Der Sinn des Lebens


Schönen Dank für Deine Mitteilung.

Ich hoffe es beeinträchtigt nicht Deine Fähigkeit Glück zu erleben, Dich als Laune der Natur zu sehen.

Wer ist eigentlich die Natur?
Wäre doch schrecklich, wenn uns jemand den Sinn für unser Leben vorgeben würde.

Das schöne am Leben ist, dass es völlig sinnlos ist! Denn nur dadurch, dass es sinnlos ist, kann jeder Mensch seinem Leben einen eigenen Sinn geben. Nun kommen manche eigensinnigen Menschen und behaupten, das Leben hätte (natürlich für alle) genau diesen und diesen Sinn. Diese Menschen sehen ihren Lebenssinn nun darin, anderen diesen Sinn zu vermitteln. Was für ein Unsinn! Gebe jeder Mensch seinem Leben seinen eigenen Sinn! Irgendwann kommt jeder Mensch mal zur Erkenntnis, dass es für das eigene Glück sehr sinnvoll ist, andere Glücklich zu machen.
Wie anstrengend!

Es ist so bequem, wenn man 80% des Tagesablaufs ritualisiert hat und nicht dauernd entscheiden muss, was jetzt richtig wäre.
Hallo Martin H.
Du hast es erfasst!

Gruss Chris
Ich kann mich nur Martin anschliessen. Das faszinierende ist nun mal, dass es keinen erkennbaren übergeordneten Sinn gibt. An Gott zu glauben befriedigt nur das Bedürfnis ein Rädchen in etwas grösserem zu sein. Darüber wird aber vergessen, dass die Existenz im hier und jetzt das eigentliche "Wunder" ist. Zu oft leider leben Manche Menschen in einem Jenseits, dass menschlichen Gedanken entsprungen ist, und vergessen darüber das hier und jetzt.
Jaja, Die Schlange beißt sich in den Zensur
Der Zensur nimmt es dem Kopf sehr übel
WER IST SCHULD?

Die Schlange leidet insgesamt
und frönt weiter ihrem instinktiven Bedürfnis, nach dem eigenen Zensur zu beißen, er schmeckt auch gar so gut!

Soso, das Jenseits ist menschlichen Gedanken entsprungen!
Dann muss das Diesseits auch da entsprungen sein, oder? Schlicht logisch.

Aber wer macht denn die Gedanken der Menschen?
Träume sind auch Gedanken!
Sogar Gefühle und Gedanken haben einen engen Zusammenhang.

Wenn Du also jemanden siehst, der/die Gefühle in Dir verursacht, dann sind Deine Gedanken die Ursache Deiner Gefühle? Oder deine Wahrnehmung dessen den Du siehst?

Wer macht die Gedanken?
Wer macht die Einfälle, Inspirationen?

DU?

Ich mache meine Gedanken sicher nicht alle selber und mein Bewusstsein endet nicht an meiner Körpergrenze: Ich kann aus dem Hier und Jetzt ganz leicht ins Karbon wechseln mit dem Bewusstsein und mich da umgucken.

Gedanken, Gedanken, geh Danken!
mmm was soll ich sagen .... werde glücklich in deiner Gedankenwelt. Und wenn du glaubst ... die Gedanken sind nicht von dir .... dann glaubst du das.

Wenn du mit deinem Fragenkatalog Verwirrung und dem ganzen einen Mystischen Touch geben willst ..... tue dir da keinen Zwang an. Jeder ist seines Glückes Schmied!

Eine Vorstellung der Welt muss sich aber leider an der Wirklichkeit messen lassen. Ich habe meine Zweifel ob deine Vorstellung da standhalten kann.

Man darf nicht vergessen, dass ein Argument auch diverser Beispiele bedarf um dasselbige entsprechend zu stützen. I
In der Raumzeit hat ds Leben den Sinn, sich zu erhalten und sonst nichts.
Jenseits der Raumzeit hat es einen anderen Sinn und es ist nicht der Hauptzweck des Lebens sich zu erhalten und Kinder zu haben.

Aber da wir in der Raumzeit leben und Beweise eben auch nur raumzeitlicher Natur sind, was anderes würde gar nicht akzeptiert von den Wissen Schaffenden, muss ich eben darauf verzichten Beweise in diesem Sinn zu bekommen, denn die Untersuchungsmethoden außer der Raumzeit bestehen nicht.

Ich weiß nicht, woher meine Gedanken kommen, denn ich MACHE meine Ideen nicht selber, vielleicht entstehen sie von selbst durch das Zusammenwirken diverser Bewusstseinsschichten, was solls?

Ich sagte nie, es wäre einfach, das Leben zu erklären und ich kann es nicht so, dass ich behaupten könnte, was ich denke gelte auch für andere. Aber ich kann auch niemandem sagen dass seine Ansichten falsch wären.

Was funktioniert wird sich durchsetzen, sogar wenn es der Kreationismus wäre, das wäre der Witz des Jahrhunderts: Der evolutioäre Sieg des Kreationismus..

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Zu zweit ist das Singlesein viel schöner
egal ob es etwas außerhalb der Raumzeit gibt.
Man fragt nach dem sinn des Lebens, das ist nur darum weil der Mensch nicht weis was er machen soll oder wie er leben muss. Wer falsches leben führt, der verliert den Mut zum leben
und stellt dann die frage nach dem Sinn des Lebens.

Wer einen Tisch baut der weis auch wozu der Tisch bestimmt ist, das heißt er gibt dem Tisch eine Aufgabe, und diese Aufgabe ist eben der Sinn des da sein.

Gott hat den Mensch geschaffen, hat auch dem Mensch eine Aufgabe gegeben wozu und wie er leben soll.

Als Gott den Mensch geschaffen hatte, sagte er auch wie der Mensch leben soll.

Gott sagte in 1 Mose 9, 1 Und Gott segnete Noah und seine Söhne und sprach zu ihnen: Seid fruchtbar und mehret euch und füllet die Erde; (das gleiche hat Gott auch zu Adam und Eva gesagt in 1 Mose 1, 27)

Und in 1 Mose 4, 7 Ist's nicht also? Wenn du fromm bist, so bist du angenehm; bist du aber nicht fromm, so ruht die Sünde vor der Tür, und nach dir hat sie Verlangen; du aber herrsche über sie.

In diesen zwei Schriftstellen ist der Sinn oder das Ziel des Lebens beschrieben, wer an das Ziel, dass von Gott gegeben
ist sich nicht hält, der verliert den Sinn des Lebens, und fragt dann nach dem Sinn des Lebens.

Prediger 12, 13-14 Lasst uns die Hauptsumme alle Lehre hören: Fürchte Gott und halte seine Gebote; denn das gehört allen Menschen zu. Denn Gott wird alle Werke vor Gericht bringen, alles, was verborgen ist, es sei gut oder böse.

Römer 5,1 Nachdem wir nun aufgrund des Glaubens für gerecht erklärt wurden, haben wir Frieden mit Gott durch unseren Herrn Jesus Christus.

Ich glaube, wer den Frieden mit Gott erreicht hat, der wird nach dem Ziel des Lebens nicht fragen, das Ziel des Lebens ist eben der Friede mit Gott.

Gottes Segen wünscht Braun.
Aus buddhistischer Sicht,

Leben ist weder ein rein Geistig-Metaphysisches noch ein Körperlich-Physisches, sondern ein Begriffliches, Begreifen in jenem wirklichen Sinne genommen, in dem es Greifen und Begreifen geistiges wie körperliches Greifen in sich begreift, Greifen im wirklich strengsten Sinne genommen, indem diese Einsicht, dass es so ist, das Wissen von mir als einem begrifflichen Vorgang nicht etwas außerhalb dieses Vorganges Stehendes, an sich Seiendes, Erkennendes ist, sondern selber ein begrifflicher Vorgang, anders ausgedrückt: Im Wissen davon, dass ich ein rein begrifflicher Vorgang bin, vollzieht sich kein Erkennensakt mir selber gegenüber vom Standpunkt eines an sich seiendem Ich-Selbst (atta) aus, sondern es vollzieht sich in ihm ein Weiterrollen, ein Weiterwachsen des Begreifens, keine Konfrontation mit mir selbst, sondern eine immer wieder neue Erinnerung an mich selber. Ich sage das hier und gebe dies in diesen kurzen Sätzen nicht, weil ich denke, dass Sie dies nun ohne weiteres begreifen werden. Ich selber habe lange Jahre geduldigen und duldigen Denkens gebraucht, um zu dieser Einsicht zu kommen und ich gebe Ihnen das nur, um Sie gleichfalls zu geduldigem Nachdenken anzuregen.

Somit: Ich bin meinem Wesen nach weder ein Metaphysisches (Geistiges an sich), wie der Glaube will, noch ein Physisches (Körperliches an sich), wie die Wissenschaft will. Ich bin meinem Wesen nach freilich geistig, aber kein an sich seiendes Geistiges, d.h. ein Metaphysisches, sondern ein geistiger Vorgang, ein Begriffliches, d.h. etwas, das, weil eben Vorgang - des körperlichen bedarf - um da zu sein. Als solches bin ich meinem metaphysisch, wie der Buddha sagt: an-atta, was das, unserem Wort ametaphysisch, durchaus entsprechende Pâliwort ist.
In welcher gegenseitigen Beziehung hier Körperliches und Geistiges stehen, das gibt der Buddha wieder in der Formel der gegenseitigen Abhängigkeit von Geistform und Bewusstsein, eine Formel, auf die ich hier nur hinweisen kann.

Somit: Ich bin ein Greife-Vorgang, ein Begreife-Vorgang, ein begrifflicher Vorgang und das Wissen, dass es ist, ist gleichfalls Form des Begreifens. Aber woher stammt dieser begriffliche Vorgang, welches ist die Abstammung des Ich's?

Im Glaubensakt des Glaubens bin ich (als atta = Seele) ein an sich Seiendes, Ewiges, absolut anfangslos, absolut endlos, zur Ewigkeit verdammt. - Im versuchten Erfahrungsakt der Wissenschaft bin ich eine Lebenserscheinung, die von anderen Lebenserscheinungen, den Eltern abstammt, diese stammen wieder von ihren Eltern usw. in einer endlosen Reihe, die die Frage des ersten Einsatzes überhaupt unbeantwortet lässt, sie immer wieder vor sich herschiebt.

Aus einer Lehrrede Buddhas zum "Sinn des Lebens"

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