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Ich ging gerade durch einen Gebirgswald spazieren als ich meinen Bruder zufällig begegete, zuvor hatte ich rechts von mir eine Kreuzotter gesehen die sich am Boden schlängelte. Ich warnte meinen Bruder noch sie nicht zu ärgern und dann wünschte ich ihm noch nen schönen Tag und ging weiter, plötzlich rutschte ich aus und den abschüssigen Waldboden hinunter. Ich dachte mir, was sollls irgendwann komm ich schon unten an. Doch dann sah ich runter und bemerkte das es bald sehr steil nach unten gehen würde, ich bekam Angst und versuchte vergeblich mich irgendwo festzuhalten, dann stürzte ich hinunter und sah nur noch ein Bild von mir und meinen Bruder in meinen Kopf wo wir uns vor langer Zeit zum Abschied umarmt hatten weil wir dachten uns nie mehr zu sehen. Dann wurde es sehr hell und ich bin aufgewacht.
Zur Info mein Bruder und ich sind nicht zusammen aufgewachsen, er war im Kinderdorf ich bin bei den Großeltern gewesen, da unsere Mama gestorben ist. In 22 Jahren hab ich meinen Bruder vielleicht 10 Mal im größeren Jahresabständen gesehen (5-10 Jahre) Zuletzt gab es eine Trennung von 8 Jahren, jetzt leben wir in einer WG zusammen und verstehen uns super.
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Ich sehe in dem Traum die Befürchtung eines Fehltritts mit schweren Folgen, eingebettet in eine Alltagshandlung, denn Du triffst Deinen Bruder öfter mal zufällig in der WG an.
Die Kreuzotter symbolisiert giftige Sexualität und könnte auch eine Warnung sein vor Geschwisterliebe, da Ihr einander ja so super versteht. Es wäre ein Fehltritt, Deinen Bruder zu innig zu küssen.
Und doch scheint die Idee oder das Bedürfnis dazu in der Luft zu hängen, vielleicht niemals ausgesprochen oder angedeutet, aber es ist da.
Und: Wenn Du es zulässt, dass es anfängt, ist der nachfolgende Sturz in eine Verliebtheit kaum aufzuhalten. Also überlege gut, wie nahe Ihr einander kommen wollt.
Eine Liebe ohne Praxis kann sehr schön und erfüllend und vor allem beständiger sein, als ein Austausch von Zärtlichkeit der die Grenze zum Sexuellen überschreitet.
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| Das geht doch nicht, er ist mein Bruder ich kann mich doch garnicht in ihn verlieben, das ist glaub ich eine Art Naturgesetz hab ich jedenfalls mal gelesen, das es sich bei Geschwisterliebe meist eher um herumexperimentieren handeln soll
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Da muss ich Dich enttäuschen.
Gerade bei Geschwistern, welche getrennt von einander aufwachsen ist die Zuneigung oft mehr als nur Geschwisterliebe.
Das Inzesttabu ist eine kulturelle Sache und keineswegs biologisch gesteuert.
Fälle dazu findest Du unter dem Stichwort Inzest und da noch einmal unter Geschwistern haufenweise.
eispiele dazu findet man in allen ölkern und ach bei Verwandten Arten des Menschen, Primaten.
Aber mal einen kleinen Moment, ich suche ein paar gute Links zu diesem Thema, damit Du nicht zu weit im Netz rum irren musst
Also sieh Dich besser vor und nimm den Traum ernst.
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http://de.wikipedia.org/wiki/Inzesttabu
Ich kürze ein paar Stellen weg, die nicht mit Geschwistern zu tun haben:
| Zitat: |
Das so genannte Inzesttabu ist eine soziale Regel, die den Inzest, d. h. den Geschlechtsverkehr respektive die Heirat zwischen bestimmten, kulturell festgelegten Kategorien von Verwandten verbietet. Wie andere Tabus wird die Einhaltung des Inzesttabus oft durch übernatürlich begründete Sanktionen kontrolliert. In Deutschland hat das Inzesttabu als Eheverbot rechtsverbindlichen Charakter.
Inzesttabus existieren in fast allen bekannten Gesellschaften, wobei sich der Kreis der heiratbaren/nicht heiratbaren Personen von Kultur zu Kultur unterscheidet.
Aufgrund moderner wissenschaftlicher Erkenntnisse weiß man, dass das Inzesttabu, bzw. das Verbot von Bruder-Schwester-Ehen, der Rekombination dient und die Wahrscheinlichkeit von Erbkrankheiten, als Effekten der Inzucht, verringert. Allerdings reicht dieses Argument nicht aus, angesichts der Vielfalt möglicher Verwandtschaftssysteme die Existenz und weite Verbreitung der Inzesttabus zu erklären.
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Das über mehrere hunderttausend Jahre bestehende System von Totem-Verwandtschaften verbietet also geschwisterliche Verbindungen und solche zwischen Mutter und Sohn, ohne die anderen, viel häufigeren Formen der Inzucht zu sanktionieren (siehe auch Totem oder Totemismus).
Dies spricht dafür, dass das Inzesttabu vor allem eine soziale oder gesellschaftliche Funktion hatte. Auch die hohen Strafen für seine Übertretung - fast immer der Tod oder die Verbannung - lassen darauf schließen, dass weniger realistische, die Gesundheit der Nachkommen betreffende Überlegungen diesem Tabu zugrunde liegen, als vielmehr solche, die den Zusammenhalt der Gemeinschaft betreffen. Das Übertreten des Tabus erscheint demnach nicht nur einfach als ein verwandtschaftlicher Seitensprung, sondern ist eine massive und unverzeihliche soziale Kooperationsverweigerung, die es rechtfertigt, den Täter permanent zu entfernen, damit solche Sitten gar nicht erst einreißen können. Selbst der Verlust einer Arbeitskraft wurde von der Gruppe als von geringerem Nachteil bewertet.
Beispiel
Eine Mutter habe Kinder (verschiedener Väter), die alle ihren Totem (Nachnamen) tragen, da sie von ihr geboren wurden und die Abstammung deshalb klar ersichtlich ist. Alle Väter dieser Kinder gehören aber einem anderen Totem, da die Mutter das Inzesttabu eingehalten hat und niemals mit Angehörigen ihres eigenen Totems zusammen war. Die Kinder können sich deshalb untereinander nicht heiraten (geschwisterlicher Inzest verhindert), wohl aber sowohl mit ihren Vätern zusammen sein (Vater-Tochter-Inzest ermöglicht), als auch mit den anderen Nachkommen eines jeden Vaters zusammen sein (halbgeschwisterlicher Inzest ermöglicht), sofern diese Halbgeschwister von einer Mutter mit einem fremden Totem stammen.
Inzest-Verbot in der bürgerlichen Familie
Gesellschaften mit bürgerlicher Familienstruktur definieren ihre Verwandtschaftsgrade naturwissenschaftlich, d. h. in Kenntnis der wahren Sachverhalte der Abstammung. Das Inzesttabu verhindert hierbei Inzucht zuverlässig. Anders als in animistischen Gesellschaften sind die Strafen für das Übertreten dieses Tabus aber nicht irrational hoch. Sie sind im Strafmaß beispielsweise nicht jenem für Mord, Totschlag oder Vergewaltigung gleichgesetzt. Dies spricht dafür, dass die Übertretung des Inzesttabus heute keine so bedrohliche Rolle mehr für die Gesellschaft spielt, wie das in den alten Gesellschaften über lange Zeit war. |
Geschwisterliebe ist also nicht biologisch unmöglich, Liebe in diesem Sinn ist eine PEA-Ausschüttung*) im Hirn, welche einen etwa vier Jahre dauernden Rauschzustad verursacht. Aber das funktioniert auch wenn man es weiß.
*)PEA = PhenylEthylAmin ist ein Botenstoff im Nervensystem der aufheiternde Wirkung haben, darum essen unglücklich Verliebte so gern Schokolade:
| Zitat: |
| Beta-Phenyletylamin, kurz PEA genannt, ist einer der Hauptbestandteile von Schokolade und spielt bei der Aktivierung von bestimmten neuronalen Botenstoffe (Neurotransmitter) wie Serotonin, Dopamin und Noradrenalin eine wichtige Rolle. PEA wirkt dadurch motivierend und stimmungsaufhellend. Wegen seiner chemischen Verwandtschaft zu bestimmten Drogen wird PEA manchmal auch als körpereigene Droge bezeichnet. Bei körperlicher Betätigung kann ein deutlicher Anstieg der PEA - Konzentration nachgewiesen werden. PEA kann jedoch auch durch die Nahrung zugeführt werden. |
Aber Liebe macht nicht automatisch schlank, die meisten gewöhnen sich nicht Schokolade ab wenn sie einen Partner finden, denn Schokolade ist zuverlässiger als Partner im allgemeinen sind
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