kommt niemand durchs Leben: An irgendetwas hat man Freude und wenn es das Wohl der anderen ist, ist eben des Wohl der anderen mein egoistisches Ziel. Kann das böse sein?
Aber eins ist sicher: Wie auch immer ich mich verhalte, aus irgendeiner Sicht wird es daran was auszusetzen geben und genau aus dieser Sicht wird jemand gucken, dessen Urteil mir wichtig ist.
Und wenn ich daran leiden werde, dann hat es mir etwas gebracht, denn es motiviert mich, es nächstesmal besser zu machen.
Nicht immer, manchmal motiviert es auch, einfach gar nichts mehr zu tun, wenn überallher nur schlechte Kritik zu hören ist. Aber wie lange kann man gar nichts überhaupt tun?
Ich? ..................Nicht lange!
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