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Mohammed schrieb einen Brief












Fatih hat folgendes geschrieben:
Daher würde ich bitten grundsätzlich von irgendwelchen Kommentaren die völlig haltlos in den Raum geschmissen werden Abstand zu nehmen, stattdessen in einer klaren Wortwahl und genauer Quellenangabe diese Aussagen auch zu begründen.

Patricia Crone hat folgendes geschrieben:
In the case of Mohammed, Muslim literary sources for his life only begin around 750-800 CE (common era), some four to five generations after his death, and few Islamicists (specialists in the history and study of Islam) these days assume them to be straightforward historical accounts.

Über hundert Jahre nach Mohammeds (angeblichen) Todesjahr hat man angefangen, sein Leben aufzuschreiben. Damals hatte man keine Bücher oder Zeitschriftenarchive zur Verfügung. Die Glaubwürdigkeit wird nach nicht überprüfbaren Überliefererketten eingeschätzt, und:
keys hat folgendes geschrieben:
Folgender Grundsatz bei Hadithen, Wenn sie im Wiederspruch zum Islam stehen dann gilt...sie sind nicht vom Propheten FSI.
Das macht auf nicht-Muslime auch nicht gerade einen wissenschaftlichen Eindruck.
Sakina für alle.

@Fatih
Zitat:
Ich hoffe, Du verstehst jetzt, dass man den Koran nicht einfach mal nach seinem eigenen Wortschatz auslegen sollte. Im übrigen ist der Standpunkt des Islam doch sehr leicht nachvollziehbar: Bete nur direkt zu Gott ! Keine Umwege sondern direkt.

Ok dieser Punkt ist klar und ich habe verstanden.

Jetzt habe ich theoretisch nur noch ein paar andere Probleme mit dem real existierenden Islam. z.B. mit dem was hier höflich als Aberglaube umschrieben wird. oder mit den aufhebenden und aufgehobenen Versen.

z,B.giebt es einen "wunderbaren" Vertrag Abkommen zwischen Imam Ali (a.) und Christen aber der Begriff "Kränkung" stellt ihn auf sehr wackelige Füße und ich weis nicht wie lange er eingehalten wurde oder wer ihn aus welchem Grund wieder aufgehoben hat.
http://eslam.de/manuskripte/vertrae.....mam_alis_mit_christen.htm
Zitat:
es sei denn, mir und meinen Gefährten, die die Verteidiger des Islams sind, widerfährt Kränkung von ihnen,

Wenn die Theorie schon auf wackeligen Füßen steht um wieviel mehr dann auch die Praxis.

mffggg gnostik
@Kereng:

Patricia Crone ist eine Orientalistin. Wenn ich etwas authentisches über den Islam erfahren möchte, wende ich immer nur an Islamische Quellen. Ich frage auch keinen islamischen Imam über Christlich historische Gegebenheiten.

Was die Absichten der "Orientalisten" (von denen sogut wie keiner aus dem Orient ist) sind schauen wir uns mal kurz an:

Zitat:
Mit Hilfe der Ansätze von Michel Foucault analysiert Said Werke westlicher Wissenschaftler und Schriftsteller und arbeitet dabei heraus, dass es hierbei nicht um eine objektive Betrachtung der Situation gehe. Vielmehr drücke sich in den Arbeiten ein kolonialistischer Ansatz aus, der dem Machtverhältnis zwischen Kolonialisten und Kolonialisierten entspräche.

Westliches Denken sei geprägt davon, Definitionen über Gegensätze herzustellen. Während der „Westen“ als die Zivilisation an sich angesehen werde, erscheine der Orient mysteriös und bedrohlich. Durch Herrschaftswissen sähen sich westliche Autoren in der Lage, die Situation und die Menschen des Orients zu definieren und nähmen ihnen damit ihr Selbstbestimmungsrecht. Aus dieser Definitionsmacht resultierten exotistische, kulturalistische und auch offen rassistische Bilder, welche der Legitimierung der Kolonialisierung des Orients dienten.


Des weiteren sagst Du:

Zitat:
Das macht auf nicht-Muslime auch nicht gerade einen wissenschaftlichen Eindruck.


Wissenschaftlich? Welche Wissenschaft meinst Du genau?

@Gnostik:

Freut mich, dass ich Deine Frage beantworten konnte.

Übrigens habe auch ich ein Problem mit dem real existierenden Islam. Er wird bei weitem nicht so gelebt und gezeigt wie er eigentlich sein sollte. Viele angebliche Muslime verhalten sich absolut unislamisch und die leidtragenden sind wie immer die falschen. Aber zu Deiner Frage:

Ich habe diesen Vertrag gar nicht gekannt und hab Ihn mir eben durchgelesen. Ich finde das wirklich eine sehr schöne Sache und schade das keiner mehr darüber redet. Wenn ich das Haar in der Suppe suche, werde ich es finden. Der Vertrag ist sehr pro-christlich aufgebaut und zeigt welch tiefe Verbundenheit der Islam dem Christentum gegenüber empfindet. Das Wort "Kränkung" gilt somit für beide Seiten. Die Frage ist, was ist "Kränkung"? Teilweise fühle ich mich hier im Forum auch gekränkt, bei der Ausdrucksweise einiger Menschen. Ich denke jedoch kaum, vor allem wenn man den Vertrag insgesamt betrachtet das es hierum eine kleine Beleidigung geht sondern schon um was gravierendes.

Wer den Vertrag gebrochen hat, wann er gebrochen wurde weiß ich leider auch nicht. So wie ich Ihn verstehe jedoch, gilt er auch heute noch und sollte den Menschen die unruhe stiften vielleicht mal wieder in Erinnerung gerufen werden.

Des weiteren lieber Gnostik, sollte man nicht das was man in den Taten einiger "Muslime" sieht auch umwelzen auf den Islam.


Liebe Grüße


Fatih
Hallo Fatih,

"Wird im Christentum Maria nicht auch als fürsprecherin angesprochen?"

Hier solltest du differenzieren, den die Katholiken setzen die Maria fast gottgleich bzw. als Führsprecherin ein, nicht das gesamte Christentum. Ebenso, wie nicht das gesamte Christentum an die Dreifaltigkeit glaubt.

Ein solches Verhalten hat aber keine Grundlage durch die Bibel:

Denn Jesus sagt:

"Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich."

Wer Gott (Vater) erkennen will, muß Jesus erkennen. Übrigens ein wichtiger Grundpfeiler des neuen Bundes.

Adios

Ps.: Ich setze auch nicht die Aymadiah(best. falsch geschrieben) Dogmatik mit dem gesamten Islam gleich.
Flip, bitte bringe das mal auf einen gemeinsamen Nenner:

Dein Zitat:

Zitat:
"Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch mich."


mit den Folgenden:

Psalm 73, Vers 1: Lauter Güte ist Gott für Israel, für alle Menschen mit reinem Herzen. 

Matthäus, Kap. 5, Vers 8: Selig, die ein reines Herz haben; denn sie werden Gott schauen.

Johannes , Kap 10, Vers 34 Jesus erwiderte ihnen: Heißt es nicht in eurem Gesetz: Ich habe gesagt: Ihr seid Götter?

Römer, Kap 8, Vers 14: Denn alle, die sich vom Geist Gottes leiten lassen, sind Söhne Gottes. 

Matthäus, Kap 5, Vers 9: Selig, die Frieden stiften; denn sie werden Söhne Gottes genannt werden. 

***

Kommt jemand mit Gottesschau denn nicht zum Vater?
Ist der direkte Blickkontakt denn nicht bereits die unmittelbare Nähe?
Wenn Jesus sagt: „ich und der Vater sind eins“ (Johannes, Kap 10, Vers 30), dann lautet Dein Zitat folglich:
„Der Vater ist der Weg und die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater außer durch den Vater.“ irgendwo logisch!
Sind wir denn nicht alle bereits Götter (Johannes , Kap 10, Vers 34), denn Gott schuf uns nach seinem/ihren Bilde?

Kannst Du denn „Sohn Gottes“ genannt werden wenn Du nicht versuchst, Frieden zwischen Moslimen und Christen zu stiften, stattdessen aber Deine Religion über ihre stellst?
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