Ich möchte zum Islam wechseln


Ja, die Sterne sind der Báb und Bahá'u'lláh. Die Sterne heißen übrigens genau genommen "Haykal" (arab. "Tempel"). (Genau genommen ist dieser fünfzackige Stern das "echte" Baha'i-Symbol, nicht der mit den neun.) Der Tempel beschreibt dabei die Offenbarung in vielerlei Hinsicht: Es kann auf den Körper des Offenbarers bezogen werden, auf die Botschaft die Er verkündet und auf die Ordnung die Er errichtet bzw. auf Seiner Basis errichtet wird.
Zitat:
"Ich habe euch noch viel zu sagen; aber ihr könnt es jetzt nicht tragen. Wenn aber jener, der Geist der Wahrheit, kommen wird, der wird euch in alle Wahrheit leiten. Denn er wird nicht von sich selber reden; sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkünden. Derselbe wird mich verklären; denn von dem Meinen wird er's nehmen und euch verkündigen. Alles, was der Vater hat, das ist mein. Darum habe ich euch gesagt: Er wird's von dem Meinen nehmen und euch verkündigen." (Johannes 16:12-14)


Ja und diesen Geist der Wahrheit - den Heiligen Geist, den feiern wir Christen jetzt bald zu Pfingsten. Er ist zu diesem Ereignis mit Feuerzungen über die Jünger gekommen, genau wie Jesus an dieser Stelle ankündigt.

Das gesamte Wirken, Leben und Sterben Jesu ist die vollkommene Offenbarung Gottes in Menschengestalt. Gott konnte keine vollkommenere Offenbarungsform in dieser Schöpfung wählen als die Menschengestalt. Der Mensch ist die höchst entwickelte Schöpfung Gottes und sein Ebenbild. Es gibt für uns nichts "begreibareres" und daher lehrreicheres als ein Menschenleben als Vorbild.

Es gibt nach Jesus Christus nichts mehr, was Gott uns Menschen über sich und den Weg, der jetzt ganz offen vor uns liegt, noch zu offenbaren hätte.

"Er hat seinen eigenen Sohn nicht verschont, sondern ihn für uns alle hingegeben - wie sollte er uns mit ihm nicht alles schenken?"
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Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.

(Joh 6,39)
Zitat:
Solange allerdings behauptet wird: "Mein Gott ist nicht dein Gott; dein Gott kann gar nicht derselbe sein wie meiner, da Er ja gar nicht gütig und liebend ist; ..." solange wird sich wohl nicht viel ändern...


Es ist das wichtigste - denn das Gottesbild ist das Zentrum des Glaubens. Aus dem Gottesbild kann man unmittelbar den Weg ableiten, den der Gläubige zu gehen hat. Sein Gottesbild "aufzuweichen", bedeutet letztlich seinen Glauben aufzugeben.

Zitat:
Und ebenso, wie nur mein Mann und ich dazu berechtigt sind solche Regelungen einzusetzen, abzuändern oder auszusetzen, so ist nur Gott dazu berechtigt Seine einzige, ewige Religion an die Gegebenheiten der Zeitalter, des Ortes und des Entwicklungsstandes der Menschheit anzupassen.



Zitat:
Und in jeder Phase seines Lebens braucht der Mensch eine andere Art von Führung, von Regeln, von Gesetzen.

Meiner 2-jährigen Tochter kann ich doch wohl jetzt nichts davon erzählen, dass sie im Umgang mit ihrem Freund auf Verhütung achten soll. Da wird noch im Buddelkasten gespielt und nicht im Bett.
Dafür muss ich aber streng darauf achten, dass sie nur an meiner Hand über die Straße geht.
Wenn ich ihr allerdings mit 10 Jahren immer noch erkläre, dass sie nur an der Hand rüber darf, dann wird sie mir wahrscheinlich gehörig den Marsch blasen und mit 12 Jahren ausziehen wollen

Und ebenso, wie nur mein Mann und ich dazu berechtigt sind solche Regelungen einzusetzen, abzuändern oder auszusetzen, so ist nur Gott dazu berechtigt Seine einzige, ewige Religion an die Gegebenheiten der Zeitalter, des Ortes und des Entwicklungsstandes der Menschheit anzupassen.


Deshalb erfolgte die Offenbarung in Jesus Christus auch in Menschengestalt. Ein Menschenleben, sein Wirken, seine Taten und Worte, sein Leben und Sterben sind der Maßstab Gottes, der auf die jeweilige Zeit umgelegt werden kann. Bücher veralten, ein menschliches Vorbild nicht.

Es ist die Gnade Gottes, das er sich selbst für uns hingegeben hat, damit wir nie mehr umherirren müssen. Dieser von Gott in seiner Allwissenheit und Vollkommenheit gesetzte "Kurs" braucht nicht mehr durch weitere Offenbarungen korrigiert zu werden.

Wenn das Kind erwachsen ist und von den Eltern alles gesagt und vorgelebt wurde, dann ist Erziehung abgeschlossen. Und gute Eltern lassen ab diesem Zeitpunkt Kindern ihre Freiheit. Die guten Eltern akzeptieren, nachdem sie alles gegeben haben, die Erwachsenheit und Freiheit des Kindes.

"Seid gewiß: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt (Mt 28,20)“

Wir Menschen haben alles, was uns Gott sagen wollte in Jesus Christus gehört - und das Gesagte gilt bis ans Ende dieser Welt.

"Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen. (Mk 13, 32)"
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Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.

(Joh 6,39)
@ Edwin


Ok, ok. ein Stück+noch ein Stück und noch ein Stück = EIN riesiges Stück.
Zitat:
Es gibt nach Jesus Christus nichts mehr, was Gott uns Menschen über sich und den Weg, der jetzt ganz offen vor uns liegt, noch zu offenbaren hätte.


Damit würde man der Bibel extrem widersprechen, sowohl jeder katholische, als auch jeder evangelische Pfarrer oder Priester wird bestätigen, dass man als Christen einfach an die Wiederkunft Christi glauben muss, sonst würde man Jesus der Lüge bezichtigen!

Das Problem ist dann die Interpretationssache. Einige behaupten allen Ernstes, dass Jesus in exakt dem gleichen Körper mit dem gleichen (Hollywood verfilmten?) Aussehen erscheinen wird und von den Wolken herab kommen wird. Als ob die Sache Gottes ein Theaterschauspiel wäre...

Ich bin allerdings der festen Überzeugung, dass nur Menschen mit geistigem Auge in der Lage sein werden, Gottes Botschaft zu vernehmen.
Hallo an alle

Nun, ich habe jetzt diesen Thread nicht intensiv gelesen, habe aber das Gefühl, dass hier wieder ein Grundproblem (vor allem monotheistischer) Religionen auftaucht: Das Dogma, dass sie der alleinige Weg sind und nur durch sie das Seelenheil erreicht werden kann.

Wenn ich von einigen Christen (nicht allen) höre, dass man den Weg zu Gott nur über ihren Weg finden kann, dann schmerzt das schon. Ich möchte sie nicht verurteilen, vielen von ihnen wurde dies ja selbst so "anerzogen" (und der Mensch ist bekanntlicherweise das Ergebniß seiner Erziehung).

Es gibt sogar solche dogmatische Christen, die sagen, dass Menschen, die noch nie etwas von Jesus und der christlichen Botschaft gehört haben (wofür sie nichts können), auch in die Hölle kommen.

"Viele Wege führen nach Rom."
Und so denke ich auch, dass es viele Möglichkeiten gibt, Gott zu finden und ihm nahe zu kommen.
Und was ich auch sagen muss: Klar ist jeder Mensch von seinem Glauben überzeugt, sonst würde er ja nicht danach leben. Aber Glaube heißt nicht umsonst Glaube. Kein Mensch kann seinen Glauben beweisen, egal ob er jetzt Hindu, Christ, Jude, Moslem, Atheist, Bahai oder Wicca-Anhänger ist. Es ist einfach ein Suchen, ein Glauben, kein 100%iges Wissen. Gott kann man nicht beweisen und nicht widerlegen.

Das Wichtigste ist meiner Meinung nach nur, dass jeder Mensch tolerant und respektvoll mit anderen Menschen umgeht, unabhängig welchen Glauben man selbst oder der jeweils andere hat. Toleranz und Respekt bedeutet jedoch in dem Sinne: Einander nicht beleidigen, diffarmieren oder sich gegenseitig den eigenen Glauben schlecht machen und versuchen, ihn mit eigenen Schriften zu widerlegen. Das ist sowieso unlogisch, da jede Schrift für sich selbst spricht. Zudem ist es oft Interpretationssache.

So, mein Statement dazu xD
War etwas länger als geplant. Sorry.

LG Nino
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https://youtu.be/XJ9E4sbnW-k
Post vom 4.4.2007

Zitat:
Damit folgst Du Deiner Menschlichen Fitrah (Eingebung), denn dem Islam zu folgen ist von Natur aus für den Menschen vorgesehen. Auch wenn viele das nicht begreifen wollen.


Dieser Satz ist sehr engstirnig.
Man könnte das Wort "Islam" mit jeder ixbeliebigen Religion ersetzen,
er wäre immer schräglastig.

Ich bin Mensch und meine Natur ist es der Natur zu folgen.

Es sollten lieber alle begreifen, dass für jeden der Weg den er gerade geht, der absolut richtige ist.

Erst wenn das in allen Köpfen drin ist und nicht jeder meint sein Glauben ist der einzig richtige und alle anderen sind FALSCH...so lange wird es Glaubenskriege geben und niemals eine Einheit, niemals.

*kopfschüttel*
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Ich bin......
Zitat:
Es gibt nach Jesus Christus nichts mehr, was Gott uns Menschen über sich und den Weg, der jetzt ganz offen vor uns liegt, noch zu offenbaren hätte.


Also leugnest du die Wiederkunft Christi?

Zitat:
Es ist das wichtigste - denn das Gottesbild ist das Zentrum des Glaubens. Aus dem Gottesbild kann man unmittelbar den Weg ableiten, den der Gläubige zu gehen hat. Sein Gottesbild "aufzuweichen", bedeutet letztlich seinen Glauben aufzugeben.


Und was machst du dann mit dem Judentum?

Zitat:
Deshalb erfolgte die Offenbarung in Jesus Christus auch in Menschengestalt. Ein Menschenleben, sein Wirken, seine Taten und Worte, sein Leben und Sterben sind der Maßstab Gottes, der auf die jeweilige Zeit umgelegt werden kann.


Kann es eben nur sehr begrenzt, weil es in einen historischen Kontext eingebettet ist.

Zitat:
"Seid gewiß: Ich bin bei euch alle Tage bis zum Ende der Welt (Mt 28,20)“


Das ist eine falsche und verzerrende Übersetzung. Das was in deiner Übersetzung hier als "Welt" übersetzt wird heißt im Griechischen "aiōn", was "Zeitalter" bedeutet und nicht "Welt".

Entsprechend übersetzt die genaue Elberfelder Übersetzung auch:

Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis zur Vollendung des Zeitalters. (Mt 28,20)

Zitat:
"Himmel und Erde werden vergehen; meine Worte aber werden nicht vergehen. (Mk 13, 32)"


Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen aufzulösen, sondern zu erfüllen. (Mt 5,17)

Jesus sagt also selbst, dass ein weiterer Offenbarer kommen kann und ein als ewig deklariertes Wort bzw. Gesetz erfüllen kann. Die Frage ist auch wie man das Vergehen von Himmel und Erde versteht.
@Joggibr

Joggibr hat folgendes geschrieben
Zitat:
Glaub du daran, dass 1+1+1=1 ist.


Edwin hat folgendes geschrieben
Zitat:
Ist in einem endlichen algebraischen Körper mit Grundmenge {0,1} mathematisch vollkommen korrekt.


Joggibr hat folgendes geschrieben
Zitat:
ein Stück+noch ein Stück und noch ein Stück = EIN riesiges Stück.


Wenn du 1+1+1 in der Uhrenarithmetik zusammenzählst, dann kommst du genau auf 1. Stell dir eine Uhr mit zwei Stundenangaben vor, 0 und 1. Wenn du nun von 0 aus anfängst zu zählen, dann zeigt die Zwei-Stunden-Uhr nach zwei Stunden (1+1) wieder auf die 0 und entsprechend nach drei Stunden (1+1+1) auf die 1.

Viel Spass!
@Tobias

Zitat:
Deshalb erfolgte die Offenbarung in Jesus Christus auch in Menschengestalt. Ein Menschenleben, sein Wirken, seine Taten und Worte, sein Leben und Sterben sind der Maßstab Gottes, der auf die jeweilige Zeit umgelegt werden kann.

Kann es eben nur sehr begrenzt, weil es in einen historischen Kontext eingebettet ist.


Bitte nenne mir Worte und Taten von Jesus, die nur im historischen Kontext einen Sinn machen und nicht auf unsere Zeit umgelegt werden können.
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Es ist aber der Wille dessen, der mich gesandt hat, dass ich keinen von denen, die er mir gegeben hat, zugrunde gehen lasse, sondern dass ich sie auferwecke am Letzten Tag.

(Joh 6,39)