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Hallo!
Ja klar ist es wichtig, Gott und seinen Nächsten zu lieben, man kann sagen, dass es das Wichtigste ist. Aber ich glaub nicht, dass es das einzige Ziel ist, sondern eher das grundlegende Ziel.
Wenn es nur um Liebe zu Gott ginge, hätte Gott ja keine Erde erschaffen müssen, auf der die Menschen Ihn nicht sehen, sondern Er hätte alle im Himmel belassen können. Gott denkt auch nicht nur an sich (t´schuldigung, wenn sich das etwas krass anhört), ich glaube, er will, dass die Menschen auch hier auf der Erde glücklich sind.
Die Liebe zum Nächsten mit dem Ziel, dass die Menschen einander gut behandeln, soll doch letzlich alle glücklich leben lassen. Und dieses Glücklichsein auf der Erde will Gott auch, und deshalb freut er sich daran, wenn die Menschen hier Spaß haben (solange sie anderen nicht dadurch schaden).
Aber weil es eben auch Unglück und Probleme gibt, beinhaltet die Liebe zu den Menschen noch mehr als nur Freundlichkeit. Das ist nicht so einfach mit einem Satz zu sagen, wie VanTast ja auch schon geschrieben hat. Wir können Frieden und Fortschritt nicht nur schaffen, indem wir Gott und den Nächsten lieben, sondern wir müssen auch lernen und uns bemerkbar machen. Nur in seinem Zimmer zu sitzen und Liebe zu fühlen reicht nicht aus, wir müssen mit friedlichen Mitteln versuchen, etwas zum Guten zu ändern (was ja deiner Aussage auch nicht widerspricht ) Deshalb denke ich, dass Gott auch will, dass wir Erfahrungen machen und Lösungen entwickeln.
Was nun die Liebe zu Ihm anbelangt: Ganz sicher fordert Gott sie von uns, ganz sicher schulden wir sie Ihm auch, denn Er hat uns erschaffen und herrscht noch immer über die Erde. Aber Er hat uns nicht nur erschaffen, um Ihn anzubeten, ich glaube, das hat Er gar nicht nötig.
MfG
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